Neuigkeiten von unseren Ministranten
Einführung der neuen Ministranten am Christkönigssonntag
… und Verabschieden verdienter MessdienerAm Christkönigssonntag wurden 14 Mädchen und Buben als neue Ministranten in die Pfarrgemeinde St. Sebastian in Gilching aufgenommen.
Oberministrant Sebastian Wiedemann und Pfarrer Christoph Lintz begrüßten zusammen mit der Pfarrgemeinde im Gottesdienst Philipp Kaiser, Niki Habel, Christina Kauzner, Anja Vierthaler, Mara Bräutigam, Andrea Hackenberg, Adrian Kaufmann, Marina Will, Alina Blokesch, Inga Braun, Anna Kuntz, Ralf Riedlberger und Yannik Ruhl als neue Minis in unserer Pfarrei.
Wir wünschen ihnen auch an dieser Stelle viel Freude, Kraft und Ausdauer, vor allem aber Gottes Segen bei ihrem wichtigen Dienst in unserer Pfarrgemeinde.
Am Ende des Gottesdienstes wurden noch einige „alte Hasen“, die nun ihren wertvollen Dienst am Altar beendet haben, mit viel Applaus bedacht und vom Ministrantendienst verabschiedet.
Dies sind Anna Martini, Barbara Sedlmair, Annika Blunck, Sophie Matuscheck, Lisa Zausinger, Nadine Naydek, Gabi Zaja, Florian Strohmeier und Johanna Seufert, Isabel Spreng, Niclas Spreng sowie der bisherige Oberministrant Matthias Müller, der ganze 12 Jahre aktiv als „Lausbub Gottes“ voller Engagement war.
Seine ehemaligen Gruppenleiter machten ihm zu Ehren am Ende des Gottesdienstes noch ein kleines Geschenk und präsentierten zudem eine eigens gestaltete Pinnwand mit vielen Fotos und Erinnerungen an eine lange Minizeit.
Vergelt´s Gott Euch allen für Euren oft jahrelangen Dienst am Altar!
Sebastian Wiedemann, Oberministrant und Eduard Fuchshuber, PGR-Vorsitzender



Ein Bild u. a. mit unseren neuen Minis, Oberministrant Sebastian Wiedemann (hinten links), Pfarrer Christoph Lintz sowie einigen "alten Hasen" (vorne), die ihren wertvollen Dienst am Altar beendet haben. Guten Start und Vergelt´s Gott Euch allen!
Minipost
Liebe Minis, endlich ist es soweit…!
Hier kommt die erste Ausgabe der neuen Minipost. Mit dieser kleinen Infobroschüre kommen Herr Pfarrer Lintz und ich dem Wunsch nach, besondere Termine noch früher bekannt zu geben und damit planbarer zu machen. Sie wird in regelmäßigen Abständen erscheinen. In ihr finden sich aktuelle Termine für Veranstaltungen sowie Infos rund ums Ministrieren.
Viel Spaß beim Lesen wünschen Euch
Pfarrer Christoph Lintz und Sebastian Wiedemann
Download aktuelle Minipost
Ministranten unterwegs
Auch in diesem Jahr ließen es sich die Ministranten von St. Sebastian nicht nehmen und fuhren gemeinsam mit Pfarrer Christoph Lintz und ihren Gruppenleitern auf ein Wochenende nach Siegsdorf bei Ruhpolding.
Am späten Freitagvormittag begann unsere „kleine Reise“ mit der S-Bahn und dem Zug via Traunstein nach Höpfling. Pünktlich gegen Mittag erreichten wir das Ferien- und Bildungszentrum und wurden von der Hausleitung freundlich begrüßt. Anschließend wurde gleich zum Mittagessen übergegangen.
Der Nachmittag gestaltete sich sehr locker. Zum einen mussten die Zimmer verteilt und die Betten bezogen werden. Und selbstverständlich wollten viele neugierige Kinder das Haus in Beschlag nehmen. Den Abend verbrachte man wegen des schlechten Wetters im großen Gruppenraum. Dort packte unser Ur-Oberministrant Matthias Müller seine Gitarre aus und versuchte allen Lied- und Textwünschen gerecht zu werden. Zum Abschluss des aufregenden Tages lud Gruppenleiter Sebastian Wiedemann noch zur MOMP`S (Moments of Spirits) ein. In dieser kurzen Andacht konnten alle Teilnehmer auf den Tag zurückschauen.
