Neue Kommunionhelferinnen in St. Vinzenz
Die vier neuen Kommunionhelferinnen, von links: Conny Wenzl, Heidi Anfang, Monika Öttl, Erna Holzner, Pfarrer Quirin Strobl
Pfarrer Quirin Strobl stellt vier Erstkommunionhelferinnen im Pfingstgottesdienst vor
(wb) Im feierlichen Rahmen des Pfingstgottesdienstes stellte Quirin Strobl, Pfarrer der Pfarrei Inzell, Monika Öttl, Heidi Anfang, Erna Holzner und Conny Wenzl der Filial-Kirchengemeinde St. Vinzenz in Weißbach a.d.A. als neue Kommunionhelferinnen vor. Die vier Frauen erhielten aus der Hand des Pfarrers ihre Urkunde mit der Beauftragung für diesen wichtigen Dienst nunmehr überreicht, nachdem sie einen Vorbereitungskurs besucht hatten. Die Eucharistiefeier wurde vom Weißbacher Kirchenchor, unter Leitung von Rita Staat-Holzner, klangvoll mit der Lateinischen Messe „mess alla settecento“ von Prof. Dr. h.c. Wolfram Menschick, kirchenmusikalisch gestaltet.
In seiner Ansprache schildert Pfarrer Strobl von den Erfahrungen mit einer früheren Firmgruppe die er nach der Bedeutung des Pfingstfestes fragte. Nur einer der acht Firmlinge wusste, dass an diesem Fest den eingeschüchterten Aposteln und Jüngern Jesu der Heilige Geist gesandt wurde und sie, ermuntert durch dieses Zeichen, den Auftrag Jesu, den Glauben in die Menschheit zu tragen, von diesem Tag an mit Freude und Energie umsetzten, befähigt dazu, dies auch in anderen Sprachen zu tun und diese auch verstehen zu können. Das Pfingstfest gilt deshalb auch als Geburtsstunde der Kirche. Die anderen sieben Firmlinge kannten nur die Vorteile der freien Schultage und des zusätzlichen Urlaubes. Dies sei, laut Strobl nicht überraschend, weil auch eine Studie belegte, dass nur etwa 1/3 der Deutschen vom eigentlichen Sinn von Pfingsten wissen. Einen Grund, warum für viele Menschen dieses Fest nicht in ihre Weltanschauung passen möchte sieht Pfarrer Strobl, selbstkritisch, auch im Verhalten vieler Kirchenprediger die in erster Linie moralisch auftreten und von den Mensche aus diesem Grund oft nur als Moralinstanz wahrgenommen werden.
Es sei offensichtlich sehr viel leichter gegen etwas zu predigen als Freude, besonders Freude für die Seele zu vermitteln. Natürlich müssten Ungerechtigkeiten und wichtige Weltereignisse ihre Reflektion auch in den Predigten erfahren. Viel zu wenig werde demgegenüber auf den eigentliche Kern des Glaubens, den guten Geist Gottes hingewiesen, der in allen Menschen lebe. Was in der Kirche fehle sei der begeisternde Geist der innerlich freier macht und nicht in erster Linie Sünden aufzähle. Mehr als bisher sollte nach Meinung des Geistlichen über die „Kraftquelle-Glauben“, den brüderlichen Umgang mit Kranken, Behinderten und Alten, die innere Freude als Christ mit der man auch dunkelste Stunden überstehe oder die stützende Gemeinschaft der Kirche reden, auch wenn gerade innerhalb dieser Institution Fehler passiert seien.
„Nur wer die Türen seines Herzens für diesen guten Geist öffnet kann Pfingsten als gleichwertiges Fest neben Weihnachten oder Ostern erleben“, so der Pfarrer. Als verantwortungsvolle Aufgabe, für diese Gemeinschaft und in der Kraft Pfingstens sieht er auch das Wirken der vier neuen Kommunionhelferinnen. Sie wurden in einem Vorbereitungskurs, geleitet von Peter Beer, Generalvikar und Domkapitular des Erzbistums München und Freising auf ihrer Aufgabe vorbereitet die sie nunmehr ermächtigt, die Heilige Kommunion während eines Gottesdienstes oder an Kranke und Sterbende auszuteilen und das Allerheiligste auszusetzen. Gefragt nach ihrer Bereitschaft dazu antworteten die vier Kommunionhelferinnen mit einem deutlichen „Ja“. Pfarrer Quirin Strobl war es eine Freude, den vier Frauen am Altar Brot und Wein reichen zu können. Mit dem Dank für die Bereitschaft diese Amt auszuführen und den Wunsch an alle für ein frohes Pfingstfest beendete der Geistliche den feierlichen Gottesdienst.
Bilder Werner Bauregger
Empfang des Hostie am Altar
Empfang des Kommunionweins am Altar
"Ich werde euch zu Menschenfischern machen“
Die Erstkommunikanten, von links 1. Reihe: Pfarrer Strobl, Claudia Marchl, Sebastian Kneißl, Manuel Marchl, Florian Schmidberger, Anna Holzner, Elena Wolf, Corinna Schmidberger. Dahinter die Ministrantinnen/en
2 Mädchen und 3 Buben empfangen in St. Vinzenz in Weißbach a.d.A. das Sakrament der heilige Kommunion
(wb) Festlich begleitet durch die Musikkapelle Weißbach, unter Leitung von Walter Niederberger, zogen am vergangenen Sonntag, fünf Erstkommunikanten hinter dem Kreuzträger und den Ministranten, mit Pfarrer Quirin Strobl, ihren Paten, den beiden Kommunionmüttern, den Eltern und Verwandten zur Filialkirche St. Vinzenz in Weißbach a.d. Alpenstraße. Dort feierten sie mit der Pfarrgemeinde die Eucharistie in der die jungen Christen zum ersten Mal am „Tisch des Herrn“ teilhaben durften. Vorbereitet wurden die Erstkommunikanten von Claudia Marchl und Corinna Schmiderger, Die fröhliche Feier wurde von einer Rhythmusgruppe und der Organistin Rita Staat-Holzner stimmungsvoll untermalt.
Es ist seit Jahrzehnten gute Tradition, dass die Musikkapelle, egal wie viele Jugendliche Erstkommunion feiern, diese mit Prozessionsmärschen feierlich zur Kirche begleitet und ihn mit ihrem Einsatz zum Festtag werden lässt. In dem kunst- und liebevoll geschmückten Innenraum durften Elena Wolf, Anna Holzner, Florian Schmidberger, Sebastian Kneißl und Manuel Marchl dann mit ihren Kommunionkerzen in der erste Reihe Platz nehmen. Pfarrer Quirin Strobl begrüßte sie und die Gottesdienstbesucher dort in einer sehr offenen, liebenswürdigen und bodenständigen Art und Weise. Er lud die Erstkommunikanten ein, mit allen Gläubigen eine Gemeinschaft zu bilden, den eigenen Glauben zu zeigen und andere, so zu sagen als „Menschenfischer“ andere anzustecken und am gemeinsamen „Haus Gottes“ mit zu bauen. Symbolisch hing deshalb ein Fischernetz mit Attrappen von Meerestieren über einer Seite des Altars. Statt der Predigt trat der Geistliche dann als Jünger Simon in ein Zwiegespräch mit dem Jünger Andreas, in Person von einem der Väter der Erstkommunikanten, mit dem er sich über Ereignisse aus der Geschichte Jesu und dessen heilbringendes Wirken austauschte. Am Ende stand die Frage, ob auch heute, nach 2000 Jahren Christentum die Begeisterung für Jesus noch zu spüren ist.
Pfarrer Strobl beantwortete dies mit einem eindeutigen „Ja“. Schließlich zeigten gerade die Erstkommunikanten, dass sie zu Jesus und zur Gemeinschaft der Christen gehören wollen und sie spüren können: „Für Gott bin ich wertvoll!“ Er wünschte allen Gläubigen, dass sie dies immer wieder spüren, ja erfahren dürfen und dies auch allen anderen Menschen zeigen. Bei der Taufe übernahm es damals die Patin, der Pate für den Täufling das Taufbekenntnis zu sprechen. An ihrem Festtag erneuerten die fünf dieses Bekenntnis nun selber. In den Fürbitten dankten die Jugendlichen allen Unterstützern die ihnen bisher zur Seite standen. Sie baten aber auch darum, dass sie ihren Glauben auch im kommenden Alltag nie vergessen und nach seinen Grundsätzen handeln und leben werden. Nach dem Vater Unser und dem Friedensgruß, gebetet und ausgeführt in einem Gebetskreis um den Altar, war es dann endlich so weit dass sie zum ersten Mal die Hostie empfangen durften. Ein sichtlich bewegender Moment. Mit einer Gitarre, einer Querflöte und einem Cajon untermalten Wolfgang Dworschak, Erika Holzner, und Florian Schmidberger in einer ansprechenden und mitreißenden Form die rhytmischen Gottesdienstlieder. Die Organistin Rita Staat-Holzner begleitete die Lieder aus dem Gotteslob mit der Orgel. Zum Dank überreichte Pfarrer Strobl am Ende des Gottesdienstes in einer herzlichen Geste den Kommunionmüttern, der Rhytmusgruppe und der unermüdlichen Mesnerin Marianne Maier eine Rose als kleines Dankeschön. Der Festtag fand seinen Abschluss am Abend in einer Dankandacht in der auch die Geschenke der Erstkommunikanten die sie in Form von Andachtsgegenständen erhalten hatten geweiht wurden.
