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Der Erstkommuniontag in der Familie
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Der Tag der feierlichen Erstkommunion ist für die ganze Familie ein Festtag. Die Einstimmung darauf beginnt schon Wochen vorher:
- die Eltern sprechen mit ihrem Kind über die Vorbereitung der Erstkommunion im Religionsunterricht und in den Gruppenstunden
- sie erzählen von ihrem eigenen Erstkommuniontag und zeigen vielleicht Bilder aus dem Fotoalbum
- sie überlegen mit dem Kind, welche Gäste es gern zu diesem Fest einladen möchte (z. B. Taufpate, Großeltern, Freunde und Freundinnen), gegebenenfalls welches Lieblingsessen gekocht werden soll
- sie nehmen sich bewußt Zeit für ihr Kind
- sie beten mit dem Kind und für das Kind.
Die unmittelbare Vorbereitung fängt mit dem Vorabend an. Nach einem gemütlichen Abendessen können die Eltern, das Erstkommunionkind und die Geschwister miteinander den Tisch für das Frühstückfestlich schmücken, die Kleidung für den kommenden Tag herrichten und in einem gemeinsamen Abendgebet/-lied die Vorfreude auf den Festtag zum Ausdruck bringen. In der Kleidung des Erstkommunionkindes wird man sich an den Brauch in der Pfarrgemeinde halten. Die innere Einstellung der Eltern zu dem Fest ist genauso wichtig wie die gute äußere Vorbereitung. Gerade an einem solchen Tag ist die Gefahr von Hektik und Betriebsamkeit sehr groß. Darum ist es gut, wenn die Familie sich wirklich Zeit nimmt für ein kleines Frühstück (die Taufkerze kann dabei am Platz des Kindes aufgestellt werden) und anschließend in Ruhe rechtzeitig zur Pfarrkirche geht.
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Nach der Feier des Gottesdienstes wird zu Hause gemeinsam der Tisch für das festliche Mahl bereitet mit Blumen, Kerzen und evtl. selbstgeschriebenen Tischkärtchen. Die Kommunionkerze erhält einen Ehrenplatz auf dem Tisch oder im Herrgottswinkel. Gerade an diesem Tag bringt das gemeinsame Tischgebet die innere Verbindung zwischen dem Mahl in der Eucharistie und dem Mahl im Kreise der Familie und der Gäste zum Ausdruck. Die Gestaltung der familiären Feier sollte nicht zu sehr von den Eltern oder Gästen beeinflußt werden. Das Erstkommunionkind darf an diesem Tag wirklich im Mittelpunkt stehen und die Spiele und -Unternehmungen für diesen Tag aussuchen. Es ist schön, wenn sich die Eltern und Gäste an diesem Tag auf die Ideen des Kindes einlassen und mitspielen, singen, kleine Ausflüge machen o.ä. Zu jedem Fest gehören auch Geschenke, auch zum Erstkommuniontag. Die Geschenke sollten jedoch einen Bezug zu diesem Fest haben, auf den materiellen Wert kommt es dabei nicht an. Ein »Gotteslob«, ein Kreuz, ein künstlerisch wertvolles Bild, ein Buch, eine schöne Schale oder ein Trinkbecher, ein persönlich gestaltetes Fotoalbum für die Erinnerungsbilder zum Erstkommuniontag sind geeignete Geschenke. Wenn Geldgeschenke gegeben werden, ist es sinnvoll, daß das Erstkommunionkind beim Gottesdienst oder bei der Dankandacht etwas für Kinder in Not weiterschenkt. Das Kind wird das um so eher tun, wenn die Eltern selbst mit gutem Beispiel vorangehen. Die Dankandacht in der Pfarrkirche gehört zum Festtag mit dazu. Sie setzt für die Gäste und das Kind einen ruhigen Schlußpunkt. Ein gemeinsames Abendessen in der Familie bringt noch einmal den Dank an Gott für diesen Festtag zum Ausdruck.
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