In der Mitte unseres Kreises brannte eine Osterkerze. Mit der Bibelstelle „Ihr seid das Licht der Welt“ sollte jedem bewusst gemacht werden, wie wichtig Licht für unser Leben ist und dass wir selbst Lichter sein können wenn wir uns von Jesus Christus innerlich entzünden lassen.
Zum lebendigen Zeichen dafür, aber auch für ganz persönliche Bitten und Dank konnte jeder Teilnehmer eine kleine Kerze an der Osterkerze entzünden. Zum Abschluss spendete uns Pfarrer Lintz den abendlichen Segen.
Der Samstag war geprägt von vielen Spielen. Großes Highlight war das 50-Frage-Spiel, bei dem Fragen und Antworten bunt verteilt im ganzen Haus gesucht werden mussten.
Auch Petrus meinte es gut mit uns. Dank des guten Wetters konnten einige Aktivitäten im Freien stattfinden. Zwischendrin blieb natürlich genug Zeit zur freien Verfügung.
Am Abend stand zunächst Kegeln auf dem Programm. Mit viel Phantasie und Abenteurergeist bereitete Pfarrer Lintz eine Nachtwanderung vor. Ausgerüstet mit Taschenlampe und Landkarte ging es los in die Fin¬sternis. Dabei erwiesen sich die Erfahrungen unseres Pfarrers im Kartenlesen und Motivationstrainer als Gold wert!
Zum Abschluss eines ereignisreichen Wochenendes feierten wir gemeinsam eine Hl. Messe. Zuvor hatten sich alle Minis in kleine Arbeitskreise eingeteilt, um alles vorzubereiten. Gestärkt durch den Gottesdienst und das abschließende Mittagessen traten wir unsere Heimreise nach Gilching an.
An dieser Stelle sei allen Gruppenleitern ein großes Dankeschön ausgesprochen, die sich in diesem Jahr in sehr kurzer Zeit auf das Wochenende vorbereiten mussten. Durch ihre vielen kreativen Ideen wurde das Miniwochenende zu einer spannenden Sache.
Dass auch Ilona Kölsch – die sonst für das leibliche Wohl beim Zelten verantwortlich war – mitgefahren ist, hat uns sehr gefreut!
Sebastian Wiedemann, Oberministrant
Mini-Lichtmess 2012
Zu acht machten wir uns am 29. Januar auf den Weg nach St. Benno, um an der alljährlichen Mini-Lichtmessfeier teilzunehmen, die vom MiniAK der kjg München und Freising geplant und durchgeführt wird.
Nachdem der Tagesablauf geklärt war, duften sich Ministranten aus der ganzen Diözese auf das umfangreiche Workshop-Angebot stürzen, bei Schokomalerei angefangen, über Origami, Süßigkeiten erraten, Wikingerschach
Bis hin zu Breakdance und vielem mehr.
Der abschließende Gottesdienst endete auch dieses Jahr mit einer langen Kerzenprozession durch St. Benno und sorgte für einen ruhigen Ausklang des doch recht anstrengenden, aber eindrucksvollen Tages.
Matthias Müller, Oberministrant
Neue Ministranten eingeführt: Edelsteine für den Dienst am Altar
Am vergangenen Christkönigssonntag wurden acht Mädchen und Buben als neue Ministranten in die Pfarrgemeinde St. Sebastian in Gilching aufgenommen.
