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Taufsymbole und christliche Erziehung
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Kreuzzeichen Der Zelebrant, Eltern und Paten bezeichnen zu Beginn der Taufe die Stirn des Kindes mit dem Kreuzzeichen und geben dem Kind damit ein lebendiges Glaubenszeichen mit auf den Weg. Das Kreuz auf die Stirn können die Eltern jeden Tag wiederholen, wenn sie das Kind zu Bett bringen, wenn das Kind aufsteht oder später (z.B. zum Kindergarten, zur Schule) die Wohnung verlässt. Das Zeichen des Kreuzes ist das kürzeste Glaubensbekenntnis getaufter Christen. Weihwasser Es ist guter Brauch, geweihtes Wasser von der Kirche mit nach Hause zu nehmen. Es erinnert an die Taufe. Dieses Zeichen göttlichen Lebens kann immer wieder in der Familie erneuert werden, wenn Mutter oder Vater ihrem Kind mit Weihwasser ein Kreuz auf die Stirn zeichnen. Die Erinnerung an die Taufe wird besonders geweckt, wenn die Eltern ihrem Kind beim Betreten und Verlassen der Kirche das Weihwasser selbst nehmen lassen. Taufkerze Die Taufkerze ist Zeichen für Jesus Christus. Sie wird an der Osterkerze in der Kirche entzündet. So wird das Licht Christi weitergegeben. Auch zuhause soll an besonderen Festen des Kindes die Taufkerze brennen: am Geburtstag, Namenstag und Tauftag. Die Taufkerze kann verziert werden mit christlichen Symbolen, mit dem Namen des Kindes und dem Taufdatum. Taufkleid Das weiße Kleid, das dem Neugetauften aufgelegt wird, erinnert daran, dass wir in der Taufe „Christus anziehen“. Wenn die Familie ein eigenes Taufkleid besitzt, soll es dem Kind nicht schon zuhause, sondern erst bei der Taufe angezogen werden. In manchen Familien ist es Brauch, dass das Taufkleid selbst genäht wird und Name und Taufdatum in den Saum des Kleides gestickt werden. Bei weiteren Kindern wird das Taufkleid mit den Namen und Taufdaten der Geschwister ergänzt und gerne an die nächste Generation „vererbt“. Taufurkunde Dem Kind kann ein Bild seiner Namenspatronin/seines Namenspatrons und eine besonders schön geschriebene, gerahmte Taufurkunde zur Erinnerung an seine Taufe geschenkt werden. Geschenke Sinnvolle Geschenke sind z.B. ein Kreuz, ein Weihwasserbecken für das Kinderzimmer, ein Buch mit der Lebensgeschichte der Namenspatronin/des Namenspatrons, ein Kindergebetbuch... Beten und Singen Gebete und Lieder festigen Urvertrauen und Geborgenheit. Deshalb ist es wichtig, täglich mit dem Kind zu beten oder zu singen. Somit lernen die Kinder von klein an die Grundgebete christlichen Lebens und Lieder des Vertrauens.
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