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Orgelökumene im Münchner Liebfrauendom

München, 24. Juli 2017. Die sommerlichen Orgelkonzerte im Münchner Liebfrauendom widmen sich in diesem Jahr unter dem Motto „Orgelökumene“ dem Gedenken an die Reformation vor 500 Jahren. Neben dem Domorganisten Monsignore Hans Leitner gastieren bei den wöchentlich stattfindenden Aufführungen ausschließlich evangelisch-lutherische Organisten. Häufig erklingen Werke, die einen Bezug zur Reformation oder zu Martin Luther haben.   Beim Eröffnungskonzert der Reihe am Mittwoch, 5. Juli, um 19 Uhr stand eine Uraufführung auf dem Programm: Leitner spielte den dritten Teil des Luther-Triptychons des ungarisch-deutschen Komponisten Zsolt Gárdonyi, eine Toccata, die das Luther-Lied „Ein feste Burg ist unser Gott“ aufgreift und eigens für das Konzert im Liebfrauendom entstand. Zusätzlich erklangen Werke von Dieterich Buxtehude, Johann Sebastian Bach, Baldassare Galuppi und Josef Schmid. Am 2. August gestalten Leitner und die Magdeburger Sopranistin Anita Bader einen Konzertabend, bei dem unter anderem Leitners Liedkantate „Maria, dich lieben“ uraufgeführt wird.

Mehr Taufen, mehr Erstkommunionen, mehr Firmungen

München, 21. Juli 2017. Trotz einer weiterhin hohen Zahl von Kirchenaustritten bleibt die Zahl der Katholiken im Erzbistum München und Freising nahezu stabil. Zum 31. Dezember 2016 lebten auf dem Gebiet der Erzdiözese rund 1,718 Millionen katholische Menschen (2015: 1,732 Millionen), was einem Anteil an der Gesamtbevölkerung von etwa 46,0 Prozent (2014: 47,0) entspricht. Die Zahl der Katholiken ist damit geringfügig um 0,8 Prozent zurückgegangen. Die Zahl der Kirchenaustritte sank gegenüber dem Vorjahr um 11,3 Prozent auf 17.987 (2015: 20.282). Es gab mehr Taufen (14.586, plus 2,6 Prozent), mehr Erstkommunionen (14.941, plus 1 Prozent) und mehr Firmungen (14.176, plus 2,9 Prozent). Indessen sank die Zahl der Eheschließungen (3.359, minus 3,5 Prozent). Die Zahlen gehen aus den „Eckdaten des Kirchlichen Lebens in den Bistümern Deutschlands 2016“ hervor, die am Freitag, 21. Juli, durch die Deutsche Bischofskonferenz veröffentlicht wurden.

Landeskomitee warnt vor Aufweichung von Sonntagsschutz

München, 21. Juli 2017. Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern warnt vor Bestrebungen in Handel und Industrie, den Sonntagsschutz in Bayern zu lockern und die Arbeitszeiten weiter zu flexibilisieren. „Insbesondere die großen Warenhausketten wollen zu einem Zeitpunkt unbeschränkte Ladenöffnungen in den Innenstädten, zu dem die aktuelle wirtschaftliche Lage sowie der Blick in die wirtschaftliche Zukunft Bayerns kaum besser sein könnten“, heißt es in einer Erklärung des Präsidiums des Landeskomitees.

Reliquien des Heiligen Alto werden an Pfarrei in Altomünster übergeben

München, 20. Juli 2017. Zum Fest der Heiligen Birgitta von Schweden übergibt Prälat Lorenz Kastenhofer Reliquien des Heiligen Alto an die Pfarrei St. Alto in Altomünster (Landkreis Dachau). Am Sonntag, 23. Juli, um 10.15 Uhr feiert Kastenhofer in der Pfarrkirche Altomünster einen Festgottesdienst. In diesem Rahmen werden die Hirnschale sowie das Messer des Heiligen Alto, der im 8. Jahrhundert auf dem Gebiet des heutigen Altomünster lebte, an die örtliche Pfarrei übergeben. Die Reliquien waren zuvor im mittlerweile aufgelösten Birgittinnenkloster aufbewahrt worden und sind im Besitz des Erzbistums München und Freising. Auf Wunsch der Pfarrgemeinde verbleiben sie nun zur Verehrung in Altomünster.

Erzdiözese bei Weltausstellung Reformation in Wittenberg

München, 24. Juli 2017. Die Erzdiözese München und Freising wird von Mittwoch, 19. Juli, bis Montag, 24. Juli, das Programm der katholischen Kirche während der Weltausstellung Reformation in der Lutherstadt Wittenberg gestalten. Täglich zur vollen Stunde, beginnend um 10 Uhr bis 17 Uhr, stehen haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter des Erzbistums München und Freising für Gespräche zur Verfügung. Auf Wunsch erhalten Besuchergruppen eine etwa 15-minütige Kirchenführung, bei der die Grundzüge katholischer Spiritualität dargelegt werden. Jeweils um 15 Uhr beantworten die diözesanen Mitarbeiter, hauptsächlich Seelsorger und in der Ökumene aktive Gläubige, Besucherfragen zum Thema „Was ich schon immer einen Katholiken fragen wollte“. Täglich um 12 Uhr sind die Besucher eingeladen, das Gebet „Der Engel des Herrn“ mitzubeten. Um 18 Uhr wird jeweils eine Vesper, ein Abendgebet, gefeiert. Von Mittwoch bis Sonntag beginnt jeweils um 17.30 Uhr ein halbstündiges gemeinsames Singen, an den ersten beiden Abenden erklingen gregorianische Gesänge, an den drei folgenden alpenländisch-geistliche Lieder.