Die beiden Gruppenleiterinnen Antonia Knümann und Barbara Sedlmair sowie Pfarrer Christoph Lintz begrüßten zusammen mit der Pfarrgemeinde Magdalena Mix, Laura Naydek, Jessica Pilar, Michelle Pilar, Franziska Probst, Maya Zausinger, Henrik Braun, Lukas Kölsch, Konrad Kruzynski, Lukan Steipe und Yannik Stöcklin als neue Ministranten und beglückwünschten sie zu ihrer Entscheidung. Dafür bekamen sie die Ministrantenplakette überreicht und einen Ausweis ausgehändigt. (Drei neue Minis fehlten leider kurzfristig)
Wie man zu einem echten Edelstein werden kann, in dem man sich für den Mitmenschen und für Gott einsetzt, zeigten die neuen Minis mit einigen gespielten Beispielen in ihrem ersten Gottesdienst am Altar.
Insgesamt dienen derzeit 73 Kinder und Jugendliche in der Pfarrei St. Sebastian an den Altären der Filialkirchen St. Vitus, St. Sebastian, St. Nikolaus, Mariä Heimsuchung und St. Aegidius. In den wöchentlichen Gruppenstunden werden sie von ihren Oberministranten und Gruppenleitern an den Dienst am Altar herangeführt. Gleichzeitig darf der Spaß nicht fehlen und so sind Schnitzeljagden, gemeinsamen Unternehmungen und Spiele feste Bestandteile an den Gruppenstunden.
Unser Bild zeigt in der ersten Reihe die neuen Messdiener zusammen mit vielen weiteren Minis und Pfarrer Christoph Lintz.

Ministranten feiern Minilichtmess in St. Benno
Auch im Jahr 2011 werden die „alten Traditionen“ der Ministranten von St. Sebastian nicht gebrochen! Deshalb machten sich wieder acht Minis auf den Weg in die Münchner Pfarrei St. Benno, um an der diesjährigen Feier der Ministranten zum Fest Maria Lichtmess teilzunehmen.
Auch dieses Jahr erwartete die Minis eine Vielfalt an Spielen und Workshops. Angefangen vom „Mensch ärgere dich nicht“ bis hin zum „Dancingroom“ gab es insgesamt 25 Workshops zu besuchen. Sichtlich begeistert verging so der Sonntagnachmittag wie im Flug. Nicht nur für die jüngeren Minis war etwas dabei, auch für die Gruppenleiter bot sich wieder die Gelegenheit, im „Verantwortlichencafe“ andere Leiter kennenzulernen, sich gegenseitig auszutauschen und Anregungen zu holen.
Zwischendrin wurde nach bairischer Gemütlichkeit eine Brotzeit eingelegt.
Um diesen wunderschönen Nachmittag einen runden Abschluss zu verleihen, wurde zusammen mit allen Minis ein Wortgottesdienst gefeiert.
Dieser Stand unter dem Leitwort: „Minis, draußen!“ Und dieser Satz wurde sprichwörtlich genommen. Zu Beginn des Gottesdienstes konnten die Ministranten nicht in die Kirche einziehen, da der Zugang in die Kirchenbänke durch ein Absperrband verwehrt wurde.
Damit sollte deutlich gemacht werden, was es heißt, draußen stehen zu müssen.
Nicht hineingelassen zu werden. Und um dieses „Nicht-hineingelassen“ zu werden ging es auch im Lukas Evangelium (13, 22-30) wo Jesus sagt:
„Wenn der Herr des Hauses aufsteht und die Tür verschließt, dann steht ihr draußen, klopft an die Tür und sagt: Herr mach uns auf! Er aber wird euch antworten: Ich weiß nicht, woher ihr seid! Weg von mir ihr habt alle Unrecht getan! Da werdet ihr heulen und mit den Zähnen knirschen.“
Dass wir aber alle doch die Chance haben, in das Reich Gottes zu gelangen, wurde den Ministranten während des Gottesdienstes bewusst gemacht.
Deshalb musste man auch nicht die ganze Zeit stehen, sondern kam schließlich in die Kirchenbänke hinein, indem symbolisch das Absperrband aufgehoben wurde.
Dieses Zeichen ist somit die Antwort auf die Frage: „Wie kann ich in das Haus des Herrn gelangen?“ Jesus Christus ist der Schlüssel für Tür, die im Evangelium noch zu war! Der Schlüssel meines Lebens. Und wer Jesus in sein Leben hineinlässt, mit-leben lässt, der hat nicht nur einen starken Freund zur Seite, sondern auch einen der unsere Hindernisse mit aufheben kann.
