Erwachsenenbildung

München - Neuperlach

 

Rubrik Erwachsenenbildung – Veranstaltungen Jan. – März 2017

Exkursionen mit Eckhard Schmidt:

Samstag, 28. Januar 2017, Treffpunkt um 14.00 Uhr:
Residenz-Museum mit Schatzkammer und Cuvillies-Theater – Eintritt für Gruppe ab 15 Personen € 10,50;
Audioguide kostenlos – Uhr vor dem Museumseingang am Max-Joseph-Platz
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Talk am Turm – mit dem Unternehmer Claus Hipp >>
Prof. Dr. Claus Hipp ist nicht nur ein erfolgreicher Unternehmer für Babynahrung, Ökobauer der ersten Stunde, Musiker und Maler, sondern auch Familienvater und praktizierender Christ. Ihn kennenzulernen, mit ihm quasi am Tisch zu sitzen,  – das bietet die zweite Folge des „Talk am Turm“. Das Gespräch mit dem prominenten Gast führen Carola Renzikowski, frei Journalistin, und Leopold Haerst, Theologe.
Am 3. Februar 2017, Freitag, 19:00 bis 20:30 Uhr in St. Maximilian Kolbe.
Mittwoch, 22. Februar 2017, 10.00 Uhr:
Führung durch das Erzbischöfliche Palais. Die Teilnehmerkosten betragen pro Person € 5,00. Es können max. 20 Personen teilnehmen - Treffpunkt ist um 09:45 Uhr vor dem Bischofspalais in der Kardinal-Faulhaber-Straße 7. Weitere und genauere Informationen folgen in den Tagen ab dem 23. Januar 2017.
„Wenn PERFEKT nicht gut genug ist“          
Triduum 2017 im Kirchenzentrum  St. Philipp Neri

  Donnerstag, 2. März 2017, 20.00 Uhr:
Beichte – Heilung und Heil durch das Sakrament für die Im-Perfekten
„Seid vollkommen, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist“ (Mt. 5,48). „Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, führen wir uns selbst die Irre und die Wahrheit ist nicht in uns“ (1. Joh. 1,8). Wie soll man diese beiden Sätze, von denen der erste aus dem Munde Jesu selbst stammt, zusammenbringen?
Ist mit „vollkommen sein“ der fehler- und sündenfreie Mensch gemeint? Kann die eigene Unvollkommenheit zu einem Weg zu Gott werden, und wenn ja, wie? Wie sind das Ja Gottes zu mir und das Ja zu sich selbst mit Versagen  und Schuld vereinbar? Und wie kann das Bußsakrament seine „therapeutische“ Wirkung am besten entfalten?
Referent: Pfarrer Bodo Windolf.
 
Freitag, 3. März 2017, 20.00 Uhr:
Perfektionismus – wenn das Soll zum Muss wird
Der Wiener Psychiater Neurowissenschaftler und Psychotherapeut DDr. Raphael M. Bonelli macht deutlich, woran man Perfektionismus erkennen und von gesundem Ehrgeiz unterscheiden kann. Der Perfektionist ist nicht einfach ein besonders tadelloser, leistungsstarker und bewundernswerter Zeitgenosse. Perfektionisten könnten die Spannung zwischen dem Ist- und dem Soll-Zustand nicht ertragen.
Jeder von uns kennt das Gefühl, noch mehr leisten zu müssen, jeder tut sich schwer, Fehler und Schwächen bei sich und anderen zu akzeptieren Ein Psychiater kann keine Sünden vergeben und umgekehrt kann ein Beichtvater die Sünden nicht vergeben, wenn der Mensch seine Fehler durch Verdrängung nicht sieht Insofern können sich  Psychotherapie und Beichte gut ergänzen“ (Bonelli).


Samstag, 4.3.2017 um 11.00 Uhr
Film-Matinee im Pfarrsaal
Donnerstag, 09. März 2017, 14.00 – 15.30:
Besuch mit Führung durch den Deutschen Wetterdienst- im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit kostenlos – max. 20 Personen
Detaillierte Programme zu den einzelnen Terminen finden Sie jeweils 4 Wochen vorher im Aushang und auf den Schriftentischen der Kirchenzentren. Anmeldungen an Eckhard Schmidt, Tel.: 67 48 15; Mobil: 0160 99 19 47 58; Mail: eckhard-schmidt@t-online.de.
„Mystik der innerweltlichen Existenz“      
Der magische Realismus des Orients im Werk von Bachtyar Ali
„Ich habe den Glauben an eine andere Welt gefunden, weil ich wollte, dass diejenigen, die ihr Leben durch meine Hand verloren, wiederauferstehen.“ – So kann ein Kämpfer und Mörder in Bachtyar Alis Roman „Der letzte Granatapfel“ (Unionsverlag 2016) sprechen. In dem bislang ersten in deutscher Sprache veröffentlichten Buch des irakisch-kurdischen Autors, geboren 1960, begegnen wir dem ehemaligen Peschmerga-Kämpfer Muzafari Subhdam, der sich nach zwanzig Jahren Einzelhaft auf eine rätselhafte Suche nach seinem Sohn begibt, den er als Säugling hatte zurücklassen müssen. Er selbst erzählt diese Geschichte seinen Schicksalsgenossen auf einem Flüchtlingsboot, das ziellos im Mittelmeer treibt. – Alis Werk, das in seiner Muttersprache unter anderem elf Romane verzeichnet, konfrontiert den christlich-westlichen Leser mit der bild- und sprachgewaltigen Welt eines modernen orientalischen Märchens, die uns herausfordert. In Bezug auf die Flüchtlingskrise schreibt der Autor in einem Essay für das Goethe-Institut: „Das Fliehen ist ein mythischer, imaginärer Prozess, welcher der Logik der Utopie und nicht der Logik des nackten rationalen Denkens unterliegt.“

Ansprechpartner

Herr Leopold Haerst
Herr Eckhard Schmidt

Frau Maria Maier
Frau Inge Hessel