Ökumenischer Abschluss der Landesgartenschau
Gottesdienst mit Weihbischof Bischof und Regionalbischöfin Breit-Keßler
Kirchliches Programm erreichte Zehntausende Besucher
München/Rosenheim, 30. September 2010. Zum offiziellen Abschluss der Landesgartenschau in Rosenheim haben der für die Region Süd des Erzbistums München und Freising zuständige Weihbischof Wolfgang Bischof und die evangelisch-lutherische Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler am Sonntag, 3. Oktober, auf der WV-Bühne im Mangfallpark Süd einen ökumenischen Gottesdienst gefeiert. Damit schlossen sie auch das erfolgreiche kirchliche Programm bei der Landesgartenschau mit seinen über 500 Veranstaltungen und der Arche als ökumenischem Begegnungsort ab. Allein durch die Sonntagsgottesdienste auf der WV-Bühne hatte es wöchentlich rund 200 bis 1.000 und mit dem Erntedankgottesdienst am 5. September bis zu 10.000 Menschen erreicht.
„Wir freuen uns sehr, dass so viele Besucher der Landesgartenschau das kirchliche Programm genutzt haben“, so die positive Bilanz von Pfarrer Andreas Maria Zach von St. Nikolaus in Rosenheim und Dekanin Hanna Wirth vom Evangelisch-Lutherischen Dekanat Rosenheim: „Mit der Arche und unserem Angebot waren wir mittendrin und unübersehbar und konnten damit viele Menschen ansprechen.“ Das Motto SINN-FLUT des kirchlichen Begegnungsprogramms, das die katholische und die evangelisch-lutherische Kirche gemeinsam organisiert haben, habe sich somit als berechtigt erwiesen. Vor allem viele Dauerkartenbesitzer seien gezielt zu den kirchlichen Angeboten auf die Landesgartenschau gekommen. „Auch für die Ökumene in Rosenheim war die Zusammenarbeit ein Gewinn“, sagten Dekanin Wirth und Diakon Matthias Friedl, Projektleiter für die Beteiligung der katholischen Kirche bei der Landesgartenschau. Rund 400 hauptamtliche und ehrenamtliche Mitarbeiter der beiden Kirchen hätten sich an der Gestaltung des Programms beteiligt. „Dadurch sind viele wertvolle Kontakte und Kooperationen entstanden, die wir nun hoffen auch nach der Landesgartenschau erhalten zu können“, so Wirth und Friedl.
Neben den Sonntagsgottesdiensten, die im Wechsel katholisch und evangelisch stattfanden, war die aus Holz gebaute Arche das Herzstück des kirchlichen Programms. Sie diente als Treffpunkt für Andachten, Gebete, Bibelgespräche und Veranstaltungen für Kinder. Allein etwa 30 Personen nahmen jeden Tag an den Gebetsimpulsen „5 vor 12“ und „5 vor 5“ teil, die von evangelischen und katholischen Seelsorgerinnen und Seelsorgern aus dem Landkreis Rosenheim gestaltet wurden, aber auch von Ehrenamtlichen aus den Kirchengemeinden in der Region. Besonderen Anklang fanden auch die eigens für die Arche gestalteten Meditationskarten, die dort mit einer Auflage von 50.000 Stück auflagen. „Kaum ein Besucher der Landesgartenschau hat nicht bei der Arche vorbeigeschaut“, berichtete Pastoralreferent Helmut Heiss, der zusammen mit Pfarrer Bernhard Liess für die Organisation vor Ort verantwortlich war. Die Besucher hätten diesen Ort der Stille geschätzt und die Gelegenheit genutzt, mit den Seelsorgern ins Gespräch zu kommen. „Als Symbol für die Bewahrung der Schöpfung hat die Arche viele angesprochen und unser aller Verantwortung für die Umwelt verdeutlicht“, betonte Heiss. Nach der Landesgartenschau wird die 28 Meter lange und 11 Meter breite Arche nach Kiefersfelden gebracht, wo sie für ein Ausbildungs- und Beschäftigungsprojekt der Diakonie als Blumenladen und Café dienen soll.
Auch die regelmäßigen Veranstaltungen wie die Taizé-Gebete waren mit jeweils 20 bis 40 Teilnehmern sehr gut besucht. So wurde zum Beispiel die Veranstaltung „Tanzen mit Leib und Seele“ aufgrund der großen Nachfrage von einem vierzehntätigen Angebot auf ein wöchentliches erweitert. Großes Interesse fanden die regelmäßigen Führungen auf dem Grabfeld sowie die Broschüre und die Veranstaltungen zur christlichen Bestattungskultur. Auch Diskussionsveranstaltungen wie das Podiumsgespräch mit dem evangelisch-lutherischen Landesbischof Johannes Friedrich und Erzbischof Reinhard Marx zur christlichen Bestattungskultur zogen viele Besucher an. Ein Highlight waren die vier Aufführungen der Oper „Arche Noah“ von Benjamin Britten, aufgeführt vom Opernfestival Gut Immling mit Schülerinnen und Schülern des Ignaz-Günther-Gymnasiums in Rosenheim. Erfolgreich war auch das Rahmenprogramm, das von den Bildungswerken der beiden Kirchen mit Vorträgen und von den Pfarreien und Kirchengemeinden mit Konzerten und kulturellen Veranstaltungen gestaltet wurde. Herausragender Schlusspunkt dafür war die Aufführung des Oratoriums „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn in der Pfarrkirche St. Nikolaus Rosenheim. (kbr)
Kirchliches Programm erreichte Zehntausende Besucher
München/Rosenheim, 30. September 2010. Zum offiziellen Abschluss der Landesgartenschau in Rosenheim haben der für die Region Süd des Erzbistums München und Freising zuständige Weihbischof Wolfgang Bischof und die evangelisch-lutherische Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler am Sonntag, 3. Oktober, auf der WV-Bühne im Mangfallpark Süd einen ökumenischen Gottesdienst gefeiert. Damit schlossen sie auch das erfolgreiche kirchliche Programm bei der Landesgartenschau mit seinen über 500 Veranstaltungen und der Arche als ökumenischem Begegnungsort ab. Allein durch die Sonntagsgottesdienste auf der WV-Bühne hatte es wöchentlich rund 200 bis 1.000 und mit dem Erntedankgottesdienst am 5. September bis zu 10.000 Menschen erreicht.