Damit der Gottesdienst aber auch zu einer lebendigen Sache werden konnte, bekam jeder Teilnehmer ein Licht in die Hand. Mit diesem Licht zogen am Ende ca. 250 Ministranten durch die dunkle Kirche um aufzuleuchten und so die Welt ein Stückchen heller zu machen.
Sichtlich beeindruckt traten wir am Abend die Heimfahrt in Richtung Gilching an.
Weil es aber so schön war, sind wir im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder dabei!
Sebastian Wiedemann
Gruppenleiter
Kinder zeigen Stärke – Sternsingeraktion 2011
Unter dem Motto „Kinder zeigen Stärke“ gingen auch dieses Jahr wieder 43 Mädchen und Buben in 11 Gruppen als Sternsinger durch die Gilchinger Straßen und klopfen an die Türen und Herzen der Menschen an.
Begleitet von älteren Ministranten und einigen Eltern besuchten sie sich vom 2. bis zum 6. Januar 2011 nicht nur die vielen Haushalte, die sich hierfür bereits im Pfarrbüro angemeldet hatten, sondern machen auch noch vielen weiteren Familien ihre königliche Aufwartung.
Am Neujahrstag wurden dafür alle Sternsinger beim Aussegnungsgottesdienst feierlich von Pastoralreferentin Dr. Melanie Lüking, Pfarrer Thomas Tauchert und der gesamten Pfarrgemeinde empfangen und in die Gilchinger Straßen entsandt.
Mit ihrem beispiellosen Einsatz verfolgen die Sternsinger zwei Ziele:
Zum einen verkünden sie den Menschen die Botschaft von der Geburt Jesu Christi und tragen den Segen Gottes zu den Menschen. Dies verdeutlichen sie, wenn sie an die Haustüren umrahmt von der jeweiligen Jahreszahl den Segenswunsch "20+C+M+B+10" schreiben: „Christus Mansionem Benedicat“ - Christus segne dieses Haus.
Zum anderen stellen sie ihre Aktion in den Dienst für Not leidende Kinder, wenn sie für Kinderprojekte auf der ganzen Welt sammeln. So ist das Dreikönigssingen die größte entwicklungspolitische Aktion von Kindern für Kinder. Das Beispielland der 53. Sternsingeraktion 2011 ist Kambodscha. Thematisch steht die Lebenswirklichkeit von Kindern mit Behinderungen weltweit im Mittelpunkt der Aktion. Die Sternsinger machen darauf aufmerksam, dass Kinder mit Behinderungen in vielen Teilen der Welt unter Ausgrenzung und Diskriminierung leiden. Für diese Kinder zeigen sie Stärke und sammeln für ihre Projekte Geld.
Alle Gilchinger sind dazu aufgerufen, die Sternsinger herzlich an ihren Haustüren zu begrüßen.
Im letzten Jahr sind in Gilching leider auch zahlreiche „wilde Sternsingergruppen“ unterwegs gewesen, die in die eigene Tasche gesammelt haben. Diesem Missbrauch möchten wir entgegenwirken. Die offiziellen Sternsinger können sich auch jederzeit mit einem Pfarreipass ausweisen. Es wäre schade, wenn die gut gemeinten Spendengelder nicht zu Hundertprozent dort ankommen, wo sie so dringend gebraucht werden.
Am 6. Januar kamen alle Sternsinger beim Gemeindegottesdienst in St. Sebastian noch einmal zusammen und haben der versammelten Pfarrgemeinde ihr großes Gloria zum Dank vorgetragen.

Neue Perlen für St. Sebastian
Am Christkönigssonntag, dem letzten Sonntag im Kirchenjahr, wurden im Rahmen des Gemeindegottesdienstes unter dem Motto „Perlen in unserer Gemeinde“ folgende Kinder als neue Ministranten aufgenommen:
Nadine Babl, Julie Germeier, Julian Habel, Anna Kaiser, Sebastian Kaufmann, Fabian Kremhelmer, Tim Mayer, Lea Rosenberger, Alina Ruhl, Philipp Schmid, Niclas Spreng, Tobias Stockinger, hier im Bild zusammen mit ihren Gruppenleiterinnen Carmen Pomp und Lisa Bach sowie Pfarrer Thomas Tauchert.
