Wir begrüßen Sie herzlich auf den Internetseiten des Kinderhorts der katholischen Pfarrgemeinde St. Sebastian in Gilching.
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Ich bin Christiane Niedermeier und bin die neue Hortleitung im Schergenamtsweg.
Aus Herrsching stammend lebe ich inzwischen in Martinsried Nach meiner Ausbildung zur Erzieherin in der Fachakademie für Sozialpädagogik des Caritasverbandes in München arbeitete ich 5 Jahre mit geistig- und körperbehinderten Kindern bei der Lebenshilfe in München. Daraus entwickelte sich der Entschluss die Ausbildung zur Heilpädagogin zu realisieren.
Mein weiterer Arbeitsweg war die Leitung der heilpädagogischen Tagesstätte der Lebenshilfe Starnberg in Krailling.
Während meiner Kinderpause war ich in Mutter-Kind-Gruppen und in Spielgruppen für Kleinkinder ehrenamtlich tätig.
In den letzten 12 Jahren leitete ich die erweiterte Mittagsbetreuung (mit Hausaufgabenbetreuung) in Martinsried und arbeitete in einer physiotherapeutischen Praxis an der Rezeption.
Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe in Gilching und hoffe auf eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen und Ihren Kindern.
Christiane NiedermeierBrunhilde Effing übergibt ihre Verantwortung nach 13 Jahren HortleitungNach mehr als 13 Jahren werde ich am 23. Dezember meine Leitungstätigkeit im Hort St. Sebastian beenden. Begonnen habe ich am 1. April 1998 nach meiner Familienpause.
Mein Interesse an der Arbeit mit Schulkindern entwickelte sich durch die Erziehung meines eigenen Kindes. Ich habe mich zu dieser Zeit mit vielen Fragen des „richtigen“ Umgangs mit Kindern auseinandergesetzt. Als junge Mutter sah ich mich mit neuen Schwierigkeiten konfrontiert, die viele Eltern kennen und nicht so einfach gelöst werden konnten, wie es im Lehrbuch geschrieben stand.
Dies brachte mich dazu, zwischenmenschlichen Fragen näher auf den Grund zu gehen, um immer mehr brauchbare Antworten zu finden. Sie gaben mir die Motivation, meine erworbenen Erkenntnisse anderen Kindern und deren Eltern zugute kommen zu lassen. Diese Erfahrungen prägten meine Arbeit mit dem heranwachsenden Schulkind.
Mein Anliegen war, das Kind in den Mittelpunkt zu stellen. Ein Ort der Sicherheit und Zuverlässigkeit zu schaffen, in der es möglich ist, sich mit vielerlei Fragen des Lebens auseinander zu setzen, Raum für eigenständige Erfahrungen zu geben.
Vor fast 14 Jahren war der Hort allerdings noch ein Stiefkind unter den Betreuungseinrichtungen, ein „notwendiges Übel“; die Kinder des Hortes wurden eher bedauert, nach dem Unterricht nicht „nach Hause“ gehen zu dürfen.
Demzufolge gab es auch wenig Struktur, der Ablauf war vom „Gutdünken“ der Betreuer und Eltern bestimmt. Es bestand die Auffassung, dass das Kind nur aus Not untergebracht wird, d. h. mit anderen Worten: am besten sollte es so schnell wie möglich wieder nach Hause geholt werden.
Wen wundert es dann, wenn ich mit meiner Einführung einer Abholzeit damals nicht unbedingt nur auf erfreute Zustimmung stieß?
Doch meine Überzeugung, Kindern ein Recht einzuräumen auf verlässliche Bedingungen, in der es weiß, woran es ist, wurde in den folgenden Jahren als Voraussetzung einer stabilen Entwicklung durch viele Beobachtungen bestätigt.
Diese Auffassung wurde dann ab 2005 durch das neue bayerische Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz zusätzlich untermauert. Allerdings kann man den Schwerpunkt der Betreuung von Kindern sehr unterschiedlich sehen: nämlich aus der Sicht des Erwachsenen und der praktischen Vorteile oder aus der Entwicklungsbedürftigkeit des Kindes heraus.
Trotz erheblicher Verbesserungen in der Betreuung von Kindern ist dieser Zwiespalt allgegenwärtig und Thema für jede Erzieherin, die in diesem Arbeitsfeld tätig ist. Es ist leider immer noch nicht selbstverständlich, der sozialpädagogischen Arbeit in gleichem Maße Gewicht zu geben wie der Schule. Für mich gehören beide Bereiche aber eng zusammen.
Daran zu arbeiten wird die Aufgabe aller meiner Kolleginnen in Zukunft sein. Es wird gelingen, wenn wir zunehmend mehr den Blick von der „praktischen“ Seite der Betreuung auf die Bedürfnisse des Schulkindes nach Entfaltung auch außerhalb der Familie richten. Dazu bedarf es zuverlässiger Bedingungen, Glaubhaftigkeit und Verbindlichkeit. Dann bleibt Raum für individuelle Förderung und eigenständige Erfahrungen als Entwicklungsanreize u. v. m.
Auch wenn dieses Arbeitsfeld zeitweise sehr anstrengend war, war es für mich eine erfüllende Aufgabe, die ich auf keinen Fall missen wollte und nicht zuletzt war es auch eine persönliche Bereicherung.
Ich empfand es als persönliches Glück diese kleine Einrichtung mit ihren individuellen „großen kleinen“ Persönlichkeiten leiten zu dürfen.
Ab Januar 2012 wird Frau Niedermeier die Leitung des Hortes übernehmen.
Ich wünsche Ihr für diese Aufgabe viel Kraft und alles Gute!
Brunhilde Effing