Bild(er) (Werner Bauregger):
Kreis um den Altar zum Vater Unser und Friedensgruß
Empfang der ersten Hostie
Erstkommunion in der Pfarrkirche St. Michael in Inzell
38 Kinder zum ersten Mal am Tisch des Herrn
Inzell (hw) – Für 38 Kinder – 20 Mädchen und 18 Buben - war es ein besonderer Festtag in der Pfarrgemeinde Inzell, denn zum ersten Mal durften sie vor den Altar des Herrn treten und den Leib Christi empfangen. Den feierlichen Gottesdienst in der voll besetzten Pfarrkirche St. Michael zelebrierte Pfarrer Quirin Strobl unterstützt von Gemeindereferent Philipp Moser und Elfriede Wörfel.
Die 14 „Kommunionmütter“ hatten die Kinder schon seit Anfang des Jahres auf dieses Fest vorbereitet und dabei wurden die verschiedenen Themen vom Sakrament der Eucharistie über die Sinnesorgane bis zur Friedensbotschaft Jesu Christi besprochen. Außerdem durften die Kinder unter anderem die Pfarrkirche bis hinauf zum Glockenturm besichtigen, eine eigene Kommunionkerze basteln und hatten ein Beichtgespräch mit Pfarrer Strobl. Ein besonderes Erlebnis war sicher auch das Brotbacken, wobei sich jeder sein eigenes Brot gestalten durfte.
Begonnen hatte dann der Festtag der hl. Kommunion, der unter dem Motto stand: „Menschenfischer gesucht“ mit einer Einstimmung im Pfarrheim, wobei die Kinder von Pfarrer Quirin Strobl auf die Bedeutung zum Empfang des Leib Christi hingewiesen wurden. Die Inzeller Blaskapelle begleitete dann die Kommunionkinder mit ihren Eltern und Freunden zur Pfarrkirche. Dank des guten Wetters konnte der Festzug bis zur Kirche wie geplant durchgeführt werden. Im Gotteshaus angekommen, begrüßte Pfarrer Strobl alle Kirchenbesucher und ganz besonders die mit großer Erwartungshaltung anwesenden Kommunionkinder. Die „Mitsingers“ unter der Leitung von Albert Hütter umrahmten diesen Festgottesdienst, bei dem Pfarrer Strobl den Umgang mit anderen Mitmenschen herausstellte. In einem Zwiegespräch der beiden Apostel Simon Petrus (dargestellt von Pfarrer Strobl) und Andreas (Philipp Moser) kamen die wirklichen Werte des Lebens wie verzeihen, helfen, zuhören, Frieden stiften, teilen und trösten zur Sprache. In beeindruckender Art und Weise wurde den Kindern (aber auch den Erwachsenen) klargemacht, wie wichtig normale Umgangsformen im Leben sind. Der Höhepunkt war dann natürlich der Empfang des Leibes Christi, wobei die Kinder einen Kreis um den Altar bildeten und jedes nach Nennen seines Namens die Hostie in den Händen halten durfte. Nachdem alle Erstkommunionkinder ihre erste Kommunion empfangen hatten, begaben sie sich wieder auf ihren Platz und der Gottesdienst nahm seinen gewohnten Verlauf. Nach Ende der kirchlichen Feier und dem Ausmarsch der Kinder mit dem Pfarrer und den Ministranten gab es noch das Gruppenfoto und ging es für die Familien zum festlichen Teil über.
Der Festtag der Kinder endete mit einer Dankandacht am Abend wieder in der Pfarrkirche, an der die Kommunionkinder mit ihren Eltern teilnahmen. Gemeindereferent Philipp Moser fand genau die richtigen Worte, um den Abschluß dieses Tages interessant zu gestalten und die Kinder zum Mitfeiern zu animieren. Er beschrieb auch nochmal das Bild in der Kirche (gestaltet von Andi Zach) mit den verschiedenen Kommuniongruppen und die Kinder trugen dazu die Geschichte: ´ein Schiff, das sich Gemeinde nennt´ vor. Die Fürbitten wurden von den Kindern und den Eltern gelesen und beendet wurde dieser feierliche Tag mit dem Schlußlied `Lau-da-to-si´, bei dem alle lautstark mit einstimmen konnten.
Mit einem Stuhlkreis im Pfarrheim, bei dem Pfarrer Quirin Strobl die Bedeutung der Hl. Kommunion ansprach, begann für die Kinder der Festakt der Kommunionsfeier.
Der Einmarsch der Kinder mit ihren selbst gebastelten Kerzen in die Pfarrkirche St. Michael
Pfingst Pfarrbrief 2013
Wer glaubt ist nie allein – Firmung in der Pfarrei Inzell
51 junge Christen aus Inzell und Weißbach a.d.A.in Inzell gefirmt(wb) Während eines feierlichen Festgottesdienstes in der Inzeller Pfarrkirche St. Michael spendete Weihbischof Wolfgang Bischof, am vergangenen Samstag 51 Jugendlichen aus der Pfarrei Inzell und seiner Filialkirchengemeinde Weißbach a.d.A. das Sakrament der Firmung. Er forderte die jungen Christen auf, ihren Glauben nicht zu verstecken sondern selbstbewusst zu bekennen und sich auf diese Weise einer großen Gemeinschaft anzuschließen. Musikalisch wurde die Eucharistiefeier von einigen Firmlingen, einer Bläsergruppe und der Rhythmusgruppe "MitSingers!" aus Inzell unter Leitung von Albert Hütter, in ansprechender Weise untermalt.
Nach dem feierlichen Einzug des Bischofs mit seinen Konzelebranten Pfarrer Quirin Strobl und Diakon Josef Eixenberger, dem Gemeindereferenten Phillip Moser und einer großen Schar Ministranten, hieß Pfarrer Strobl den Bischof auf das allerherzlichste Willkommen. In einer sehr fröhlichen, verständlichen, jugendgerechten und lockeren Art und Weise würdigte Weihbischof Bischof die Firmung als einen markanten Punkt im geistigen Leben der jungen Leute. Die Spendung der Firmung sei aber auch immer etwas Besonderes für ihn selber weil sie eine Verbindung zum Geist Gottes herstelle, so wie Jesus, nach seiner Auferstehung in die Mitte seiner Jünger getreten war, obwohl sie sich aus Angst eingesperrt hatten. Der Bischof lud insbesondere die Firmlinge ein, sich mit dieser Botschaft aus einem Petrusbrief auseinander zu setzen, sich durch den „Stolperstein - Jesus Christus“ aus dem Alltagstrott herausreißen zu lassen. Es lohne immer inne zu Halten und zu reflektieren wie jeder selber eigentlich „unterwegs“ ist, was er denkt, wie er sich anderen und sich gegenüber verhält, was ihm wichtig ist und wie er sich fühlt. Sich auf Christus einzulassen und dies zu bekennen bedeute, sich neben der eigenen Individualität auch der Nächsten und der Gemeinschaft anzunehmen. „Ich wünsche, dass die Liebe zu Gott und die Begeisterung euch ergreift und ihr erfahrt, dass Jesus der „Stolperstein“ euch nie verlässt! rief er den Firmlingen zu. Alle Anwesenden forderte er dazu auf, die jungen Christen in ihrem Glauben, ihren Zweifeln und Ängsten nicht allein zu lassen.
Sakrament der FirmungNach der feierlichen Erneuerung des Taufgelübdes durch die Firmlinge und dem Glaubensbekenntnis der Pfarrgemeinde traten die Firmlinge einzeln, begleitet von ihren Firmpaten vor den Bischof der die Firmung mit den Worten „sei besiegelt mit der Gabe Gottes und dem heiligen Geist“ und einem Kreuzzeichen mit Chrisamöl auf die Stirn vollzog.
Fröhliche, rhythmische Lieder
Die Fröhlichkeit die der Bischof während der ganzen Messe verbreitete fand ihren Widerhall auch in der wunderbaren, ansprechenden, herzerfrischenden Messgestaltung durch die Rhythmusgruppe "MitSingers!" aus Inzell und der feierlichen Einzugs- und Auszugsmusik einer Bläsergruppe. Besonders zu Herzen ging sicher allen das Solo von Lisa Koch und Magdalena Schmuck die das Mottolied zur Firmung „Ja“ der Gruppe „Silbermond“ hörenswert vortrugen oder das gemeinsame Lied „We are the World“. Nachdem zwei Firmlinge dem Bischof am Ende ein Geschenk übereicht hatten erhielten alle Gefirmten am Schluss der Gottesdienstes ihrerseits eine Bibel mit Firmbild vom Weihbischof, signiert von ihm, Pfarrer Strobl und dem Gemeindereferenten Philip Moser.
Firmvorbereitung in Gemeinschaftsarbeit
Mit einer gelben Rose als Geschenk und einem herzlichen Dankeschön bedankten sich die drei Genannten auch bei den 12 Firmhelferinnen aus Inzell und Weißbach a.d.A. die sich engagiert und mit Freude um die Firmvorbereitung in den sechs gemischten Gruppen gekümmert hatten. Mit einer herzlichen Umarmung dankte Pfarrer Strobl seinen Gemeindereferenten Philip Moser der die Fäden bis zur Firmung, gefühlvoll und geschickt lenkend in seiner Hand hielt. Mit einem gemeinsamen Gruppenfoto und einem Stehempfang im Rathaus fand die beeindruckende Firmfeier in der Pfarrei Inzell ihr offizielles Ende.