Wir wünschen ihnen viel Kraft und Ausdauer für ihren Dienst, gleichzeitig aber auch Freude und das Erlebnis von Gemeinschaft im Glauben!
Die „Großen“, die sich von ihrem langjährigen Einsatz als Minis zurückziehen (aber zum Teil noch als Gruppenleiter weitermachen), werden am 3. Advent im Gemeindegottesdienst um 10 Uhr noch feierlich verabschiedet.
Ministranten besuchen Wiesn
Auch heuer machten sich wieder über 20 Ministranten mit Pfarrer Thomas Tauchert, Gemeindereferentin Simone Kuhbandner, Gruppenleitern und einigen Eltern auf den Weg, um das größte Volksfest der Welt – die Wiesn – in München zu besuchen.
Los ging’s an einem windig kalten Dienstag um 14 Uhr am Bahnhof Gilching. Wir fuhren bis zur Hackerbrücke um von dort zu Fuß die Wiesn zu erobern. Dort angekommen, wurden kleine Gruppen gebildet und viele Fahrgeschäfte erprobt. Neben Kettenkarussell, wilde Maus und Geisterbahn wurde zwischendrin auch noch ein kurzer Snack und eine Tasse Tee zum Aufwärmen verzehrt. Mit vielen Eindrücken und einem großen Lachen im Gesicht fuhren wir schließlich gegen 17 Uhr in Richtung Gilching zurück.
Sebastian Wiedemann
Zutiefst beeindruckt vom Heiligen Vater
Eigentlich war die Pilgerreise von 14 Gilchinger Ministranten zusammen mit Herrn Pfarrer Tauchert nach Rom eine lockere Sache. Zusammen mit insgesamt 3.500 Ministranten aus der Diözöse München und Freising zogen sie in der ersten Ferienwoche aus um sich in der ewigen Stadt mit anderen gleichgesinnten Jugendlichen zu treffen, zu beten und Spaß zu haben. Der tiefe Eindruck, den die Audienz bei Papst Benedikt bei den jungen Leuten hinterlassen hat, hat sie selbst wohl am meisten überrascht. Begeistert von dessen offenen Art und seiner offensichtlichen Wertschätzung der Arbeit der Ministranten, gepaart mit dem überwältigenden Gruppenerlebnis von über 50.000 gemeinsam singenden und feiernden jungen Menschen, das war schon ein ganz besonderes Erlebnis. Auch die gemeinsame Messe der Diözese am letzten Tag in St. Paul vor den Mauern zelebriert von Erzbischof Reinhard Marx mit anschließender Einladung zum Essen war einer der Höhepunkte. Doch ist in dieser knappen Woche natürlich nicht nur gebetet worden, auch die kulturelle Bildung kam nicht zu kurz und so offenbarte
Thomas Tauchert sein Talent als Stadtführer und Kunsthistoriker indem er den Spannungsbogen von der Geschichte des Urchristentums bis zum heutigen Hauptsitz der katholischen Kirche eindrucksvoll in vielen Facetten seinen Schützlingen nahebrachte . Die einhellige Meinung der Teilnehmer war: wir
müssen unbedingt bei den Ministranten bleiben, unser Glaube ist etwas sehr lebendiges und das nächste Mal sind wir auf alle Fälle wieder mit von der Partie.
Ein Dank an die Farbe! - Spendenaktion für Minigewänder
Nach dem Aufruf um Spenden für neue große Ministrantengewänder Anfang März, kam inzwischen eine Summe von über 2.000 Euro zusammen. Dies ist ein stolzer Betrag, mit dem wir alle nicht gerechnet hatten. Somit konnten wir die Kirchen St. Sebastian und St. Vitus mit neuen Gewändern ausstatten.
