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Zeichen der Hoffnung setzen in schwieriger Zeit


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Vollversammlung des Diözesanrates der Katholiken in München
Delegierte beschäftigen sich auch mit Missbrauchsfällen in der Kirche

München, 13. April 2010. Drei Wochen vor Beginn des Ökumenischen Kirchentages in München will der Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum München und Freising Signale der Hoffnung und Ermutigung geben. Die Frühjahrsvollversammlung des Diözesanrates am Samstag, 17. April, im Salesianum in München-Haidhausen, Seiboldstraße 11, steht unter dem Thema „Verunsichert – Erschöpft – Vereinsamt: Welche Zeichen der Hoffnung können wir dagegen setzen?“. Damit nimmt der Diözesanrat das Thema des Ökumenischen Kirchentages „Damit ihr Hoffnung habt“ auf. Als Vertretung der katholischen Laien der gastgebenden Kirchen gestaltet er das Großereignis mit.

Der mit Schlagworten wie Individualisierung, Flexibilisierung und Beschleunigung bezeichnete gesellschaftliche Wandel zeige immer mehr negative Folgen, sagt der Vorsitzende des Diözesanrates, Professor Alois Baumgartner. Die Umbrüche verunsicherten und überforderten immer mehr Menschen und führten zur Vereinsamung. Es gehe in der Vollversammlung darum, die gesellschaftlichen Faktoren dafür zu benennen. „Als Vertreter von Pfarrgemeinden, katholischen Verbänden und kirchlichen Initiativen wollen wir überlegen, wie wir in dieser gesellschaftlichen Situation Signale der Hoffnung und Ermutigung geben können,“ so Baumgartner. Das Impulsreferat „Christliche Hoffnung für eine erschöpfte Gesellschaft“ hält Thomas Steinforth, Referent des Vorstands des Caritasverband der Erzdiözese München und Freising (Beginn 9.30 Uhr).

Auch die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche und die daraus resultierende Vertrauens- und Glaubwürdigkeitskrise der Kirche werden in der Vollversammlung diskutiert. Der Bischöfliche Beauftragte für die Prüfung von Vorwürfen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger im Erzbistum, Monsignore Siegfried Kneißl, wird zu den Themen eine Einschätzung geben. Die Delegierten werden ihre Erfahrungen der letzten Wochen austauschen und Möglichkeiten im Umgang mit der Krise in der Öffentlichkeit erörtern.

Professor Baumgartner wird in seinem Bericht das Grundlagenpapier „Kinderrechte aus christlicher Perspektive“ mit Impulsen für die Praxis vorstellen, die der Sachausschuss „Familien- und Bildungspolitik“ erarbeitet hat. Erzbischof Reinhard Marx wird an der Vollsammlung teilnehmen, das Wort an die Delegierten richten und um 18.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Wolfgang, Balanstraße 20, mit ihnen Eucharistie feiern. Erstmals wird auch Generalvikar Prälat Peter Beer an der Vollversammlung teilnehmen. (ua)










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