Beitrag und Fotos Werner Bauregger
„Die Gemeinschaft hat uns am meisten bewegt“
Firmlinge waren begeistert von der Vorbereitung und der Firmung selber – Weihbischof fand verständliche Worte
(wb) Seit November letzten Jahres hatten sich die Firmlinge der Pfarrei Inzell und der Filialkirchengemeinde Weißbach a.d.A. in Gruppentreffen, Firmpraktikas, Firmprojekten und Gottesdiensten, unter der Federführung des Gemeindereferenten Philip Moser auf die Firmung am vergangenen Samstag vorbereitet. Angelehnt an das „Jahr des Glaubens“ wählte die Pfarrei das Motto „Wer glaubt ist nie allein“. Unterstützt wurde der Gemeindereferent bei der Vorbereitung von Annette Schneider, Hedi Schmied, Gerda Lisowski, Gerlinde Suneritsch, Elisabeth Bauregger, Heidi Öttl, Elisabeth Koch, Gabi Hochreiter, Petra Seestaller, Sabine Schwabl aus Inzell und Rosi Bauregger mit Andrea Staack aus Weißbach, wobei die Gruppen bunt gemischt waren.
Gruppentreffen
Entgegen der früheren Praxis, Gruppenstunden zu Hause abzuhalten, entschloss sich Moser dieses Mal etwas Neues auszuprobieren. In den so genannten Firmfreitage trafen sich alle 51 Firmbewerber mit den 12 Firmhelferinnen bei ihm im Pfarrheim. Nach einem kurzen Ritual zu Beginn gab es eine Einführung in die Themen: Wer glaubt ist nie allein, In mir stecken ungeahnte Kräfte, Beten – bei Gott sein, Bibel und Jesus Christus oder Zeichen und Symbole der Firmung, welche danach in der jeweiligen Gruppe durch kreative und spielerische Umsetzung vertieft wurde. Im gemeinsamen Plenum wurden die Ergebnisse danach vorgestellt besprochen bevor sich alle zu einem gemeinsames Abendessen zusammensetzten.
Firmpraktika
Während der Firmpraktika hatten die Firmbewerber die Möglichkeit, verschiedene Bereiche der Pfarrei oder öffentliche bzw. soziale Einrichtungen in der Umgebung etwas besser kennen zu lernen. Von einer Liste konnte sich jeder individuell, je nach Interesse zwei Angebote aussuchen. Für die Terminvereinbarung mit dem zuständigen Ansprechpartner und die Einhaltung der Termine war der Firmling selbst verantwortlich. Im Grundsatz ging es, neben der sozialen Komponente und dem Kennenlernen auch um die Hinführung zur Selbstständigkeit und Selbstverantwortung.
Firmprojekt
Neben dem Praktikum gab es je ein spezifisches Firmgruppenprojekt, welches gemeinsam in den einzelnen Gruppen gestaltet und verwirklicht wurde. Die Ideen für die Projekte sind in den Gruppen entstanden. Folgende Projekte wurden dieses Jahr in den sechs Gruppen umgesetzt: Große Ostereier gestalten und damit das Dorf verschönern (u.a. vor der Pfarrkirche), Palmbuschen binden und im Inzeller Seniorenstift verteilen, „Sansibar“ beim Jugendfasching und Erlös an Inzeller Seniorenstift spenden, Insektenhotel im Pausenhof der Inzeller Hauptschule bestücken, Film über die Inzeller Kirche drehen und Osterlämmer backen, bei Osternacht verkaufen und Erlös an die Traunsteiner Tafel spenden.
Gottesdienste
Grundsätzlich wurden die Firmlinge nachdrücklich zur Mitfeier der Sonntagsgottesdienste eingeladen. Folgende Gottesdienste und Andachten waren verpflichtend, bzw. speziell für die Firmbewerber gestaltet. Im Advent feierten die Firmlinge zwei Lichterandachten 7nach7, einmal in der Pfarrkirche und einmal in der Filialkirche Weißbach. Diese wurden als Taizégebete gestaltet. Wichtig war mir dabei den Firmlingen Stille und Gesang als Möglichkeit der Gottesbegegnung nahe zu bringen. Am 27. Januar folgte ein Vorstellungsgottesdienst bei dem sich die Firmlinge in Vorbereitung und Durchführung zum Thema „Wer glaubt ist nie allein“ einbrachten in dem auch das Motiv des Vorstellungsplakates „Die lebendigen Steine der Kirche“ präsentiert wurde. Als Mottolied wurde ein aktuelles Lied der Gruppe Silbermond mit dem Titel „JA“ gewählt, welches in der Predigt theologisch gedeutet wurde. Der Gottesdienst am Aschermittwoch sollte als fester Bestandteil einen guten Start in die Fastenzeit gewährleisten. Am 09. März wurde ein Jugendgottesdienst in Weißbach gefeiert. Bei diesem wurde von jeder der sechs Firmgruppen ein Element des Gottesdienstes vorbereitet und durchgeführt (Kyrie, Fürbitten, Segensgebet, kreatives Element, Vater unser, Meditation…).
Beim Gebet durch die Nacht, welches in Inzell lange Tradition hat, gab es eine Ölbergandacht mit dem Thema „Nachtwache mit Jesus“ von und für die Jugend. Auch der Firmgottesdienst wurde von den Firmlingen aktiv mitgestaltet. Neben den Kyrierufen, der Lesung und den Fürbitten brachten sie die Gaben Brot und Wein zum Altar oder überreichen dem Bischof am Ende ein Geschenk.
Erlebnis Vorbereitung – Erlebnis FirmungBeim Stehempfang ergab sich noch die Gelegenheit mit einigen Firmlingen über ihre bleibenden Eindrücke aus der Vorbereitungszeit und der Firmung selber zu sprechen. Für Lena Hächl waren dies die interessanten Themen in den Gruppenstunden, das gute Verstehen untereinander und dann bei der Firmung das Kreuzzeichen mit Chrisamöl auf der Stirn. Lisa-Maria Koch interessierte besonders das Thema „Symbole und Zeichen der Firmung“. Sehr schön empfand sie auch das Wiedersehen mit den ehemaligen Schulkameradinnen in den Gruppenstunden. Das gelungene Solo beim Song „Ja“ und die Firmspendung beeindruckten und freuten sie bei der Firmung am meisten. Wolfgang Lisowski begeisterte das lustige Miteinander in seiner Gruppe. Er fand auch die Zusammenkünfte im Pfarrheim besser weil immer alle mit dabei waren. Ein bewegender Moment war für ihn die Firmzeremonie selber. Er fand auch den Bischof als sehr freundlichen, fröhlichen und offenen Menschen. Die Zwillinge Andrea und Martina Bauregger waren ebenfalls von der wunderbaren Gemeinschaft und das fröhliche Miteinander in den Zusammenkünften angetan. Sie fanden alle Themen interessant. Bei der Firmung selber war alles spannend. Lukas Gimpl empfand die Gruppenstunden als sehr gemütlich in denen es, neben den ernsten Themen immer viel „Gaudi“ gab. Sehr gut hat ihm auch gefallen, dass die Inzeller und Weißbacher Firmlinge in den Gruppen gemischt waren. Am meisten hat ihn der Weg hin zum Bischof und die Firmzeremonie beeindruckt.
Beitrag und Fotos: Werner Bauregger
Firmlinge in der Gruppe (von rechts) Quirin Strobl, Philip Moser, Weihbischof Bischof
Palmweihe in St. Vinzenz Weißbach
(wb) Diakon Josef Eixenberger feierte am Palmsonntag mit den Gläubigen der Filialgemeinde St. Vinzenz in Weißbach a.d.A. einen Wortgottesdienst. Viele Kinder hatten wunderbar geschmückte Palmbäume, Palmbuschen und kleine Gestecke mit zur Kirche gebracht, die der Diakon am Kriegerdenkmal im Friedhof feierlich weiht. In Erinnerung an den Einzug Jesu in Jerusalem zogen alle gemeinsam zur St. Vinzenzkirche. Im Mittelpunkt des Wortgottesdienstes stand die Leidensgeschichte Jesu Christi, von seiner Gefangennahme am Ölberg bis zur Kreuzigung auf Golgotha derer Christen in aller Welt am Karfreitag gedenken. Nach dem Gottesdienst brachten die Kinder, traditionsgemäß, ihre geweihten Palmzweige in die Familien, zu Nachbarn, Verwandten oder ihren "Gödnleut". Die Palmbäume und -buschen finden meist Platz im Hergottswinkel, oder werden als Fruchtbarkeits- und Schutzsymbol auf die Felder oder auch unter die Firstbäume von Häusern gesteckt.
Fotos und Text Werner Bauregger
Kicker für Jugendtreff
Großzügige Spende an Förderverein des Kindergartens und neuer Vorstand
Weißbacher Ministranten verkaufen Eine-Welt Produkte
Neue Wortgottesdienstleiter an Lichtmess eingeführt
Lichterprozession durch die Pfarrkirche
Feierlicher Lichtmessgottesdienst in der Inzeller Pfarrkirche St. Michael
Kirchenverwaltungsmitglieder verabschiedet
(wb) Mit einer festlichen Messe, einer Kerzenweihe und einer Lichterprozession feierte die katholische Kirchengemeinde in Inzell am 2. Februar den Lichtmesstag. Im Rahmen des Gottesdienstes begrüßte Pfarrer Quirin Strobl auch acht neue Wortgottesdienstleiterinnen und -leiter für die Pfarrei Inzell und die Filialgemeinde Weißbach a.d.A. Mit einem kleinen Präsent verabschiedete er zudem zwei ehemalige Kirchenverwaltungsmitglieder. Musikalisch verlieh der Inzeller Kirchenchor, unter Leitung von Heinrich Albrecht, der Eucharistiefeier den feierlichen Rahmen.