Ihnen als Pfarrgemeinde möchte ich im Namen aller Ministranten ein Herzliches Vergelt’s Gott für die großen und kleinen Spenden sagen! Mit Ihrer überaus großen Hilfe konnten wir wieder ein Projekt erfolgreich anpacken und vorerst abschließen.
Dennoch bitte ich Sie auch weiterhin um Ihre finanzielle Mithilfe, damit wir die laufenden Kosten für Reparaturen an den Gewändern, die zwangsläufig durch die rege Benutzung entstehen, decken können.
Wir Ministranten freuen uns schon jetzt, die Gottesdienste mit den neuen Gewändern, farbiger werden zu lassen!
Sebastian Wiedemann, Ministrant
Raiffeisenbank Gilching eG
BLZ 701 693 82 Konto-Nr. 12 71 8
Verwendungszweck: „Minigewänder“
Eine Spendenquittung kann ausgestellt werden
Erschöpft aber glücklich wieder Zuhause
Das traditionelle Zeltlager der Ministranten der Pfarrei St. Sebastian mit Pfarrer Thomas Tauchert war wieder ein voller Erfolg. Knapp zwanzig Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren haben in der ersten Pfingstferienwoche bei Schnitzeljagden und Ausflügen die Gegend rund um Beuerberg im Landkreis Bad Tölz/Wolfratshausen unsicher gemacht. Unter der Anleitung von Oberministrant Matthias Müller nahmen die Kinder in dieser Erlebniswoche alles selber in die Hand – vom Zeltaufbau und dem Wasserholen bis zum Dammbau am nicht weit entfernten Bach. Auch der nahegelegene Milchviehbetrieb mit seinen kleinen Katzen und dem Pony war für die Kinder interessanter als jeder noch so gut durchorganisierter Event.
Eine Woche ohne Fernseher und Computer, nur Natur pur wo alles wie beispielsweise Essen und Haare waschen und sogar der Gang zur Toilette nur nach körperlichen Anstrengungen möglich ist, das war schon eine ganz neue Erfahrung.
Ein besonders großes Lob gab es von allen Beteiligten für die gute kulinarische Versorgung durch Ilona Kölsch. Spannend war es natürlich als die Ministrantenfahne von der Pfarrjugend mitten in der Nacht gestohlen wurde und nun ausgelöst werden muss. Vor allem aber werden die Abende am Lagerfeuer mit Musik und frechen Liedern, begleitet von Herrn Tauchert an der Gitarre, in Erinnerung bleiben – genau so, wie es nach einem gelungenen Ferienlager sein sollte.
Große Mini-Faschingsparty
Mit guter Laune und bunten Kostümen haben wir Minis uns am Freitag den 12.02. getroffen, um eine Faschingsparty steigen zu lassen. 40 Minis aus Gilching und 10 aus Alling, die wir zu uns eingeladen hatten, kamen zur Party. Kaum waren alle da, ging’s auch schon munter mit den ersten Sing- und Tanzspielen los, die alle in so gute Laune versetzten, dass eine riesige Luftballonschlacht ausbrach. Doch solche Schlachten machen sehr, sehr hungrig, sodass wir uns gleich an riesigen Mengen Wienerwürstchen mit Semmeln und Brez’n und natürlich auch einigen Süßigkeiten satt gegessen haben. Als Gastgeschenk leiteten die Allinger nach dem Essen die nächsten Spiele an wie z. B „Rübenziehen“ und „Stopptanzen“. Bei all dem Spaß und der guten Laune ging die Zeit rasend schnell vorbei und die Party war viel zu schnell zu Ende.
Doch eines ist klar - nächstes Jahr gibt’s wieder eine super Faschingsparty.
Magdalena Rascher, Ministrantin

Minis feiern Lichtmess in St. Benno
Unter diesem Motto „Ihr seid das Licht der Welt!“ machten sich auch die Gilchinger Ministranten am letzten Sonntag im Januar auf den Weg in die Pfarrei St. Benno nach München, um an der alljährlichen Lichtmessfeier teilzunehmen.
Punkt zwölf Uhr starteten wir mit den Ministrantengewändern und noch etwas Reiseproviant im Gepäck per S-Bahn nach München.
