Werkzeugkasten
Anregungen und Impulse für die Arbeit in den Pfarrgemeinden
Pfarrgemeinden stehen vor der Herausforderung, in größeren pastoralen Räumen inmitten der heutigen Gesellschaft ihre Sendung wahrzunehmen. Diese Verantwortung nehmen Haupt- und Ehrenamtliche gemeinsam wahr.
Für den Aufbau lebendiger Gemeinden, Gemeinschaften und Gruppen, für die Pflege gemeinsamen Gebets und für die Erfüllung des missionarischen und diakonischen Auftrags sammelt der Sachausschuss „Territoriale Seelsorge“ des Diözesanrates in einem Werkzeugkasten Impulse, Ideen und erprobte Modelle und bietet diese auf seinen Internetseiten an. Dabei geht es nicht so sehr um ausgefeilte Projektbeschreibungen, sondern vielmehr um die Ideen an sich!
Gottesdienstliche Feiern – Liturgie
feiern – loben
„Du aber geh in deine Kammer, wenn du betest, und schließ die Tür zu; dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist.“ (Mt 6,6)
Der ehrenamtliche Dienst in der Liturgie wurzelt in der Teilhabe am Priesteramt Jesu Christi. Jesus hat viele Nächte und Tage verborgen und im Geheimen gebetet. Die dabei gewachsene und vertiefte Nähe zu seinem Vater im Himmel konnte er dann öffentlich machen, weitergeben und auf andere übertragen.
Diesen Weg des Gebetes in der Stille und der Einsamkeit zu gehen ist auch den ehrenamtlich in der Liturgie Tätigen aufgetragen. Erst so bekommen ihr Vorbeten und ihre Mitarbeit im Gottesdienst Ausstrahlung und Tiefe.
Aufleben lassen - meditative Angebote im Kirchenraum
Christlich-Muslimisches Friedensgebet in Rosenheim
"Exerzitien im Alltag" in der Fastenzeit
Gebetstreffen TEBA
Stadtkirchen-Wallfahrt Traunstein
Pastoral der Lebenswenden
Paargottesdienst - Wort-Gottes-Feier am Valentinstag
Adventliches Morgenlob mit Grundschulkindern
Martinsfeier
Lucia-Feier in Fürstenfeldbruck
Zeugnis geben – Martyria bekennen
missionarisch sein
„Wer hat dem Menschen den Mund gegeben? Doch wohl ich, der Herr. Geh also! Ich bin mit deinem Mund und weise dich an, was du reden sollst.“ (Ex 4,11f)
Der ehrenamtliche Dienst in der Verkündigung wurzelt im Geheimnis des Mundes und der Sprache. Mose, der nicht gut reden konnte und einen schwerfälligen Mund und eine schwerfällige Zunge hatte, wird an seiner Schwachstelle von Gott berufen zum Propheten und Führer. Aber gerade so sind alle seine Worte erkämpft und erlitten.
Diesen Weg der Sprachschule und Sprachkultur zu gehen ist auch den ehrenamtlich in der Verkündigung Tätigen aufgetragen. Erst so bekommen ihre Worte und ihre Sprache Kraft und Wahrhaftigkeit.
Firmvorbereitung in Rosenheim
Pilgerwegsbegleiter/in
Öffentlichkeitsarbeit in der PfarrgemeindeÖffentlichkeitsarbeit in der Pfarrgemeinde
Pilgerwanderungen
Leitfaden Öffentlichkeitsarbeit
Heißer Ambo
Ehrenamtliche geistliche Begleitung von Jugendgruppen
Firmvorbereitung in Rosenheim
Engagement für Andere
Dialog zum Handeln
„Seid barmherzig, wie es auch euer Vater ist.“ (Lk 6,36)
Der ehrenamtliche Dienst im Engagement für andere wurzelt in der Mitte Gottes, in seinem Herzen. Dieses Herz sieht die Not der Menschen, hört auf ihre Hilferufe und handelt dementsprechend. Ein solches Herz haben auch Jesus Christus und jener Samariter, der den unter die Räuber Gefallenen zu seinem Nächsten macht.
Diesen Weg der Empfindsamkeit und des Mitleidens zu gehen ist auch den ehrenamtlich in der Caritas und Diakonie Tätigen aufgetragen. Erst so bekommen ihre Hände Heilkraft und Stärke.
Nachbarschaftshilfe Holzkirchen
Familienzentrum Christkönig Rosenheim
Spendenbrief für den Kindergarten der Pfarrei
Tag der Gerechtigkeit
Fähigkeiten für Ecuador einsetzen (Projekt mit Grundschülern)
Aktion Minibrot
Erlebnistag auf dem Bauernhof
Zeichen der Verständigung setzen (Frieden)
Jugendzukunftswerkstatt
Helferkreis für Patienten-Transport in der Klinik
Firmvorbereitung in Rosenheim
Ökumenische Nachbarschaftshilfe Holzkirchen
Gemeinschaft – Koinonia
tun-teilen-feiern
„Ihr aber seid der Leib Christi und jeder Einzelne ist ein Glied an ihm.“ (1 Kor 12, 27)
Der ehrenamtliche Dienst im Gemeindeaufbau und in der Verlebendigung der Pfarrgemeinde wurzelt in der Gemeinschaft mit Jesus Christus. In ihm und durch ihn werden alle ein Leib, der Leib Christi, miteinander verbunden in der jeweiligen individuellen Ausprägung. Zusammengehörigkeit und Unterschiedlichkeit kommen in diesem Leib in gleicher Weise zum Ausdruck.
Diesen Weg der gegenseitigen Verwiesenheit und Selbständigkeit zu gehen ist auch den ehrenamtlich im Gemeindeleben Tätigen aufgetragen. Erst so bekommt die Pfarrgemeinde Anziehungskraft und Liebenswürdigkeit.
Eltern im Gespräch
Kirchenkaffee
Schmuckkästchen Ehrenamt
„Die Königstochter ist herrlich geschmückt, ihr Gewand ist durchwirkt mit Gold und Perlen.“ (Ps 45,14)
Der ehrenamtliche Dienst strahlt aus. Er lässt etwas von dem Glanz und von der Herrlichkeit Gottes aufscheinen. So ist er der Schmuck einer Pfarrgemeinde, kein plakativer und aufdringlicher, aber auch kein versteckter und unsichtbarer. Sondern das Ehrenamt ist ein Schmuck, der anziehend wirkt, geschmackvoll ist und Konturen eines Lebens aus dem Glauben sichtbar macht. In der Verwirklichung des gemeinsamen Priestertums sind alle Gläubigen aufgerufen, sich mit ihren Geistesgaben, ihren Charismen, also mit ihrem Charme einzubringen. Glücklich eine Pfarrgemeinde, die ihren kostbaren Schmuckkoffer auch benützt und einsetzt.
Wertschätzung Ehrenamtlicher, Talente entdecken
Ehrenamtlichen-Herzseite
Einmischen - soziale Brennpunkte mit Kindern und Jugendlichen