Jugendliche Christen mit Fahnen im Altarraum des Freisinger Mariendomes bei der Jugendwallfahrt des Erzbistums München und Freising
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Blumenteppich
Aufn.:pixelio

Fronleichnam

Das Hochfest des Leibes und Blutes Christi, wie Fronleichnam offiziell heißt, wird vor allem von der dazugehörigen Prozession geprägt. Da diese immer in den Frühsommer fällt, ist der Rahmen für ein farbenfrohes Fest geschaffen: Blumenteppiche werden ausgelegt, Häuser und Straßen geschmückt, die Kommunionkinder tragen nochmals Anzug und Kleid und auch die Erwachsenen zeigen sich in Festtagstracht. Fronleichnam wird immer am Donnerstag nach Dreifaltigkeit, also elf Tage nach dem Pfingsttag, gefeiert. Die Prozession wird, gerade in größeren Orten und Städten, von mehreren Pfarreien gemeinsam veranstaltet.

Das Fest gehört nicht mehr in den Osterfestkreis, der mit Pfingsten endet. An Fronleichnam wird öffentlich gezeigt, was der Evangelist Matthäus an das Ende seiner Jesusgeschichte gestellt hat: „Ich bin bei Euch alle Tage, bis ans Ende der Welt.“


kurz erklärt: Fronleichnam

Das Allerheiligste, erklärt von Prof. Wolfgang Oberröder

Blumenteppich, Baldachin, Böllerschützen: Brauchtum zu Fronleichnam












Kardinal Marx mit Monstranz



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