Der Innenraum der Kirche war in warmes Kerzenlicht getaucht als die in weiß gekleidete Geistlichkeit, zusammen mit den Ministranten und den neuen Wortgottesdienstleiterinnen und –leitern, feierlich in die noch wunderbar weihnachtlich geschmückte St. Michaelkirche einzog. Nach der Segnung der neben dem Altar aufgestapelten Kerzen zog die Gruppe in einer Lichterprozession durch das Gotteshaus, allen voran Diakon Josef Eixenberger mit der Osterkerze. Wie Pfarrer Strobl erläuterte, brachten Maria und Josef ihren Erstgeborenen, Jesus Christus, dem Gebot folgend, dass jeder männliche Erstgeborene dem Herrn geweiht werden müsse, nach 40 Tagen zum Tempel in Jerusalem. Dort begegnete Jesus dem Weisen Simeon der ihn als Herrn und Erlöser erkannte und pries. Noch heute wird diese Fest aus diesem Grund am 40. Tag nach der Heiligen Nacht gefeiert. Strobl erinnerte weiters daran, dass in früheren Zeiten am Lichtmesstag ein Dienstwechsel für das Personal möglich war. Das Fest solle heute dazu dienen, sich auf das Licht zu konzentrieren welches auch Jesus Christus symbolisiere. Die Christen sollten es sich zur Aufgabe machen, dieses Licht durch ihr Vorbild und ihr Leben spürbar werden zu lassen. Mit großer Freude begrüßte er die neuen Wortgottesdienstleiterinnen Gabi Maier, Elfriede Wörfel und Maria Kamml-Plock in Abwesenheit sowie deren Kollegen Rudi Heitauer, Klaus Kremsreiter, Hans Scheurl, Albert Hütter und Philip Moser.
Herr Doktor Manfred Waltl, verantwortlich für den Fachbereich Sakramentenpastoral und Gemeindekatechese in der Diözese München und Freising, war persönlich gekommen um den Frauen und Männern die Ernennungsurkunde für 5 Jahre, unterschrieben von Weihbischof Wolfgang Bischof zu überreichen. Strobl und Waltl würdigten, in gleich anerkennender Weise, die Bereitschaft der Pfarrgemeindemitglieder, sich der Herausforderung dieses wichtigen Laiendienstes zu stellen. Nach den Worten Strobls solle der Dienst nicht in erster Linie den Pfarrer entlasten. Vielmehr sei der Dienst eine Chance für die Pfarrgemeinde, auf diese Art und Weise Verantwortung für die Liturgie zu übernehmen. Mit einer Dankesurkunde und einem kleinen Präsent verabschiedete Pfarrer Strobl im Rahmen der Messfeier auch Josef Thalhauser der 12 Jahre in der Kirchenverwaltung tätig war und Frau Marianne Eicher die dem Gremium 6 Jahre angehörte. Beide hatten sich im letzten November nicht mehr zur Wahl gestellt. Am Ende des Gottesdienstes hatten die Gläubigen noch die Gelegenheit sich den Blasiussegen, zum Schutz vor Halskrankheiten, ausgeführt mit zwei gekreuzten Kerzen, geben zu lassen.
Beitrag und Fotos: Werner Bauregger
Die neuen Wortgottesdiensleiterinnen und Leiter, von links hintere Reihe: Dr. Waltl, Rudi Heitauer, Hans Scheurl, Klaus Kremsreiter, Albert Hütter, Philip Moser, vorne von links Diakon Eixenberger, Gabi Maier, Elfriede Wörfel, Pfarrer Quirin Strobl
Pfarrfasching 2013
Weihnachts-Pfarrbrief 2012
Hallenfußballturnier der Ministranten
Der Regenbogen verbindet – Kinderbibeltag 2012
Über 60 Kinder der Grundschule fanden sich am schulfreien Buß- und Bettag im katholischen Pfarrheim St. Michael zum diesjährigen Kinderbibeltag ein. Ein Team von Jugendlichen und Frauen um Gemeindereferent Philip Moser organisierte für die Kinder einen abwechslungsreichen Vormittag, bei dem sich alles um die Geschichte von Noah, seiner Arche und dem Regenbogen drehte.
Mit einem Anspiel aus unserer Zeit und der Geschichte von Noah wurde in das Thema eingeführt. Dabei durften die Kinder lebendig mitmachen und mit ihren Händen den Regen vertonen. Anschließend ging es aufgeteilt in Kleingruppen weiter. Hier sprach man noch einmal über das gesehene Theaterstück und bastelte Tiermasken, denn schließlich durfte ja jedes Tier mit auf die Arche.
Gestärkt durch eine Brotzeit und aufgelockert mit Singen und Spielen erwarteten die Kinder den zweiten Teil der Geschichte. Das Wasser ging zurück, Land war in Sicht und Gott schloss mit den Menschen einen neuen Bund. Als Zeichen für diesen neuen Bund steht der Regenbogen. Er erinnert uns daran, dass Gott uns alle lieb hat und nie wieder eine Sintflut schicken wird. In einer weiteren Gruppenarbeit überlegten sich die Kinder, wen sie mit auf ihre Arche nehmen würden. Zum Abschluss des Kinderbibeltages ging es in die Pfarrkirche. Jedes Kind wurde mit seiner Tiermaske fotografiert. Diese Fotos hängten die Kinder an ein Bild mit der Arche und einem großen Regenbogen. Dieses Bild mit den sehr kreativen und witzigen Tiermasken ist in der Pfarrkirche zu bestaunen. Mit einer kleinen Andacht mit von den Kindern selbst formulierten Fürbitten und dem gemeinsam gebeteten Vater unser fand der Vormittag seinen Abschluss.
Feier der Ehejubilare
40 Ehepaare aus der Inzell und Weißbach, die in diesem Jahr ein rundes Ehejubiläum feiern konnten, waren der Einladung des Pfarrgemeinderates gefolgt und feierten mit Pfarrer Strobl einen Gottesdienst. Pfarrer Strobl erinnerte im Gottesdienst, dass eine so lange gemeinsame Zeit mit dem Ehepartner ein Geschenk Gottes ist, und wünschte allen Paaren noch viele gesunde Jahre. Er vergaß aber auch nicht die Menschen, deren Partner schon gestorben ist, und die keinen Grund mehr zum Feiern haben. Viele der Paare waren schon vor fünf Jahren dabei.
Nach dem Gottesdienst traf man sich zu einer kleinen Feier mit kühlen Getränken, einer Brotzeit und Musik im Pfarrheim. Mitglieder des Pfarrgemeinderats von Inzell und Weißbach hatten den Abend vorbereitet und bewirteten die Jubilare. Erika und Benedikt Steinbacher feierten genau an dem Tag ihre Goldene Hochzeit und erhielten von Pfarrer Strobl den Hochzeitssegen. In geselliger Runde gab es viel zu erzählen. Auch ältere Ehepaare zeigten noch viel Ausdauer beim Feiern.
Martinsfeier in der St. Michaels Kirche in Inzell 2012
St. Martin – vom Soldat zum Bischof
Gemeindereferent Moser bei der Andacht
Kinder mit Laternen
Stimmungsvolle Andacht und
Martinszug in Weißbach a.d.A.
(wb) Mit einer Andacht in der St. Vinzenzkirche in Weißbach a.d.A. und einem Laternenzug feierten die Kinder der Filial-Kirchengemeinde am Sonntagabend den Ehrentag des Heiligen Martin. Zum Abschluss gab`s für alle Lebkuchen und warmen Punsch am Musikpavillon.
Martin teilt seinen Mantel
Gemeindereferent Philip Moser begrüßte eine große Schar von Kindern, Eltern und Großeltern zur Andacht die mit einem Martinslied, begleitet von Rita Staat Holzner auf der Orgel, sowei einem Gebet zum Heiligen eingeleitet wurde. Frauen aus dem Familien-Gottesdienstkreis erzählten daraufhin in kurzen Texten das Leben des Heiligen, ergänzt durch drei, von Kindern gespielten Szenen. Martin wurde demnach um 316/317 in Savaria, der römischen Provinz „Pannonia prima“ im heutigen Ungarn geboren. Sein Vater, ein Offizier des römischen Kaisers wollte unbedingt, dass sein Sohn ebenfalls Soldat wird. Während Martin im Alter von 12 Jahren bereits den christlichen Glauben und seinen Geboten kennen und schätzen lernte, pflegten Vater und Mutter den Glauben an die römischen Gottheiten. Mit 15 Jahren musste er dem Druck des Vaters nachgeben und in die römische Armee eintreten. Bei der Rückkehr von einem Ausritt bei bitterkalten Wintertemperaturen, kam es dann vor den Stadttoren zu der legendären Begegnung mit dem Bettler. Gutmütig wie er war, teilte er seinen wertvollen Mantel mit dem Armen wofür er von seinen Kameraden nur Spott und Hohn erfuhr. Nach dem Wehrdienst kümmerte sich Martin vornehmlich um Arme und Kranke. Am 4. Juli 372 wurde er zum Bischof von Tours geweiht. Ein Überlieferung besagt, dass Martin sich angeblich des Amtes unwürdig empfand und sich aus diesem Grund, vor der Ernennung zum Bischof, in einem Gänsestall versteckte. Da die aufgeregt schnatternden Gänse aber seine Anwesenheit verrieten, musste er das Bischofsamt schließlich doch annehmen. Davon leite sich der Brauch der „Martinsgans“ und die Abbildung mit den Gänsen ab. St. Martin ist einer der bekanntesten Heiligen der katholischen Kirche und wird auch in der orthodoxen, anglikanischen sowie der evangelischen Kirche geehrt. Da Martins Leichnam in einer Lichterprozession, mit einem Boot nach Tours überführt wurde, feiern vor allem die Kindergärten ein „Laternenfest“. In Weißbach zogen die Kinder, angeführt von St. Martin auf einem geduldigen, schwarzen Pferd zum Musikpavillon im Kurpark. Nach einem letzten Martinslied klang die Feier dort bei Punsch und süßen Lebkuchen stimmig aus.
