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Großes Thema Datenschutz: über 200 Medienschaffende beim 7. diözesanen Medientag

Generalvikar Peter Beer: „Die Kommunikation ist für uns als Kirche so wichtig wie noch nie“
Dr. Wouters und Generalvikar Dr. Beer bei Begrüßung
Dr. Armin Wouters, Leiter Stabsstelle Kommunikation, und Generalvikar Peter Beer begrüßen die Teilnehmer.
Der Datenschutz, der Umgang im Alltag mit den neuen Vorschriften und ihre Auswirkungen auf die Medienarbeit in der Pfarrei war das Hauptthema beim 7. diözesanen Medientag, der wegen des Todes von Weihbischof Siebler im Oktober 2018 verschoben worden war und nun am Samstag, 19.01.2019,  nachgeholt wurde. Der Andrang bei der Veranstaltung, die vom Erzbistum München und Freising in Kooperation mit dem Sankt Michaelsbund organisiert wird, war mit über 200 Anmeldungen so groß wie noch nie. Die ehrenamtlichen Medienschaffenden aus dem Bistum bildeten sich bei unterschiedlichen Workshops zum Thema Öffentlichkeitsarbeit im Dienstgebäude des Ordinariates in München fort.

Generalvikar Peter Beer
betonte bei der Eröffnung der Veranstaltung die Bedeutung der Medienarbeit. „Das Bild der Kirche verändert sich gerade sehr stark. In so einer Zeit des tiefen Wandels benötigen wir gerade Ihr Engagement und die tägliche Kommunikation vor Ort mit den Gläubigen“, betonte er. Deshalb sei es so wichtig, sich beim Medientag darüber zu verständigen, „wie und was wir kommunizieren.“

"Vertrauen ist unsere größte Währung"

Einen wichtigen Impuls zum Datenschutz lieferte Katharina Bihari Vass, Justiziarin beim ADAC, zum Auftakt der Veranstaltung. „Die Welt dreht sich auch nach dem neuen DGSVO weiter“, sagte sie. Wichtig sei, die Mitglieder umfassend über den Umgang mit den Daten zu informieren. Das sieht auch Ordinariatsrat Dr. Armin Wouters als wichtigsten Punkt für die katholische Kirche im Umgang mit dem neuen Datenschutzgesetz. „Vertrauen ist unsere größte Währung. Die Menschen müssen darauf vertrauen können, dass wir sorgsam mit ihren Daten umgehen.“
Referentin Bihari Vass mit Mikro
Impulsvortrag mit Katharina Bihari Vass
Im Anschluss an den Impulsvortrag konnten sich die in der Medienarbeit ehrenamtlich Engagierten aus den Pfarreien in 22 Workshops unter anderem zu den Themen Pressearbeit, Social Media & Datenschutz, Fotografie, Medienrecht, Gestaltung des Pfarrbriefes, Datenschutz im Pfarrbüro, Kommunikationsstrategien für Pfarreien, Texten füs Web, SEO, Anwendung von Actionbound und Gestaltung von Websiten weiterbilden. Die Workshops wurden von erfahrenen Medienprofis, Journalisten, Coaches und Mitarbeitern des Ordinariates sowie des St. Michaelbundes gestaltet. Ordinariatsrat Dr. Armin Wouters, Leiter Stabsstelle Kommunikation im Erzbistum München und Freising, betonte in seinem Impulsvortrag zum Thema „Katholiken und ihre Kirche“ die wichtige Bedeutung der Medienarbeit. „Sie können als Medienschaffende das Seil der Bindung zu unseren Gläubigern stärken.“ Der Medientag mit seinem Weiterbildungsangebot sei auch ein Dankeschön für diesen ehrenamtlichen Einsatz.
Publikum im Foyer des Ordinariats
(Fotos: M. Störr, K. Schmid)
Die Pause nutzen viele Teilnehmer nicht nur für das Mittagessen in der Kantine des Ordinariats, sondern auch zum Erfahrungsaustausch mit den Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Pfarreien. Zudem präsentierten sich der St. Michaelsbund, der Diözesanrat, die Fachstelle „medien und kommunikation“ und die Katholische Journalistenschule ifp.

Am Ende wurden unter den Teilnehmern noch fünf Digitalradios verlost.