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Begleiter für die Advents- und Weihnachtszeit in München
1. Dezember 2017 bis 6. Januar 2018

Grußwort

Weihbischof_Stolberg-158Presse

Liebe Leserinnen und Leser,

„der österreichische Entertainer und Sänger DJ Ötzi singt in einem seiner Lieder, „Ein Stern, der deinen Namen trägt“, von einer großen Liebe, die mit Vergleichen hier auf der Erde nicht mehr zu fassen oder auszudrücken ist.

Der Blick in den nächtlichen Himmel ist schon immer für uns Menschen faszinierend und beruhigend zugleich gewesen.

So ist es gerade in der Zeit rund um das Weihnachtsfest für uns naheliegend, dass auch wir in der dunklen Zeit zu Hause Kerzen anzünden und
versuchen, es uns heimelig zu machen.

In der Bibel wird der kommende und ersehnte Retter der Welt angekündigt als das Licht der Welt, das die Menschen erleuchten wird. Diese starke Sehnsucht verspüren wir immer noch, selbst mehr als 2.000 Jahre nach der Geburt Jesu. Die kurzen Tage, verbunden mit der Kälte und Feuchtigkeit draußen, lassen in uns einen Wunsch nach Wärme, Ehrlichkeit, Erlösung aufkommen, der uns in den Sommermonaten vielleicht nicht so nahe scheint. In einem Kirchenlied heißt es: „Ein Stern ist aufgegangen, ein Stern aus Jakobs Haus. Drei Weise sahn ihn prangen, drei Könige zogen aus."

Sowohl der Evangelist Matthäus, der uns sehr ausführlich von den Heiligen Drei Königen berichtet, wie auch der Evangelist Lukas, der das helle Licht in der Nacht erstrahlen lässt über den Hirten auf dem Feld vor Bethlehem, beide verwenden für das nicht in Worte zu fassende Ereignis der Heiligen Nacht das Bild des Sterns.

„Ein Stern, der deinen Namen trägt“, an Weihnachten ist das der Stern über der Krippe, der Stern, dem die Weisen aus dem Morgenland gefolgt sind. Er kündet von einer unfassbar großen Liebe. Und diese Liebe hat einen Namen: Jesus Christus. In ihm ist Gott Mensch geworden.

An Weihnachten kommt Gott zu uns, auch heute noch. Und Gott selbst ist die Liebe.

Ihnen allen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit.

Ihr
Rupert Graf zu Stolberg
Weihbischof