Jugendliche Christen mit Fahnen im Altarraum des Freisinger Mariendomes bei der Jugendwallfahrt des Erzbistums München und Freising
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Christi Himmelfahrt

Die Himmelfahrt des auferstandenen Jesus Christus wird im Lukasevangelium und in der Apostelgeschichte ausführlicher beschrieben. Dort heißt es (Apg 1, 9-11), dass Christus vierzig Tage nach dem Osterfest mit seinen Jüngern beisammen war. Vor ihren Augen wurde er emporgehoben, eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn den Blicken der Jünger. Das kirchliche Hochfest der Himmelfahrt Christi wird darum vierzig Tage nach dem Ostersonntag gefeiert, also immer an einem Donnerstag.

Rund um dieses Fest haben sich einige Bräuche entwickelt. So wurde früher an diesem Tag die Osterkerze ausgeblasen, die in der Osternacht entzündet und geweiht worden war, da Christus nun nicht mehr leibhaftig unter den Jüngern ist. In einigen Gemeinden hat sich der Brauch erhalten, eine Figur des auferstandenen Christus im Chorraum der Kirche emporzuziehen. Im Erzbistum München und Freising ist dies in den Pfarreien (Pfarrei Mariä Geburt in Anzing, St. Margareta in Baumburg und St. Peter und Paul in Mittenwald) noch der Fall.

In Deutschland ist Christi Himmelfahrt gesetzlicher Feiertag. Außer der Tatsache, dass beide am gleichen Tage gefeiert werden, hat das Fest Christi Himmelfahrtstag nichts mit dem „Vatertag“ zu tun.

Unser Foto rechts zeigt die Himmelfahrt Christi in der Pfarrei St. Margareta in Baumburg. Diese ist auch 2011 zu sehen: Bei der festlichen Andacht am Himmelfahrtstag um 10 Uhr beim Pfarrgottesdienst wird nach altem Brauch die Christus-Statue in die Höhe gezogen, bis sie durch ein Loch in der Decke der Kirche den Augen der Betrachter entschwindet. (Aufn.: Pfarrei St. Margareta Baumburg)

Das Video unten gibt Einblick hinter die Kulissen der Himmelfahrtsdarstellung in Mittenwald. (c) SMB 2010


Jesus in der Pfarrei St. Margareta Baumburg


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