„Wir freuen uns sehr, dass so viele Besucher der Landesgartenschau das kirchliche Programm genutzt haben“, so die positive Bilanz von Pfarrer Andreas Maria Zach von St. Nikolaus in Rosenheim und Dekanin Hanna Wirth vom Evangelisch-Lutherischen Dekanat Rosenheim: „Mit der Arche und unserem Angebot waren wir mittendrin und unübersehbar und konnten damit viele Menschen ansprechen.“ Das Motto SINN-FLUT des kirchlichen Begegnungsprogramms, das die katholische und die evangelisch-lutherische Kirche gemeinsam organisiert haben, habe sich somit als berechtigt erwiesen. Vor allem viele Dauerkartenbesitzer seien gezielt zu den kirchlichen Angeboten auf die Landesgartenschau gekommen. „Auch für die Ökumene in Rosenheim war die Zusammenarbeit ein Gewinn“, sagten Dekanin Wirth und Diakon Matthias Friedl, Projektleiter für die Beteiligung der katholischen Kirche bei der Landesgartenschau. Rund 400 hauptamtliche und ehrenamtliche Mitarbeiter der beiden Kirchen hätten sich an der Gestaltung des Programms beteiligt. „Dadurch sind viele wertvolle Kontakte und Kooperationen entstanden, die wir nun hoffen auch nach der Landesgartenschau erhalten zu können“, so Wirth und Friedl.
Neben den Sonntagsgottesdiensten, die im Wechsel katholisch und evangelisch stattfanden, war die aus Holz gebaute Arche das Herzstück des kirchlichen Programms. Sie diente als Treffpunkt für Andachten, Gebete, Bibelgespräche und Veranstaltungen für Kinder. Allein etwa 30 Personen nahmen jeden Tag an den Gebetsimpulsen „5 vor 12“ und „5 vor 5“ teil, die von evangelischen und katholischen Seelsorgerinnen und Seelsorgern aus dem Landkreis Rosenheim gestaltet wurden, aber auch von Ehrenamtlichen aus den Kirchengemeinden in der Region. Besonderen Anklang fanden auch die eigens für die Arche gestalteten Meditationskarten, die dort mit einer Auflage von 50.000 Stück auflagen. „Kaum ein Besucher der Landesgartenschau hat nicht bei der Arche vorbeigeschaut“, berichtete Pastoralreferent Helmut Heiss, der zusammen mit Pfarrer Bernhard Liess für die Organisation vor Ort verantwortlich war. Die Besucher hätten diesen Ort der Stille geschätzt und die Gelegenheit genutzt, mit den Seelsorgern ins Gespräch zu kommen. „Als Symbol für die Bewahrung der Schöpfung hat die Arche viele angesprochen und unser aller Verantwortung für die Umwelt verdeutlicht“, betonte Heiss. Nach der Landesgartenschau wird die 28 Meter lange und 11 Meter breite Arche nach Kiefersfelden gebracht, wo sie für ein Ausbildungs- und Beschäftigungsprojekt der Diakonie als Blumenladen und Café dienen soll.
Auch die regelmäßigen Veranstaltungen wie die Taizé-Gebete waren mit jeweils 20 bis 40 Teilnehmern sehr gut besucht. So wurde zum Beispiel die Veranstaltung „Tanzen mit Leib und Seele“ aufgrund der großen Nachfrage von einem vierzehntätigen Angebot auf ein wöchentliches erweitert. Großes Interesse fanden die regelmäßigen Führungen auf dem Grabfeld sowie die Broschüre und die Veranstaltungen zur christlichen Bestattungskultur. Auch Diskussionsveranstaltungen wie das Podiumsgespräch mit dem evangelisch-lutherischen Landesbischof Johannes Friedrich und Erzbischof Reinhard Marx zur christlichen Bestattungskultur zogen viele Besucher an. Ein Highlight waren die vier Aufführungen der Oper „Arche Noah“ von Benjamin Britten, aufgeführt vom Opernfestival Gut Immling mit Schülerinnen und Schülern des Ignaz-Günther-Gymnasiums in Rosenheim. Erfolgreich war auch das Rahmenprogramm, das von den Bildungswerken der beiden Kirchen mit Vorträgen und von den Pfarreien und Kirchengemeinden mit Konzerten und kulturellen Veranstaltungen gestaltet wurde. Herausragender Schlusspunkt dafür war die Aufführung des Oratoriums „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn in der Pfarrkirche St. Nikolaus Rosenheim. (kbr)