Von „himmelhoch jauchzend“ bis „zu Tode betrübt“
Die Karwoche ist die intensivste liturgische Zeit im Jahr. Sie beginnt mit dem Palmsonntag, der an den Einzug Jesu in Jerusalem erinnert und sie endet mit dem Karsamstag, dem Tag der Totenstille und der Grabesruhe. Die Liturgie und die Theologie dieser Tage sind dementsprechend vielfältig. Sie sind aber auch schwer verdaulich und nicht leicht zu vermitteln. Nicht zuletzt deshalb wird diese Woche oftmals als weniger bedeutsam wahrgenommen. Es ist und bleibt gemeinsam mit der Osterwoche die wichtigste Zeit im Kirchenjahr.
Bild: In München zieht nach der Palmenweihe am Hauptportal eine Prozession um den Dom. Der Domzeremoniar, Diakon Anton Häckler, führt den Zug an. Aufn.: Walser
Vorgestellt: Kreuzwege zwischen Inn und Isar