Am Ziel angekommen gab es erst einmal einen herzlichen Empfang und für unsere frisch eingeführten Minis viele neue Gesichter.
Viel Freude gab´s dann bei den vielen Angeboten vor Ort: ob Spiele oder Workshops, es gab eine Menge zu entdecken! Ein echter Andrang herrschte z. B. nicht nur am Feuerwehrauto, sondern auch beim „Stand der Geschmäcker“ unseres Oberministranten Thomas Haidt. Bestaunen durften wir außerdem die Sakristei der altehrwürdigen Kirche St. Benno, in die wir einen Blick werfen konnten.
Da bekanntlich Entdecken hungrig macht, legten die Minis zwischendurch eine Brotzeit ein. Die Gruppenleiter begaben sich derweil zum „Verantwortlichen-Café“, um mit anderen Gruppenleitern der Erzdiözese ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen.
Gegen Ende des Nachmittags kam der absolute Höhepunkt und zugleich Abschluss, auf den sich jeder von uns schon sehnlichst gefreut hatte – die Lichtmessfeier!
Um 17 Uhr zogen ca. 200 Ministranten in einer langen Prozession bei großem Glockengeläut in die Kirche ein.
Der Wortgottesdienst wurde schwungvoll durch eine Musikband gestaltet und durch die Worte des KJG-Pfarrers zu einem lebendigen Gottesdienst für Leib und Seele.
Zum Abschluss zogen alle Gottesdienstteilnehmer mit Ihren Kerzen noch durch die dunkle Kirche.
Jetzt endlich wurde das Leitwort wirklich wahr - jeder einzelne ist das Licht, das die Welt erleuchtet - so wird Jesus Christus in uns und in der Welt lebendig.
Mit diesen Gedanken machten wir Gilchinger Ministranten uns wieder auf den Heimweg.
Nach diesem erlebnisreichen Tag mit vielen Eindrücken freuen wir uns schon jetzt auf die nächste Lichtmessfeier in St. Benno.
Sebastian Wiedemann
Sternsinger 2010
Zum 52. Mal waren in den ersten Januartagen bundesweit die Sternsinger unterwegs. „Utub yoon bu bees“ – Kinder finden neue Wege“ hieß das Leitwort der Aktion Dreikönigssingen, bei der in allen 27 deutschen Bistümern wieder über 500.000 Mädchen und Jungen in den Gewändern der Heiligen Drei Könige von Tür zu Tür gezogen waren. Bei ihrer Aktion brachten die Sternsinger ihren Segen zu den Menschen und sammelten Geld für Not leidende Gleichaltrige.
Mit ihrem diesjährigen Motto machten die Sternsinger deutlich, dass Mädchen und Jungen auf der ganzen Welt mit ihren eigenen Lebensperspektiven immer auch die Zukunft ihres Landes mit gestalten. Kinder und Jugendliche machen sich gerade in den Ländern der so genannten „Dritten Welt“ täglich neu auf den Weg, um neue Lebensperspektiven zu entdecken, ihre Fähigkeiten zu entwickeln und ihr Leben selbst zu gestalten. Das Beispielland des Dreikönigssingens 2010 war der Senegal. So ist auch die Lebenssituation der Kinder dort geprägt von Bewegung und Aufbruch. Wichtig für die ländlichen Regionen im Senegal ist insbesondere der Bau von Schulen und Gesundheitsstationen. Umwelt, Bildung und Gesundheit stehen dabei im Mittelpunkt.
Auch in der Gilchinger Pfarrei St. Sebastian waren dafür wieder die Sternsinger unterwegs.
45 engagierte Mädchen und Buben besuchten in 10 Gruppen begleitet von älteren Ministranten und einigen Eltern vom 02.01. bis zum 06.01.2010 nicht nur die vielen Haushalte, die sich hierfür bereits im Pfarrbüro angemeldet hatten, sondern machten auch noch vielen weiteren Familien ihre königliche Aufwartung.
