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Ebenso aus: „Lexikon für Theologie und Kirche“,
Stichwort „Gottebenbildlichkeit“ VI. Spirituell:
„Für die christliche Spiritualität ist der Mensch als lebendiges Bild Gottes, fähig Gott zu erkennen. Gleiches wird nur durch Gleiches erkannt... Kraft seiner Gottebenbildlichkeit steht der Mensch wesentlich im Raum des Religiösen und kann nur in der Begegnung mit Gott sich selbst finden.
Gottebenbildlichkeit beinhaltet eine Dynamik auf das ewige Leben als „Schauen der Herrlichkeit Gottes“. Aufgrund seiner Gottebenbildlichkeit hat der Mensch ein natürliches Verlangen nach der Gottesschau...“
Aus dem Wesen der Seele ergeben sich Konsequenzen:
Aus dem Wesen des Menschen als körperlich geistiges Wesen, als der Mensch der den unendlichen Gott in sich aufnehmen kann (s. oben und Johannes Ev. „Ich bin bei euch“), muss von der Seele her, ein starkes geistiges Kraftfeld ausgehen. Es kann nicht anders sein, dass die Seele auch durch eine Krankheit beeinflusst wird, krank wird, also auch der Heilung bedarf. – Eine gezielte Heilung in Kliniken lässt diese Seite des Menschen außer acht. Im Hinblick auf dieses Wesen der Seele muss eine solche Behandlung ungenügend sein. Verletzungen können so tief gehen, dass psychologische Maßnahmen nicht ausreichen und eine weitere Folge:
Wenn Gott den Menschen liebt, also eine Beziehung zu ihm hat, muss auch Gott selbst von einer Krankheit des geliebten Menschen betroffen sein und für mich einen „Heilsweg“ bereit haben. Dieses Wissen kann den Therapeuten sehr entlasten.
Weiter gilt: Die Seele ist der „Wohnort“ Gottes.
Die Mystikerin Teresa von Avila beschreibt in ihrem Werk „die innere Burg“ die Seele als den Ort der Distanz zu allem, was auf den Menschen einströmt, dort ist auch die gesuchte Quelle des „Lebens in Gelassenheit“. Wie man zu diesem Ziel kommt, wird mit mehreren Beispielen belegt. - Das selbe Ziel wird auch auf dem Weg der Psychotherapie über die „Meta Ebene“ angestrebt. (s. an den verschiedenen Stellen)