Bilder (Werner Bauregger)
Neue Ministranten entdecken die Pfarrkirche
Ministrantenausflug zur Moaralm
Mehr Zeit zur Seelsorge und Jugendarbeit im Mittelpunkt
Links Gemeindereferent Moser, rechts Pfarrer Strobl
Katholischer Pfarrer Quirin Strobl und Gemeindereferent Philip Moser treten Dienst in der Pfarrei an
(wb) Seit 1. September sind Pfarrer Quirin Strobl und der neue Gemeindereferent Philip Moser offiziell für die katholische Pfarrei St. Michael in Inzell mit der Filialkirchengemeinde St. Vinzenz in Weißbach a.d.A. zuständig. Nach dem feierlichen Einführungsgottesdienst am 29. September (wir berichteten) ergab sich vor einigen Tagen die Gelegenheit, mit den Beiden über die Ziele ihrer Arbeit zu sprechen. In der Hauptsache will sich Pfarrer Strobl vorrangig um die Senioren und die Familien, der Gemeindereferent um die Jugendarbeit kümmern. Alle wichtigen Entscheidungen sollen dabei eng mit den Gremien der Pfarrei beraten und beschlossen werden.
Pfarrer Strobl und dem Gemeindereferenten Moser war es sehr wichtig klarzustellen, dass sie die vorhandenen Strukturen in der Pfarrei und der Filialgemeinde vorerst beibehalten werden. „Wir wollen uns alles in Ruhe anschauen, die eingeübten Prozesse begleiten und Änderungen oder Ergänzungen, wenn überhaupt notwendig, erst nach einem Austausch mit den gewählten Gremien wie etwa dem Pfarrgemeinderat vornehmen“ betonten beide unisono. Ausdrücklich gewünscht ist die Mitarbeit der Laien in der Pfarrei bei vielen wichtigen Aufgaben, angefangen von den Kommunionhelfern bis hin zu Wortgottesdienstleiterinnen und -leitern. Dies müsse unbedingt gefördert, zugelassen und die Ehrenamtlichen bei ihrer wertvollen Arbeit begleitet werden. Einen Schwerpunkt sieht Strobl auch in der Pastoral für Senioren, kranke und hilfsbedürftige Menschen. Wichtig sei für ihn aber bei allen Diensten, dass diese im Einklang mit der eigenen Familie und dem Privatleben jedes Einzelnen wahrgenommen werden können und niemand überfordert wird. Um alle festen Mitarbeiter immer auf dem Laufenden halten zu können und ihnen die Möglichkeit zu bieten sich auszutauschen sollen in Zukunft regelmäßige Teamrunden stattfinden. Auch mit den Ehrenamtlichen ist eine solche Runde, mindestens einmal im Jahr angedacht. Pfarrer Strobl könnte sich vorstellen dies ab und zu auch in einer Art „Kamingespräch“ mit anschließender Übernachtung zu realisieren um möglichst viel Zeit zum Gespräch zu haben und das Miteinander zu fördern.
Volksmusik und Brauchtum sind wichtige Verbindungen zum GlaubenNach dem Verständnis des Pfarrers hat Volksmusik und Brauchtum einen festen Platz im Kirchen-Festkreis. „Beides charakterisiert uns und die bayerische Lebensart. Das sind wir selber“, so Strobl. Zu einer wichtigen Zielgruppe der Seelsorge gehören ferner die Touristen und Urlaubsgäste. Wie diese erreicht werden können und von den Angeboten der Pfarrei erfahren muss im Einzelnen noch ausgearbeitet und definiert werden. Die Gottesdienste in der Filialkirche in Weißbach a.d.A. will Strobl vorerst so beibehalten. Insgesamt wünscht sich der Seelsorger aber eine nicht so enge zeitliche Abfolge der Sonntagsgottesdienste damit danach auch noch Seelsorge möglich ist und Zeit für Gespräche mit den Gottesdienstbesuchern bleibt.
Philip Moser soll Schwerpunktmäßig die Jugend betreuenDer neue Gemeindereferent Philip Moser kennt die Region sehr gut da er in Traunstein aufwuchs. Nach dem Abschluss der Realschule und einer Ausbildung zum Großhandelskaufmann entdeckte er beim Ableisten seines Zivildienstes seine „soziale Ader“, wie er sagte. Über den 2. Bildungsweg kam er zur Religionspädagogik. Aufgenommen in den Bewerberkreis der Diözese wählte er die Ausbildung zum Gemeindereferenten. Zwei Jahre übte er das Amt als Assistent und ein Jahr als Gemeindereferent in der Pfarrei Eggstätt aus bevor er sich nun nach Inzell bewarb. Mit seiner Frau und seinen beiden Kindern lebt er in Siegsdorf. Ein erster Termin für alle interessierten Jugendlichen der Pfarrei bietet Moser am kommenden Dienstag, den 9. Oktober, um 17.00 Uhr im Inzeller Pfarrheim an. Viele solcher „kleinen Mosaiksteine“ soll es, nach dem Selbstverständnis Mosers, in Zukunft geben um die Jugendlichen aktiv in die Arbeit der Pfarrei mit einzubeziehen. Pfarrer Strobl betonte zum Schluss, dass ihm die Teamarbeit sehr wichtig ist. Trotzdem werde es nicht immer so sein, dass er mit seinem Gemeindereferenten gemeinsam auftritt. Vielmehr sei es wichtig die pastoralen Ziele und die Aufgaben genau zu definieren um die Zeit sinnvoll einsetzen zu können und auf diese Art und Weise möglichst viele Menschen zu erreichen.
Bilder (Werner Bauregger):
Auch in der Vereinsarbeit zeigt sich Gott den Menschen
Röckifrauen, Fahnensektionen, Trachtenkinder und Erntedankschmuck
Vereine und Gläubige feiern gemeinsam Erntedank - Pfarrer Strobl und Gemeindereferent Moser begrüßt
(wb) In der wunderbar mit Herbstblumen und Erntegaben geschmückten St. Vinzenzkirche in Weißbach a.d.A. feierte die Ortsgemeinschaft, zusammen mit dem neuen Pfarrer Quirin Strobl und seinem Gemeindereferenten Philip Moser, am vergangenen Sonntag Erntedank und den gemeinsamen Jahrtag der Orstvereine. Musikalisch wurde die Dankmesse gemeinsam vom Weißbacher Kirchenchor und der Musikkapelle mit der „Kleinen Messe“ von Annette Thoma untermalt.
Nachdem der Chor ein Erntedanklied mit einem Jodler angestimmt hatte, begrüßten die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Anni Vötterl und Bürgermeister Klaus Bauregger das neue Führungsgespann der Pfarrei Inzell und der Filialkirchengemeinde Weißbach a.d.A. mit einem herzlichen „Grüß Gott“. Beide freuten sich über die zügige Nachbesetzung und wünschten den Beiden, dass sie sich schnell zuhause fühlen und die vor ihnen liegende Arbeit mit Freude und Elan ausführen können. Bürgermeister Bauregger wünschte sich zudem eine gute und konstruktive Zusammenarbeit zwischen der Pfarrei und der Gemeinde Schneizlreuth mit der besonders im Kindergartenbereich direkte Berührungspunkte gebe. Er freue sich auf alle Fälle, dass ein Pfarrer seinen Dienst antrete der nicht nur die gleiche Sprache spreche, sondern vermutlich auch die bayerische Seele bestens verstehe.
Bürgermeister begrüßt Pfarrer Strobl und (links dahinter) Gemeindereferent Moser
Strobl und Moser nutzen die Gelegenheit sich für die herzliche Begrüßung zu bedanken und sich selber mit einem kurzen Lebenslauf vorzustellen. Wie Strobl weiter sagte, sei am Tag des Erntedankfestes Dankbarkeit nicht nur für die Früchte der Erde sondern auch für die wunderbar gestaltete Kirche, den Zusammenhalt in der Ortsgemeinschaft und die Arbeit in den Ortsvereinen angebracht. Dankbar zu sein sei sehr wichtig! Damit gehe man nicht nur leichter durch`s Leben sondern verspüre auch weiniger Angst vor den gestellten Anforderungen und Aufgaben.
