ÖKOBILANZ EINER PFARRGEMEINDE
Ein Projekt des Sachausschusses Ökologie
Im Sommer 2005 hat der Sachausschuss Ökologie des Diözesanrates das Projekt Ökobilanz gestartet. Abschluss des Projektes war am Samstag, 25.10.2008, im Rahmen eines Ökogipfels.
Folgende Pfarrgemeinden haben sich am Projekt Ökobilanz 2005-2008 beteiligt
Was sind die Ziele des Projektes?
- Das Bewusstsein für ein verantwortliches ökologisches Handeln stärken,
- diesen Prozess zu dokumentieren,
- weitere ökologische Maßnahmen - mit allenfalls geringen Investitionen – an-zustoßen,
- das Erreichte öffentlich machen und präsentieren,
- eine Beurteilung seitens der Pfarrge-meinde und der Erzdiözese erreichen.
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Was können Sie gewinnen?
- Eine Verbesserung Ihrer pfarrlichen Umweltbilanz -ein Beitrag zur praktizierten Schöpfungsverantwortung
- Finanzielle Einsparungen. Die Beträge können Sie dann für andere Projekte/ Aufgaben einsetzen
- Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Gemeinde für den Umweltschutz
- Eine Auszeichnung seitens des Diözesanrats, wenn Sie eine wesentliche Ver-besserung Ihrer Ökobilanz innerhalb von drei Jahren erreicht haben.
Was müssen Sie tun?
- Erster Schritt:
Beratung und Entscheidung im Pfarrgemeinderat und in der Kirchenverwaltung, ob die Pfarrei beim Projekt „Ökobilanz einer Pfarrgemeinde“ mitmachen will
- Zweiter Schritt:
Anmeldung der Pfarrei zur Teilnahme am Projekt beim Sachausschuss Ökologie des Diözesanrates bis zum 01.07.2005
- Dritter Schritt: Gründung eines Teams, das das Projekt in der Pfarrei durchführt
- Vierter Schritt:
Bearbeitung des Themas Ökologie mit Hilfe der Projektmappe des Sachausschusses Ökologie über den Zeitraum von 3 Jahren
- Fünfter Schritt:
Präsentation ihrer aktuellen Ergebnisse anlässlich jährlicher stattfindender Info-Abende zum Erfahrungsaustausch, Zwischenbilanz und Festlegung weiterer Ziele
- Sechster Schritt:
Treffen aller Vertreter der teilnehmenden Pfarreien zu einem Ökogipfel am 01.07.2008 mit Präsentation der Ergebnisse.
Sie sind eingeladen,
ihre Pfarrgemeinde unter ökologischen Gesichtspunkten umfassend in den Blick zu nehmen. Viele Pfarrgemeinden haben bislang schon in Einzelbereichen (z.B. Stromverbrauch, Wasserverbrauch) wichtige ökologische Verbesserungen durchgeführt. Weitgehend fehlte jedoch eine umfassende Ökobilanzierung. Dafür möchte der Sachausschuss Ökologie im Diözesanrat Ihnen Hilfen anbieten.
Der Schwerpunkt liegt dabei auf drei Bereichen:
A: die Gebäude der Pfarrgemeinde
B: die Umwelt im Pfarreialltag
C: die Umwelt im Dialog der Pfarrei.
Wer hilft Ihnen?
- Zur Durchführung der Ökobilanzierung wird den teilnehmenden Pfarrgemeinden eine Materialmappe mit den Bilanzierungsunterlagen ausgehändigt.
- Beratung und Begleitung durch den Sachausschuss Ökologie des Diözesanrates (Informationen über Fördermittel, Informationsforen für die beteiligten Pfarrgemeinden, etc.)
- Beratung – ggf. auch vor Ort - durch Fachleute des Erzbischöflichen Baureferates
- Hilfen durch „Kirchliche Umweltberater“
- Hilfen durch bereits erprobtes Umweltmanagement in einigen Pfarreien der Erzdiözese
- Gegenseitige Hilfen durch Erfahrungsaustausch in Work-Shops.
Wort des ehem. Umweltbeauftragten der Erzdiözese: Gotthard Dobmeier
Entscheidend für die Glaubwürdigkeit der Schöpfungsverantwortung einer Pfarrgemeinde ist das beispielhafte Vorleben eines umweltschonenden und zukunftsfähigen Verhaltens. Das fängt mit einfachen Maßnahmen der Müllvermeidung und des Energiesparens an und reicht bis zu umfassenden Konzepten für eine ökologische Bilanzierung.
In den vergangenen Jahren haben sich viele Pfarrgemeinden in unserer Erzdiözese im Natur- und Umweltschutz sehr engagiert. Diese Bemühungen haben z. T. über das pfarrliche Leben hinaus Impulse gegeben. Seit der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro ist die Nachhaltigkeit zu einem Leitbild für zukünftige Entwicklungen geworden. Nachhaltigkeit beinhaltet ganz wesentlich die Verantwortung für die Schöpfung. Damit ist auch der Auftrag der Kirche, der Pfarrgemeinden angesprochen, sich für eine nachhaltige Lebensweise einzusetzen, die soziale, ökologische und ökonomische Bedingungen mit einschließt.
Eine umfassende Ökobilanzierung der Pfarrgemeinde, wie sie der Sachausschuss Ökologie des Diözesanrats anregt und Ihnen dazu die notwendigen Arbeitsunterlagen zur Verfügung stellen wird, ist ein wesentlicher Beitrag zur Konkretisierung des Leitbilds der Nachhaltigkeit.