Dreifaltigkeitskirche, München
Vor 300 Jahren gelobten die drei Stände Münchens den Bau der Kirche
Adel, Klerus und Bürger folgten der Vision einer Nonne und Mystikerin
Am 17. Juli 1704 gelobten in der Not des Spanischen Erbfolgekriegs die drei Stände
Münchens (Adel, Klerus und Bürger), der Heiligsten Dreifaltigkeit eine Kirche zu erbauen. 1711 nach Plänen von Giovanni Antonio Viscardi begonnen, wurde sie 1718 geweiht. Die Ausstattung schufen hervorragende Künstler wie Cosmas Damian Asam und Johann Andreas Wolff. Bis heute ist die Dreifaltigkeitskirche eine Erinnerung an den Spanischen Erbfolgekrieg, ein eindrucksvolles Zeugnis barocker Frömmigkeit und eine der schönsten Kirchen Münchens.
Aus Anlaß des Gelöbnisses vor genau 300 Jahren erarbeitete das Archiv des Erzbistums München und Freising eine umfangreiche Ausstellung. Dazu erschien ein Kurzführer. Zeitgleich brachte der Verlag St. Michaelsbund unter dem Titel „Die Stadt läg in dem Grund, wan dise Kirch nit stund“ ein reich illustriertes Buch über Kunst und Geschichte der Dreifaltigkeitskirche heraus.
Kontakt:
Metropolitanpfarrei Zu Unserer Lieben Frau, Frauenplatz 12, 80331 München
Tel. 089/290082-0, Fax -50
Dr. Roland Götz
Archiv des Erzbistums München und Freising