In seiner Predigt ging der neue Pfarrer insbesondere auf den Stellenwert des Glaubens im täglichen Leben ein. Wie Strobl sagte, praktiziert erfahrungsgemäß jeder Mitchrist und Gläubige den Glauben in gewisser Weise auf seine individuelle Art. Alle gemeinsam stellten aber wiederum fest, dass Glaube auch an den Kräften zehren kann, Zweifel hervorruft und Schwierigkeiten bereite. Viele verfallen aus diesem Grund, trotzig in die Denkweise, dass „Gott, wenn er will dass ich glaube mir doch unter die Arme greifen soll“. Schwierig sei es zudem wenn Glauben nur über die Kirchen und von mit eigenen Fehlern und Unzulänglichkeiten behafteten Vertretern Gottes, so zu sagen von oben, vermittelt werde und die Menschen nicht Gott selber erfahren und dadurch glauben können. Gott zeige sich aber nicht unmittelbar sondern zum Beispiel durch die wunderbare Natur, die Früchte der Erde, die Kirche oder Freunde und Menschen in unserer unmittelbaren Umgebung oder in den Vereinen. Man müsse nur bereit sein dahinter zu schauen und zu lernen, alles in unserer Umgebung als Geschenk Gottes und nicht nur als Produkt aus wissenschaftlichen Erkenntnissen, der Industrie, aus Fabriken oder der Genialität des Menschen zu betrachten. „Wer danken will braucht nicht mehr suchen. Er muss nur etwa auf die vielen kleinen Selbstverständlichkeiten, auf die Gaben am Altar oder in die leuchtenden Augen eines ihm nahestehenden Menschen oder eines Kindes schauen. Gott sucht uns ständig, wir müssen uns nur von ihm finden lassen“, rief Strobl der Festgemeinde zum Abschluss seiner Predigt zu.
Röckifrauen verteilen Erntedanksträußerl
Nach der Segnung der Erntegaben rund um den Altar baten Vereinsangehörige um die Hilfe Gottes für die Schöpfung, unsere schöne Heimat, um Zusammenhalt in der Gemeinschaft, um Menschen die Aufgaben in den Vereinen übernehmen und um den Schutz der Feuerwehrmänner bei ihren oft gefährlichen Einsätzen. Pfarrer Strobl versäumte es nicht, alle Verstorbenen, besonders die der Vereine und alle Bäuerinnen und Bauern in den Gottesdienst mit einzubeziehen. Er bedankte sich zum Abschluss des würdigen Erntedank-Gottesdienstes beim Chor und der Musikkapelle für den „Ohrenschmaus“. Einen besonderen Dank für die „Augenweide“ ging an die Mesnerin für den Blumenschmuck, an die Bäuerinnen für die wunderbare Dekoration sowie der Gestaltung einer Erntekrone und an die Röckifrauen des Trachtenvereins die für jeden Gottesdienstbesucher ein Büscherl für Zuhause hergerichtet haben. Mit dem Lied „Großer Gott wir loben dich“ wurde die Feier abgeschlossen. Im Anschluss klang der Vereinsjahrtag im Alpengasthof Weißbach bei einem gemütlichen Beisammensein aus. Bilder (Werner Bauregger)
Michaeli-Ritt in Inzell 2012
Foto Hans Huber
177 Pferde und tausende Zuschauer beim traditionellen Michaeliritt in Inzell
(wb) Bei kühlem Herbstwetter zogen am Sonntag den 30. September 2012, 137 Pferde mit ihren Reitern auf dem Rücken und 40 eingespannt in die Festwägen oder Festtagskutschen, beim traditionellen Michaeliritt durch den Ort hinauf zur Liebfrauenkirche nach Niederachen. Der erst am Samstag in sein Amt eingeführte katholische Pfarrer Quirin Strobl segnete dort die vorbeiziehenden Pferde und Reiter. Tausende Zuschauer säumten den Weg des Zuges und freuten sich an den festlich geschmückten Rössern, den Kutschen und Festwägen sowie an den Teilnehmern in ihrem Trachten und Festtagsgewändern. Bereits am Vormittag wurden die Besucher mit einem ansprechenden Rahmenprogramm unterhalten. Die Geschäfte hatten ihre Türen geöffnet, am Busbahnhof standen Verkaufsstände mit allerlei Waren und im Ortskern spielten mehrere Musikgruppen zur Unterhaltung auf. Neben der Präsentation von Kunsthandwerk und Gegenständen für den Hausgebrauch zeigten im Ortskern zudem Soldaten vom Einsatz- und Ausbildungszentrum für Gebirgstragtierwesen Bat. 230 in Bad Reichenhall wie Hufeisen gemacht und Pferde damit beschlagen werden. Ein schönes Bild boten auch die stämmigen Pferde zweier Brauereigespanne welche mehrmals durch den Ort fuhren. Kurz nach Mittag setzte sich dann unter Glockengeläut der Traditionszug vom Badepark aus in Bewegung. Im Mittelpunkt stand wie jedes Jahr, der vom Gartenbauverein Inzell wunderbar geschmückte Wagen mit der Figur des Schutzpatrons der Inzeller Pfarrkirche, dem Heiligen Michael. In den Festkutschen hatten die Ehrengäste des Umritts, unter ihnen Bürgermeister Martin Hobmaier mit Frau und Frau Brigitta Gastager sowie Paare die ein Goldenes oder Diamantenes Ehejübiläum feiern konnten Platz genommen. Auf zwei weiteren Wägen untermalten die Musikkapellen aus Inzell und Weißbach a.d.A. den Umzug musikalisch. Selbstverständlich waren auch die Inzeller Traditionsvereine und Weißbacher Trachtenkinder auf den Festwägen vertreten. Der Umzug endete am Badepark. Dort unterhielt die Musikkapelle Inzell die Teilnehmer und Gäste der Pferdewallfahrt mit bester Blasmusik. In dieser Harmonie endete ein rundum gelungenes Brauchtumsfest mit ungebrochener Anziehungskraft.
Tradition des Umritts
Seinen Ursprung hat dieser Pferdeumritt in der Tradition der Leonhardiritte, wie sie im oberbayerischen Raum vielerorts abgehalten werden. St. Leonhard gilt als Beschützer der Tiere, vor allem der Pferde. Bevor die Maschinentechnik den Bauern die schwere Arbeit erleichterte, waren Pferde ihre treuesten Helfer. Also zog man mit ihnen gemeinsam durch die Flure, um die besondere Gunst des Heiligen Leonhard für die Pferde zu erbitten. Im Jahr 1926 berichtet das Traunsteiner Wochenblatt über einen solchen Umritt in Inzell unter anderem:
„Am Morgen des Leonharditages (6. November) wurde um 8 Uhr der Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Michael besucht. Anschließend setzte sich der Zug in Richtung Zwing in Bewegung. Auf der Anhöhe von Niederachen erreichte man die Muttergotteskirche. Dort erhielten die 83 Pferde den kirchlichen Segen, ebenso die zahlreichen Gläubigen, die den Umzug betend begleiteten.“ Da das Wetter bei den spätherbstlichen Umritten häufig schon zu kalt war, wählte man in späteren Jahren dafür den Namenstag des Heiligen Michael (29.September), dem Schutzpatron der Inzeller Pfarrkirche. Zugleich war der Michaelitag ein Bauernfeiertag mit Markttreiben. Als dieser Feiertag 1950 abgeschafft wurde, fand auch der Ritt nicht mehr statt. Nach vierzigjähriger Unterbrechung fand im Jahr 1990 wieder ein Ritt statt.
Werner Bauregger
Pfarrer Quirin Strobl am Fest des Hl. Michael mit Festmesse begrüßt
Schlüsselübergabe an Pfarrer Strobl
Pfarrer Quirin Strobl tritt Nachfolge von Pfarrer Gerhard Salzeder an – Philip Moser ist der neue Gemeindereferent(wb) In einem festlichen Zug begleiteten am vergangenen Samstag, dem Fest des Heiligen Michael, unter den Klängen der Musikkapelle Inzell, Abordnungen der Gremien und Einrichtungen der katholischen Pfarrei Inzell und der Filialgemeinde Weißbach, der evangelische Pfarrer, Vertreter der politischen Gemeinden Inzell und Schneizlreuth, Fahnenabordnungen der Inzeller Ortsvereine und Priesterkollegen den neuen Inzeller Pfarrer Quirin Strobl und den neuen Gemeindereferenten Philip Moser zur Pfarrkirche St. Michael. Der Dekan des Dekanates Traunstein, Georg Lindl, führte sie dort offiziell in ihr Amt ein.
Begleitet vom Festgeläut der Kirchenglocken und festlichen Orgelklängen zogen die Geistlichen mit einer großen Schar Ministranten in das vom Gartenbauverein mit Herbstblumen ansprechend geschmückte Gotteshaus ein. Dekan Lindl begrüßte die Festgäste aus Nah und Fern. Er freute sich an diesem Abend zwei Männer begleiten zu dürfen die sich entschieden haben den „Dienst am Menschen“ in dieser Pfarrei anzutreten. Diakon Josef Eixenberger war es vorbehalten die Ernennungsurkunden für Strobl und Moser vorzulesen. Aus der Hand des Kirchenpflegers Ewald Schmauß nahm der neue Pfarrer schließlich den Schlüssel der Pfarrkirche entgegen. Außer Gemeindereferent Philip Moser werden weiterhin Diakon Josef Eixenberger und der Religionslehrer Klaus Kremsreiter den neuen Pfarrherrn unterstützen.
In seiner Predigt ließ Quirin Strobl seine Gedanken zurückschweifen in die Zeit kurz nach seiner Priesterweihe vor fünf Jahren. Wie damals, sollen die Worte des Apostels Paulus: "Ich will mich also meiner Schwachheit rühmen, damit die Kraft Christi auf mich herabkommt. Deswegen bejahe ich meine Ohnmacht, alle Misshandlungen und Nöte, Verfolgungen und Ängste, die ich für Christus ertrage; denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark." (2Kor 12, 10f) auch für seine Arbeit in der neuen Pfarrei Leitmotiv sein. Allerdings stelle sich für ihn die Frage, ob dieser Leitsatz zu einem Anfang in einer Gemeinde passe die viele Weltmeister und Olympiasieger hervorgebracht, zu einem Neuanfang der mit Führung und Leitung verbunden ist?