Am Neujahrstag wurden dafür alle Sternsinger beim Aussegnungsgottesdienst feierlich von Pastoralreferentin Dr. Melanie Lüking, Pfarrer Thomas Tauchert und der gesamten Pfarrgemeinde empfangen und in die Gilchinger Straßen entsandt.
Bis zum Dreikönigstag zogen sie von Haus zu Haus und verfolgten dabei zwei Ziele: Zum einen verkünden sie den Menschen die Botschaft von der Geburt Jesu Christi und trugen den Segen Gottes zu den Menschen. Dies verdeutlichten sie, wenn sie an die Haustüren umrahmt von der jeweiligen Jahreszahl den Segenswunsch "20+C+M+B+10" schrieben: „Christus Mansionem Benedicat“ - Christus segne dieses Haus.
Zum anderen stellen sie ihre Aktion in den Dienst für Not leidende Kinder, wenn sie für Kinderprojekte auf der ganzen Welt sammeln. So ist das Dreikönigssingen die größte entwicklungspolitische Aktion von Kindern für Kinder.
„Manchmal war es schon sehr enttäuschend, wenn einem die Tür vor der Nase zugeknallt wurde oder wir mit unfreundlichen Worten weggeschickt wurden“ meinte Jonas, der als König Melchior verkleidet war. Aber seine „Sternsingerkolleginnen“ Nele, Nina, Annalena und Sabrina fügten dazu gleich an: „Umso mehr freuten wir uns über fröhliche Gesichter und spendable Menschen, die unser Engagement verstanden und geschätzt haben und uns dazu auch tatkräftig unterstützten.“
Auch wenn es in diesem Jahr wieder einige weniger erfreuliche Erfahrungen zu sammeln galt, so schafften die Gilchinger Sternsinger mit ca. 6.000 gesammelten Euro einen stolzen Beitrag für die Kinder im Senegal.
Eduard Fuchshuber, Pfarrgemeinderat

13 neue Minis für St. Sebastian
Am Christkönigssonntag 2009 wurden insgesamt 13 Mädchen und Buben als neue Ministranten in unsere Pfarrgemeinde aufgenommen.
Die drei Gruppenleiter Christina Müller, Luis Kiffer und Sebastian Wiedemann sowie Pfarrer Thomas Tauchert begrüßten zusammen mit der Pfarrgemeinde Adria Costa, Dominik Dinger, Florian Dinger, Annalena Fuchshuber, Lukas Kaiser, Frieda Knümann, Melissa Kornreder, Sabrina Kühn, Cecilia Lederer, Jonas Stöcklin, Florian Sporer, Simon Poppeck und Carina Riedlberger als Ministranten und beglückwünschten sie zu ihrer Entscheidung.
Am Beispiel der Geschichte um Prinzessin Ego, die bei allem, was sie machte, stets nur an sich dachte, erfuhren die neuen Ministranten, was es heißt sich in einer Pfarrgemeinde als Diener zu engagieren.
Ego fragte den weisesten Mann, wie sie glücklich werden könnte und dieser empfahl ihr das Dienen zu lernen. Auf ihrer Reise stieß Ego auf die Einladung zu einem Gottesdienst und sie dachte sich "Gottesdienst ... Dienen, da kann ich bestimmt das Dienen lernen!" Und so ging Ego zur Kirche und erlebte dort viel Spannendes. Das dürfen nun auch die neuen Minis erwarten.
Insgesamt dienen derzeit 75 Kinder und Jugendliche an den Altären der Filialkirchen St. Vitus, St. Sebastian, St. Nikolaus, Mariä Heimsuchung und St. Aegidius. In den wöchentlichen Gruppenstunden werden sie von ihren Oberministranten an den Dienst am Altar herangeführt. Gleichzeitig darf der Spaß nicht fehlen und so sind Schnitzeljagden, gemeinsamen Unternehmungen und Spiele feste Bestandteile an den Gruppenstunden.

Unsere derzeitigen Oberministranten
- Matthias Müller
2000 Omi, Gruppenleiter und Pfarrjugend.
Tanzen, Singen und Werkeln, FFW Gilching, JBK Gilching, Technik und Chor Staatliche Fachoberschule für Technik München