Jugendliche Christen mit Fahnen im Altarraum des Freisinger Mariendomes bei der Jugendwallfahrt des Erzbistums München und Freising
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Christliches Sterben – Sakramentalien


Selig die Trauernden...

Der Tod ist ein Schnitt.
Er trennt Menschen.
Er zerschneidet Bindungen.
Er zerbricht Herzen.
Manchmal plötzlich und unvorbereitet,
manchmal langsam und vorbereitet.
Der Tod tut weh.
Abschied und Trennung schmerzen.
Tränen und Trauer,
Weinen und Klagen gehören zum Tod.

...denn sie werden getröstet werden.
Doch es gibt Trost.
Den Trost durch Menschen
in ihren Gesten der Anteilnahme und des Mitleids.
Den Trost durch den Glauben
mit seinen österlichen Bildern
der Hoffnung und Verwandlung.
Den Trost der Gemeinschaft der Kirche
in ihren Gebeten und gottesdienstlichen Feiern.
Den Trost durch die Tradition
mit ihrem Brauchtum und ihren Ritualen.


Der Trauer eine Form zu geben und die tröstende Kraft des Glaubens zu erleben, dazu wollen die vorliegenden Gedanken und Anregungen dieser Rubrikeine Hilfe sein.


Zum Begriff "Sakramentalien"

Als Sakramentalien bezeichnet man die von der Kirche eingesetz-
ten heiligen Zeichen, die dazu bestimmt sind, die Menschen
auf den Empfang der Frucht der Sakramente vorzubereiten und die verschiedenen Lebensumstände zu heiligen.

(Aus: Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 1677)

Brennende Sterbekerze


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