Gemeindereferent Philip Moser bei den Fürbitten
Zwei grundlegende Erfahrungen in seinem Leben haben Strobl, nach eigenen Worten, trotz allem diese Wahl treffen lassen. Zum einen war es vor 50 Jahren der sehnliche Wunsch eines damals 10jährigen Buben Priester zu werden. Eine schlechte Note in Latein verhinderte dies jedoch vorerst. Pläne, mit einer Lebenspartnerin eine Familie zu gründen scheiterten später eben an dieser immer vorhandenen Sehnsucht und dem Wissen, über den 3. Bildungsweg doch noch das Ziel erreichen zu können. In langen, vertrauensvollen Gesprächen entschieden sich Strobl und seine Partnerin damals ihre Beziehung zu beenden obwohl die Hochzeit bereits geplant war. Nach vier Jahren Theologieausbildung zwangen ihn gesundheitliche Probleme und andere Misslichkeiten dazu den Pastoralkurs abzubrechen und in seinen erlernten Beruf als Bankangestellten zurückzukehren. Erst mutlos, entwickelte sich neue Kraft nach einem Umzug nach Obergiesing und einer aktiven Mitarbeit in der dortigen Pfarrgemeinde. Schließlich wurde er erneut zur Vorbereitung auf das Priesteramt zugelassen und 2007 zum Priester geweiht.
Vor seiner jetzigen Aufgabe sammelte Strobl Erfahrung als Kaplan in Peiting und Bad Tölz. Wie er abschließend sagte, trete er sein neues Amt mit Freude und Zuversicht für die Zukunft an. Gemeidereferent Philip Moser fasste alle Anliegen der Pfarrei Inzell und der Filialgemeinde Weißbach a.d.A. und der dort lebenden Menschen in den Fürbitten zusammen. Den Friedensgruß verband Pfarrer Strobl mit der Bitte, den so wichtigen Frieden in der Pfarrei zu halten und neu zu schließen. Mit einem herzlichen „Vergelts Gott“ dankte er abschließend Dekan Lindl und Allen die an der Vorbereitung und Gestaltung dieses Festgottesdienstes mitgewirkt haben. Er vergas auch nicht, sich insbesondere beim Inzeller Kirchenchor unter Leitung von Heinrich Albrecht und der Organistin für die festliche, musikalische Umrahmung zu bedanken. Das Fest klang bei einem Stehempfang im Pfarrsaal bei dem bereits viele Begegnungen mit den Angehörigen der Pfarrgemeinde geknüpft werden konnten aus.
Bilder (Werner Bauregger)
Pfarrer Strobl mit Priesterkollegen beim Antrittsgottesdienst
Ein Herzliches Grüß Gott an Pfarrer Quirin Strobl
und den Gemeindereferent Philip Moser
Vors. des Pfarrgemeinderates Scheurl
Begrüßung durch Bürgermeister Hobmaier, Pfarrgemeinderatsvorsitzender Scheurl und der evang. Pfarrer Seitz beim Festgottesdienst(wb) Bürgermeister Martin Hobmaier war es beim Festgottesdienst vorbehalten, den neuen Pfarrer und den neuen Gemeindereferenten im Namen der politischen Gemeinde zu begrüßen. Er wünschte beiden, dass sie sich schnell heimisch fühlen. Er freue sich auf alle Fälle auf eine gute Zusammenarbeit. Schließlich seien sowohl die politische wie die kirchliche Gemeinde dem Wohl der Menschen die hier leben gleichermaßen verpflichtet. Hobmaier versicherte Pfarrer Strobl zudem, dass die Gemeinde die sozialen Einrichtungen wie den Kindergarten, das Pfarrzentrum aber auch die Arbeit der vielen ehrenamtlich engagierten Jugendlichen, Frauen und Männern in den Pfarreigremien und Gruppierungen sehr zu schätzen weiß. Das der neue Pfarrer wie der Gemeindereferent „boairsch red`n“ und die bayerische Lebensart und das bayerische Brauchtum kennen und schätzen sei ein weiterer Glücksfall. Das jeder Mensch seine Aufgaben und in diesem Fall sein Amt so ausübt wie er es für richtig halte sei ganz selbstverständlich. Trotzdem wünsche er sich in der Zusammenarbeit die Kontinuität der vergangenen Jahre. Eine wertvolle Unterstützung sieht Hobmaier durch die Wiederbesetzung der Pfarrreferentenstelle durch Philip Moser. Beiden wünschte er, dass sie die vielen Erwartungen die an jeden Neuanfang geknüpft werden auch bestmöglich erfüllen können. „Auf alle Fälle heiße ich sie herzlich Willkommen“, schloss der Bürgermeister.
Der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Hans Scheurl zeigte sich ebenfalls dankbar für die schnelle Nachbesetzung der Pfarrerstelle und die Neubesetzung der Gemeindereferentenstelle. Er verprach dem neuen Team die Unterstützung der Pfarreigremien und wünschte ihnen, dass sie sich in der neuen Pfarrei bald wohlfühlen.
Der evangelische Pfarrer Thomas Seitz wünschte Strobl und Moser, dass sie sich ihre Freiheit bewahren und dazu, neben all den Aufgaben Zeit finden, alte Schriften zu lesen, zu beten und immer wieder zu sich zu kommen. „Nur wenn es der eigenen Seele gut geht, geht es auch den Mitmenschen gut“, so Pfarrer Seitz. Ansonsten wünsche er sich eine Gott gesegnete Zusammenarbeit. Bilder (Werner Bauregger)
Bürgermeister Martin Hobmaier
Evang. Pfarrer Thomas Seitz
Bilder von Festzug, Festgottesdienst und Stehempfang
Foto Hans Huber
Gefallene Vereinsmitglieder bis heute nicht vergessen
Gemeindereferent Philip Moser und die Fahnensektion des Trachtenvereins, links 1. Vorstand Wenzl
Musikkapelle Weißbach
Messe vor Gedenkkreuz Öderbauermahdern
3 fleißige Trachtenbuam
Weißbacher Trachtenverein feiert Gedenkmesse für die Gefallenen
(wb) Einem Gelöbnis folgend gedenkt der Weißbacher Trachtenverein G.T.E.V. „D`Weikertstoana“ alljährlich mit einer Messe am Vereinskreuz auf der Öderbauermahdern der im 2. Weltkrieg Gefallenen Vereinsmitglieder. Bei herrlichem Spätsommerwetter feierte der neue Pfarrreferent Philip Moser dort einen Wortgottesdienst, musikalisch umrahmt von der Musikkapelle Weißbach unter Leitung von Walter Niederberger.
Mit krachenden Böllerschüssen riefen die Weißbacher Böllerschützen am Morgen die Bevölkerung auf, den etwa halbstündigen Fußweg zur Öderbauermahdern frühzeitig anzutreten. Nach dem Einganglied der Musikkapelle „Hier liegt vor Deiner Majestät“ erinnerte Vorstand Albert Wenzl in seiner Begrüßung an die zwanzig jungen Männer, aus den Reihen der Vereinsangehörigen, die im letzten Weltkrieg ihr Leben verloren haben. Das Gedenken an sie aufrecht zu erhalten sei Verpflichtung für alle Vorstandschaften und werde gerne wahrgenommen. Philip Moser zeigte sich erfreut, an diesem schönen Tag, zusammen mit den Vereinsmitgliedern und Gläubigen an dieser Stelle Gottesdienst feiern zu dürfen. Seiner Meinung nach erfülle der Verein mit der Pflege des Kreuzes und der langen Tradition die damit verbunden ist eine wichtige Aufgabe. Das geleistete Gelöbnis zum Gedenken sei gut vergleichbar mit dem Sonntagsgottesdienst in dem die Gläubigen jede Woche ihren Dank für das Leben, den Tod und die Auferstehung Jesu zum Ausdruck bringen.
Die Frage die sich hier dem Trachtenverein wie den gläubigen Christen stelle, ob dies nach mehr als 60 bzw. 2000 Jahren uns noch betreffe, könne man mit einem eindeutigen „Ja“ beantworten. Die Gedenkmesse wie der Sonntagsgottesdienst seien wichtige Rituale die den Vereinsmitgliedern und den Gläubigen Orientierung, Halt und Erfüllung für ein wertvolles Leben geben können. Weiter Rituale wie die festen Vereinstermine während des Jahres, Tänze, Plattler, Festbesuche und das Tragen der gemeinsame Tracht geben den Menschen das beglückende Gemeinschaftsgefühl „des san mir“! Solches Zeugnis abzulegen, stolz darauf zu sein dazu zu gehören und auf diese Weise wichtige Traditionen zu erhalten erfordere aber auch Taten - bei Trachtenverein wie beim Glauben. Man muss sich Zeit nehmen – für den Verein genauso wie für Gott, zum „Danke sagen“ und zum Beten.
Gerade in Bayern gehöre Letzteres zur gelebten Tradition. Moser bat die Mitglieder des Trachtenvereins auch dafür einzustehen und lud alle ein, das Ritual Sonntagsgottesdienst als Einladung „Danke zu sagen“ anzunehmen. In den Fürbitten formulierten der Vorstand und weitere Ausschussmitglieder ihre Bitten für die Gefallenen und Verstorbenen des Vereins, für eine erfüllende Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen, für eine stets gesunde Heimkehr aller und für einen guten Blick und ein gutes Gefühl bei der Erhaltung des Brauchtums und der Tradition. Nach dem Schlusssegen begleiteten Weisenklänge zweier Bläser die Gottesdienstteilnehmer wieder stimmungsvoll in`s Tal.
