In seinem Schlusswort hat Kardinal Reinhard Marx die wichtige Rolle der Glaubensgemeinschaften im Ringen um Frieden auf der Welt hervorgehoben. „Insbesondere die Religionen leisten einen wichtigen Beitrag, um die Menschheit in eine gute Zukunft zu geleiten. Sie öffnen den Blick für Gott, den Schöpfer und Vater aller Menschen, und stellen uns so in einen gemeinsamen, weiten Horizont. Diesen Auftrag nehmen wir an und verpflichten uns, miteinander Wege der Verständigung und der Versöhnung zu gehen“, sagte Marx bei der Abschlussveranstaltung auf dem Münchner Marienplatz. [Pressemeldung]
Zu konkreten Anstrengungen für den Frieden riefen die Teilnehmer des Internationalen Friedenstreffens, das derzeit auf Einladung der Erzdiözese München und Freising und der Gemeinschaft Sant’Egidio in München stattfindet, bei ihrer Gedenkfeier in der KZ-Gedenkstätte Dachau auf. Mehr als 500 Angehörige verschiedener Religionen, darunter Schüler und Jugendliche, waren gekommen, um der Opfer des Holocaust zu gedenken und die Botschaft von Zeitzeugen zu hören. [Pressemeldung]
„Für eine soziale Marktwirtschaft auf Weltebene“
Eine „soziale Marktwirtschaft auf Weltebene“ hat der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, als langfristige Perspektive für eine neue Wirtschaftsordnung nach der Finanzmarktkrise gefordert. Bei einem Podium mit dem Titel „Die Welt neu denken – Wege jenseits der Krise“ am Dienstag, 13. September, in der Münchner Residenz unterstrich der Kardinal, „dass ein Markt nur dann Früchte trägt und dem Weltgemeinwohl dient, wenn er in einen ordnungspolitischen Rahmen eingeordnet ist, der ethische Qualitäten hat“. [Pressemeldung]
Wege aus Armut, Ausgrenzung und Benachteiligung standen im Fokus des Podiums „Gesichter der Armut in der Stadt von heute“ am Dienstag, 13. September, im Münchner Künstlerhaus am Lenbachplatz, das im Rahmen des Internationalen Friedenstreffens der Erzdiözese München und Freising und der Gemeinschaft Sant’Egidio stattfand. [Pressemeldung]
Jugendliche aus sechs Religionen beten gemeinsam für Frieden
Bei einem interreligiösen Jugendtreffen im Kirchlichen Zentrum in München-Haidhausen haben am Montagabend, 12. September, rund 100 Jugendliche und junge Erwachsene aus sechs verschiedenen Religionen gemeinsam für den Frieden gebetet. [Pressemeldung]
Begegnung mit asiatischen Bischöfen
Freising, 13. September 2011. Kardinal Oswald Gracias, Erzbischof von Bombay in Indien, und Erzbischof Savio Hon Tai-Fai aus China, Sekretär der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, haben am Montag, 12. September 2011, auf dem Freisinger Domberg gebetet und anschließend in einer Podiumsdiskussion über die Situation der Christen in Asien berichtet. [Pressemeldung]
Bundeskanzlerin Merkel: Internationale Diplomatie in Nahost verstärken
12.9.2011 Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Weltgemeinschaft zu verstärkten diplomatischen Anstrengungen im Nahen Osten aufgerufen. Die Zeit bis zur nächsten UN-Vollversammlung in zehn Tagen in New York sollte genutzt werden, um die Wiederaufnahme des Friedensprozesses zwischen Israel und Palästinensern zu erleichtern, sagte die Kanzlerin. [mehr]
Kardinal Marx: „Europa wieder positiv vorantreiben“
12.9.2011 Bei einem Podium über „Europa und seine Verantwortung in der Welt“ am Montag, 12. September, in der Münchner Residenz hat der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, die gesellschaftlichen Gruppen dazu aufgefordert, „Europa wieder positiv voranzutreiben“. [Pressemeldung]
Caritas-Direktor: „Migration und Integration sind ureigene Themen der Kirche"
12.9.2011 „Migration und Integration sind ureigene Themen der Kirche und ihrer Caritas, bei denen es darum geht, Teilhabechancen zu gewährleisten und die Gesellschaft gemeinsam zu gestalten“, sagte Caritas-Direktor Prälat Hans Lindenberger bei der Podiumsdiskussion „Einwanderung: Zusammenleben – unsere Bestimmung“. Er betonte, dass es im Wesentlichen um Teilhabe an Bildung, Ausbildung und Arbeit gehe. [Pressemeldung]
Eröffnung im Herkulessaal der Münchner Residenz
11.9.2011 Bundespräsident Christian Wulff hat in seiner Eröffnungsrede zum Münchner Friedenstreffen die Bedeutung der Religionen für den Weltfrieden hervor gehoben. Die Allianz der Religionen seien ein entscheidender Weg zum Frieden.
Grußwort Benedikts XVI. zum Münchner Friedenstreffen
11.9.2011 Papst Benedikt XVI. hat in einem an Kardinal Reinhard Marx gerichteten Grußwort den Organisatoren und Teilnehmern seine geistliche Nähe versichert und allen seine herzlichen Segenswünsche übermittelt. Das Schreiben des Heiligen Vaters wurde von Kardinal Marx bei der Eröffungsveranstaltung in der Münchner Residenz verlesen. [Pressemeldung]
Gedenkfeier am Marstallplatz: Kardinal Marx beklagt „verlorenes Jahrzehnt“ seit 9/11
11.9.2011 Bei einer Gedenkfeier zum zehnten Jahrestag der Anschläge in den USA hat Kardinal Reinhard Marx am Sonntag auf dem Münchner Marstallplatz an die Opfer des 11. September 2001 erinnert sowie an die Opfer, die Krieg, Gewalt und Terrorismus seitdem gefordert haben. Die abgelaufene Dekade bezeichnete der Erzbischof von München und Freising als „verlorenes Jahrzehnt“. [Pressemeldung]
Eröffnungsgottesdienst: „Wir dürfen nicht aufgeben, für den Frieden zu kämpfen“
11.9.2011 Beim Eröffnungsgottesdienst des Internationalen Friedenstreffens, das die Gemeinschaft Sant´Egidio und das Erzbistum München und Freising vom 11. bis 13. September in München veranstalten, erinnerte Kardinal Reinhard Marx an das Weltfriedensgebet in Assisi vor 25 Jahren sowie an die Terroranschläge in den USA vor zehn Jahren. „Diese Erinnerungen fordern uns heraus, dass wir nicht aufgeben dürfen, für den Frieden zu kämpfen“, sagte der Erzbischof von München und Freising im überfüllten Münchner Liebfrauendom. [Pressemeldung]
Video: Interview mit San'Egidio-Gründer Andrea Riccardi über die Gründung der Gemeinschaft und die Schwerpunkte der Arbeit. Riccardi erläutert in dem Interview auch, warum er München für das Treffen ausgesucht hat. [mehr]