Illustration Pfarrei
Stand 05.02.2012

Aktuelles aus der Pfarrgemeinde

  • Bericht von der Pfarrversammlung
  • Mesnerin Susanne Lutz verabschiedet
  • Neujahrsempfang der Pfarrgemeinde
  • Sternsingeraktion 2012

Bericht von der Pfarrversammlung

Mit Ungeduld wartet die Walpertskirchener Pfarrgemeinde darauf, dass sich bei der Pfarrverbandsgründung endlich etwas bewegt.
„Worauf warten wir eigentlich noch?”, fragte Pfarrgemeinderatsvorsitzender Franz Hörmann in der Pfarrversammlung im Gasthaus Büchlmann. Man sei nicht viel schlauer als vor zwei Jahren. Doch die Zeit dränge. „Es muss etwas passieren”, so Hörmann. Pfarradministrator Reinhold Föckersperger werde die Gemeinde nicht mehr allzu lange betreuen. Auch stehe der Pfarrheimneubau an. Denn das bestehende Heim genüge den Anforderungen nicht mehr.
Doch die Sanierung hänge mit der Pfarrverbandsgründung zusammen. Wie Hörmann weiter ausführte, habe man 20 000 Euro an Rücklagen, die man in die Planung stecken könnte, um an gleicher Stelle einen passenden Neubau zu errichten. Doch dafür wäre die Zusicherung des Ordinariats nötig, auf die man noch warten müsse.
Bürgermeister Georg Heilmeier könnte sich durchaus vorstellen, hier ein gemeinsames Projekt zwischen kirchlicher und politischer Gemeinde auf den Weg zu bringen, wie er auf Nachfrage erklärte.
Hörmann dankte den rund 300 Aktiven für ihre Unterstützung, sprach aber auch „unschöne Ereignisse” an. So sei die Kasse der Weihnachtskrippe von Dieben um Einiges erleichtert worden. Auch der neu angeschaffte Kerzenständer erfreue sich „großer Beliebtheit”. So seien alle 30 Kerzen auf einmal angezündet worden, ohne Geld dafür in die Kasse zu geben. Auch große Hundehaufen hätten auf dem Friedhof beseitigt werden müssen. Der „beste Schutz” wäre, wenn möglichst viele Besucher in der Pfarrkirche immer wieder mal vorbei schauten und nach dem Rechten sehen.
Als große Herausforderung sah Kirchenpfleger Josef Renner die Haushaltszusammenführung, wenn der Pfarrverband gegründet werde. Dekan Reinhold Föckersperger nannte Walpertskirchen „eine der lebendigsten Pfarreien, die ich kenne” und äußerte die Hoffnung, dass diese Lebendigkeit bestehen bleibe. Seinen Dank richtete Föckersperger an Hörmann, der seit Ende letzten Jahres Trägervertreter des kirchlichen Kindergartens ist und damit ein Amt übernommen habe, „das nicht gerade wenig Arbeitsstunden mit sich bringt“.
(Erdinger Anzeiger vom 2. Februar 2012 - Vroni Vogel)


Mesnerin Susanne Lutz verabschiedet

Fast 48 Jahre lang hat Susanne Lutz als Mesnerin die Obergeislbacher Kirche betreut und gab jetzt das geliebte Amt aus gesundheitlichen Gründen auf.
Für ihren langjährigen und engagierten Einsatz dankte ihr Anni Hartl von der örtlichen Kirchenverwaltung in der Walpertskirchener Pfarrversammlung am Sonntagnachmittag im Gasthaus Büchlmann.
Sie habe das Gotteshaus wie „ihr Wohnzimmer” gepflegt und als zweites Zuhause angesehen, führte Hartl aus. Rund 35 000 Mal habe sie in all den Jahren den Weg zur Kirche zurückgelegt. Der gründliche Kirchenputz im Frühjahr sei „der Mesnerin mit Leib und Seele” ganz besonders am Herzen gelegen.
Jedes Jahr habe Lutz die Kirche mit einem selbst gebundenen Adventskranz geschmückt und an Weihnachten mit einem Christbaum. Auch frische Schnittblumen zierten den Kirchenraum.
Susanne Lutz habe 44 Taufen und 80 Beerdigungen begleitet. Hartl überreichte eine Collage mit Fotografien, eine Topfblume und einen Ausflugsgutschein.
(Erdinger Anzeiger vom 1. Februar 2012 - Vroni Vogel)


Neujahrsempfang der Pfarrgemeinde

„Für die voraussichtlich in den kommenden Monaten bevorstehende Vorbereitungsphase des Pfarrverbands Walpertskirchen-Wörth-Hörlkofen wünsche ich allen Beteiligten ein gutes Gelingen, viel Geduld und Gottvertrauen — Vertrauen aber auch in die eigenen Kräfte der Phantasie und in die von Gott verliehenen Fähigkeiten”, sagte Kreisdekan Reinhold Föckersperger in seiner Ansprache beim gut besuchten Neujahrsempfang der Pfarrgemeinde in der Walpertskirchener Grundschule.
Mit Blick auf den erneuernden Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils plädierte der Geistliche dafür, „an den wesentlichen Erkenntnissen der vergangenen 50 Jahre festzuhalten, aber auch gleichzeitig die Arme frei zu halten, um Neues anzunehmen.” Föckersperger meinte weiter: „Das, was heute unsere Gemeinden ausmacht, die vielen Aktivitäten von hauptamtlichen, aber auch und gerade von ehrenamtlich tätigen Menschen, ist ein Kapital, das nicht an der Börse des Zeitgeistes verzockt werden darf."
Wörth's Pfarrer Dr. Angelo Kangosa meinte, dass man sehr gut zusammenwachsen werde. "Die Gnade Gottes begleitet uns. Da hat man nichts zu befürchten."
Der Walpertskirchner Pfarrgemeinderatsvorsitzende Franz Hörmann wies darauf hin, dass man beim Thema Pfarrverband noch auf inhaltliche Entscheidungen und terminliche Aussagen aus München warte. „Die offenen Fragen der Pfarrverbandsgründung blockieren unsere Bemühungen um eine Verbesserung der Raumsituation im Pfarrheim”, sagte der PGR-Vorsitzende. „Erste Schritte dazu seien im vergangenen Jahr eingeleitet worden, „doch hier werden wir viel Geduld aufbringen müssen, um die dringend erforderlichen Verbesserungen zu erreichen”, führte Hörmann weiter aus.
Walpertskirchens Bürgermeister Georg Heilmeier wünschte sich eine noch bessere Integration der Neubürger.
Zwischen den Reden spielte das Walpertskirchener Orchester unter der Leitung von Helmut Ellebrecht charmante und beschwingte Stücke mit Jacques Offenbachs „Bacarole”, Strauß-Walzern, der Tritsch-Tratsch und der Amoss-Polka.
(Erdinger Anzeiger vom 13. Januar 2012 - Vroni Vogel)


Sternsingeraktion 2012

Wieder sehr erfolgreich waren die Walpertskirchner Sternsinger bei der Aktion 2012.
Alle Informationen dazu


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