Gedenkmesse seit 1947
Die erste Gedenkmesse wurde laut Vorstand Wenzl 1947, an einem Naturkreuz aus Baumstämmen auf dem Ravenpalven gefeierte. Damals wurden die Bewohner statt der Böllerschüsse mit einem Bergfeuer am Vorabend an den Gedenktag erinnert. Der Zimmerermeister Rupert Steinbacher schnitzte den gekreuzigten Heiland für das Kruzifix. Er ziert bis heute das Vereinskreuz welches nach einem Blitzschlag 1951 am jetzigen Standort neu aufgestellt und 1953 eingeweiht wurde. 1963 erfuhr das Vereinskreuz eine Renovierung und 1985 wurde es komplett neu errichtet. Im kommenden Winter wird sich der 3. Vorstand Franz Freiwang daran machen, die Feuchtigkeitsschäden an der Figur des Gekreuzigten zu beseitigen.
Bilder: Werner Bauregger
Neue Ministranten
Sieben Kinder haben sich nach ihrer Erstkommunion am 29. April 2012 entschlossen Ministrantin/Ministrant zu werden.
In Vorbereitungsstunden wurde in der Pfarrkirche der Ministrantendienst fleißig eingeübt. Am Anfang ist es nicht leicht sich alles zu merken, wann was und in welcher Reihenfolge kommt. Aber nicht nur das Proben stand und steht auf dem Plan, zum Spaß und für die Gemeinschaft fanden und finden auch Treffen nur zum Spielen oder Eisessen statt.
Laura Maier, Indira Widnyana, Wolfgang Brand und Lukas Fuschlberger wurden bereits beim Sonntagsgottesdienst am 01.07.2012 in die Schar der Ministranten aufgenommen. Nun folgten Benedikt Croce, Luca Croce und Lukas Heinicke. Beim Gottesdienst am 26.08.2012 nahm Pfarrer Gerhard Salzeder die drei Jungs als Ministranten auf.
Wir wünschen den neuen Ministranten von diesem Jahr viel Freude für den Dienst am Altar Gottes und dass sie sich in der Gemeinschaft der Ministranten wohl fühlen. Wir hoffen, dass sie viele, viele Jahre ihren Dienst treu und mit viel Freude wahrnehmen. Elfriede Wörfel
Unsere Kinderkirche
Kinder gestalten die Mitte zum Thema Franziskus
Gestaltete Mitte zum Thema Erntedank
Vieles war wieder los in der letztjährigen Kinderkirche. In biblischen Geschichten, wie z.B. Jesus und Zachäus, Hochzeit von Kana oder Einzug in Jerusalem hörten wir vom Wirken Jesus. Wir lernten Heilige wie Sankt Martin oder Franz von Assisi kennen und beschäftigten uns auch mit Geschichten aus dem Alten Testament.
Durch Geschichten wie „Das Land der Brunnen“ und durch das Aufgreifen von jahreszeitlichen Themen, z. B. Erntedank, versuchten wir den Kindern die Schöpfung und christliche Werte altersgerecht zu vermitteln.
Um die Kinder im Alter von ca. 1-6 Jahren von klein auf an unseren christlichen Glauben heran zu führen, werden die ausgewählten Themen in einem ca. halbstündigen Gottesdienst religionspädagogisch aufbereitet. Zentrum unseres kleinen Kreises ist immer eine von den Kindern mitgestaltete Mitte. Immer gleiche Abläufe wie auch in der „Erwachsenen-Kirche“ vermitteln dabei den Kindern Sicherheit und gewohnte Strukturen. Ganz wichtig ist dabei auch die gemeinsam entzündete Jesuskerze, die uns immer wieder zeigt, dass Jesus und Gott in unserer Mitte sind.
Ab September freuen wir uns wieder auf viele interessierte Kinder, die gerne von Jesus und Gott hören. Der nächste Termin des Kleinkindergottesdienstes ist am 22.09.2012 um 15.30 Uhr im Pfarrheim, dazu sind alle Kinder von ca. 1-6 Jahren mit ihren Eltern, Großeltern… herzlich in den Pfarrsaal eingeladen. Am 14. Oktober werden wir voraussichtlich wieder einen Familiengottesdienst in der Pfarrkirche feiern. GM
Ministrantenausflug nach Bad Tölz ins Alpamare
Am Samstag, den 30.06.2012 fuhren die Weißbacher und Inzeller Ministranten ins Alpamare nach Bad Tölz. Treffpunkt war am Pfarrheim und um 10.45 Uhr und mit unserem bereits erfahrenen Busfahrer Peter Fegg fuhren wir dann los. Nach einer 1 ½ Stündigen Busfahrt erreichten wir unser Ziel und verbrachten fast 4 Stunden im Rutschenparadies Alpamare. So war für jeden etwas dabei, Rutschbahnen, Surfanlage, Wellenbad und Außenbecken ließen keine Wünsche offen. Um 18.00 Uhr erreichten wir wieder Inzell und nach einer Einkehr in die Pizzeria Massimo verabschiedeten wir uns, froh dass dieser Tag gut, fröhlich und harmonisch verlaufen ist, von einander!
Den Helfern Christian Thanner, Albert Hütter und Judith Schuler herzlichen Dank!
Zwei neue Ministrantinnen für St. Vinzenz
Pfarrer Salzeder überreicht den beiden neuen Ministrantinnen ihre Alben
Ein Chor und eine Instrumentalgruppe sorgte für schwungvolle Kirchenmusik
Die Ministrantengruppe erklärt Symbole und Geräte die in einer Eucharistiefeier Verwendung finden
Lena Holzner (links) und Lina Hochhäusler geben ihr Versprechen ab
Einführung der zwei Mädchen in ihren Dienst im Rahmen eines Familiengottesdienstes
(wb) Am vergangenen Sonntag waren besonders die Familien der Katholischen Filialgemeinde in Weißbach a.d.A. eingeladen, gemeinsam einen Familiengottesdienst zu feiern. Pfarrer Gerhard Salzeder nahm diese Gelegenheit wahr, zwei neue Ministrantinnen, in einer feierlichen und fröhlichen Eucharistiefeier, in die Schar der Messdiener aufzunehmen. Musikalisch umrahmte den Gottesdienst ein gemischter Chor aus jungen Pfarrangehörigen aus Inzell und Weißbach die von einer Instrumental-, Rhythmusgruppe begleitet wurden.
Bereits der feierliche Einzug der 12 Ministrantinnen und Ministranten mit Pfarrer Salzeder in das Gotteshaus verlieh dem Sonntagsgottesdienst eine besondere Note stimmig untermalt von den Gitarren und Querflöten der Instrumentalgruppe. In seiner Begrüßung hieß Pfarrer Salzeder insbesondere die beiden neuen Ministrantinnen Lena Holzner und Lina Hochhäusler herzlich Willkommen. Er freute sich, dass sich die beiden für diesen vorbildhaften Dienst in der Pfarrgemeinschaft entschieden haben. Dies sei nicht selbstverständlich da andere Mädchen und Buben in dieser Zeit oft lieber im Bett liegen bleiben oder etwas anderes tun.
Welche Ministrantendienste es im Rahmen einer Eucharistiefeier gibt und welche Bedeutung diese und die verwendeten Gegenstände haben, stellten die Ministrantengruppe und der Pfarrer im Anschluss vor. So gilt das Kreuz, welches immer vorausgetragen wird, als Zeichen der Auferstehung Jesu. Die Leuchter- oder Fackelträger symbolisieren Jesu Worte „ich bin das Licht“. Der Buchträger führt das Wort Gottes, das Evangelium mit. Weihrauch verleiht dem Gottesdienst einen feierlichen Charakter und soll das aufsteigende Gebet zum Herrgott sichtbar machen. Brot und Wein wird als Nahrung des Lebens an den Altar gebracht, während das Weihwasser an die Taufe erinnern soll. Die Glocken im Glockenturm und in den Händen der Ministranten rufen entweder zum Gottesdienst oder laden zum Gebet ein. Die weiße Albe der Ministranten soll an das weiße Taufkleid und an Christus, der unserem Leben Würde verleiht erinnern.
In einer feierlichen Zeremonie erhielten die beiden „Neuen“ ihre Albe in die sie, mit Hilfe älterer Ministrantinnen gleich auch schlüpfen durften. Der Pfarrer hängte ihnen zum Abschluss ein Medaillon als Zeichen der Verbundenheit mit Christus um den Hals und wünschte ihnen Gottes Segen für ihren Dienst. Die beiden versprachen ihrerseits diesen Dienst ernst zu nehmen und ihn gewissenhaft auszufüllen. Mit rhythmischen Liedern, untermalt von Gitarren, Querflöten, einer Trompete, Schellenringen, Rasseln und sogar einer afrikanischen Djembè, verstand es die Gesangs- und Instrumentalgruppe ausgezeichnet, dem Gottesdienst eine fröhliche, frische, zum Schluss fast ausgelassene Note zu verleihen.
Insgesamt gehören der Ministrantengruppe in St. Vinzenz derzeit sieben Mädchen und sieben Buben an. Sie werden seit letztem Jahr von Judith Schuler und Renate Gollinger geleitet die auch diesen Gottesdienst mit vorbereiteten. Bilder; Werner Bauregger
800 Jahre Weihe der St Nikolauskirche in Einsiedel