Wenn Schulkinder und Erwachsene sich taufen lassen
Die Säuglingstaufe und die Taufe von Kleinkindern wird es auch in Zukunft geben. Eltern nehmen dankbar ihr Kind als Geschenk an und stellen es von Anfang an unter den Schutz und den Segen des dreifaltigen Gottes. Damit wird es aufgenommen in die Lebensgemeinschaft der Kirche.
Immer öfter werden Kinder beim Eintritt in den Kindergarten oder in die Schule und vor allem im Rahmen der Erstkommunionvorbereitung getauft. Im Mitgehen und Mitleben mit den Kindern kommen die Eltern neu mit Glaube und Kirche in Berührung.
Eine zunehmende Bedeutung kommt der Erwachsenentaufe zu. Immer mehr Menschen begegnen erst als Erwachsene der Gemeinschaft der Kirche und damit dem Sakrament der Taufe.
Die Taufe von größeren Kindern und die Erwachsenentaufe eröffnen neue Wege der Hinführung und der Taufvorbereitung. Nach alter kirchlicher Tradition hilft besonders der Weg des Katechumenates, die Schritte zur Taufe bewusster zu gehen und zu feiern.
Der Katechumenat als Weg des Christwerdens sieht folgende Feiern vor:
Die Feier der Aufnahme in den Katechumenat. Sie kennzeichnet den Beginn der Vorbereitung.
Die Feier der Zulassung zur Taufe. Sie wird zu Beginn der österlichen Bußzeit und nach Möglichkeit mit dem Ortsbischof gefeiert.
Die Feier des Christwerdens mit Taufe, Firmung und Eucharistie. Sie ist der Höhepunkt der Eingliederung und wird in der Osternacht gefeiert.
Gott schreibt mit jedem Menschen seine Geschichte. „Du bist geliebt“ heißt das Vorwort jeder Geschichte. (Petrus Ceelen)
Die Glaubensorientierung in St. Michael ist ein Angebot der Katholischen Kirche in der Erzdiözese München und Freising. Die Mitarbeiter dort stehen Ihnen zum Gespräch über den Weg zur Taufe gerne zur Verfügung. ... mehr dazu