Das Ziel unserer Arbeit ist es, von Hörbehinderung betroffenen Menschen, ihren Angehörigen wie Freunden,eine Unterstützung zu einem gelingendem Leben aus dem christlichen Glauben zu geben. Die Botschaft Jesu Christi gilt insbesondere den benachteiligten und ausgegrenzten Menschen. Dieser Botschaft fühlen wir uns verpflichtet. Wir haben keine fertigen Antworten, aber wir können Zeit schenken, um schwierige Situationen im Leben zu besprechen und uns mit den hörgeschädigten Menschen auf die Suche nach Gott zu machen.
Das, was wir selbst an befreiender Botschaft erfahren und was wir an theologischer Reflexion erkannt haben, wollen wir weitergeben.
Wir verstehen uns als Katholische Gemeinde der Hörgeschädigten und Taublinden. Wir gehen den Weg des Miteinanders, des gegenseitigen Gebens und Nehmens.
Foto: Sterr: St. Florian -- Auferstehungsfenster
Realität des weiten Weges
Wir sind uns bewusst, dass Integration eine vielseitige und langwierige Aufgabe ist.Eine bessere technische Versorgung, z. B. CI (Cochlea-Implantat),Hörgeräte werden nicht alle Hindernisse aufheben, auch werden die wenigsten Guthörenden die Gebärdensprache lernen. Dennoch geht unsere Gesellschaft davon aus, „Benachteiligung zu beseitigen und zuverhindern sowie die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mitBehinderung am Leben in der Gesellschaft zu gewährleisten, ihreIntegration zu fördern und ihnen eine selbstbestimmte Lebensführung zuermöglichen“ (Bayr. Behinderten-
gleichstellungsgesetz). Für dieses Idealziel, das von der Würde aller Menschen ausgeht, möchten wir Sorge tragen.
Foto: Begegnung in St. Birgitta - Unterhaching - nach dem integrativen Gottesdienst (Sterr)