Begleiter für die Advents- und Weihnachtszeit in München 1. Dezember 2017 bis 6. Januar 2018

Friedenslicht

Friedenslicht

Im Ritus der Taufe wird es im Entzünden der Taufkerze an der Osterkerze sinnfällig symbolisiert: Licht wird mehr, wenn es geteilt wird; kleine Flammen brauchen Aufmerksamkeit und Schutz, damit sie nicht erlöschen. Seit 1986 gibt es den guten Brauch, das Licht von Bethlehem aus in weite Teile der Welt zu tragen. Zu Fuß, auf Schiffen und in Flugzeugen, auf Fahrrädern und in Autos findet das Friedenslicht von Bethlehem seinen Weg vom Ort der Geburt des Herrn bis in unseren Liebfrauendom, bis in unsere Pfarrkirchen, bis in unsere Wohnzimmer.

Von Bethlehem aus verteilt sich das Licht des Friedens, vertreibt die Schatten der Unruhe und des Krieges und lädt ein, zur Ruhe zu kommen, ohne die kein Mensch und keine Nation zum Frieden kommen kann. Pfadfinderinnen und Pfadfinder beherbergen und behüten, verteilen und verteidigen das Friedenslicht von Bethlehem, damit es in unser Leben hineinleuchten kann. Bei diesem Licht-Transport erleben die jungen Menschen, dass die Weitergabe des Glaubenslichtes, des Friedenslichtes, des Hoffnungslichtes kein Selbstläufer ist. Durch unsere Taufe sind wir selbst zu Lichttragenden geworden. In dieser adventlichen Haltung gehen wir dem Friedensfürsten mit brennenden Lampen entgegen.