Spirituelle Angebote

München - Neuperlach

 


Fortsetzung Neokatechumenat

1. Gemeinschaft feiert Abschluss des „Katechumenats“ mit Kardinal Wetter 
„Ostern 2004" war für unsere 1. Gemeinschaft von St. Philipp Neri ein großes Ereignis: Wir und die 1. Gemeinschaft von St. Michael in Nürnberg (die ältesten Gemeinschaften in Deutschland) haben am Ende des neokatechumenalen Weges feierlich unser Taufgelübde im Liebfrauendom zu München erneuert.
Vor der Ostervigil bekamen wir im Beisein von Weihbischof Engelbert Siebler im nahe gelegenen Karmelitensaal die weißen Gewänder überreicht.
Zusammen mit unserem H. H. Kardinal Friedrich Wetter, dem Domkapitel und dreizehn erwachsenen Taufbewerbern zogen wir (54 Brüder und Schwestern aus München und 24 aus Nürnberg) zusammen mit unseren Katechisten Toni und Bruna Spandri und Don Luigi Scappini in die Kathedrale ein.
Kardinal Wetter hat in der Homilie auch konkret von der Tauferneuerung der Brüder und Schwestern des Neokatechumenats in dieser Osternacht 2004 gesprochen: "Einige unter uns, Mitglieder des Neukatechumenats, haben sich lange Zeit auf diese Osternacht vorbereitet, indem sie bewusst ein Katechumenat durchlebten; sie wollen sich heute in aller Entschiedenheit zu ihrer Taufe bekennen, das heißt zu dem, was Gott an ihnen gewirkt hat, um, wie der Apostel sagt, als neue Menschen zu leben und in Treue Christus nachzufolgen. Zum Zeichen ihrer Tauferneuerung tragen sie das weiße Taufkleid."
Die Brüder und Schwestern der Gemeinschaften erneuerten kraftvoll ihr Taufgelübde im Mittelgang des Domes zusammen mit der ganzen Versammlung. Kardinal Friedrich Wetter sagte uns nach der Vigil: "Es war ein Erlebnis für die ganze Versammlung, dass ihr dabei wart."
Mit dieser Tauferneuerung in der Osternacht im Dom und einer abschließenden Wallfahrt ins Heilige Land Ende Oktober sind die Etappen des Neokatechumenalen Weges beendet, wie es in den vor gerade zwei Jahren in Rom approbierten Statuten festgelegt ist.
Das Resümee von Pfarrer Wolfgang Marx nach fast dreißig Jahren Neokatechumenat in seiner Pfarrei lautet: "Am Neokatechumenalen Weg beeindruckt mich am meisten, dass er all das zuwege bringt, worum man sich in der gängigen Pastoral in den meisten Fällen umsonst bemüht. Konkret gesagt: dass die Ehen stabil bleiben, dass den Eltern Kinder wichtiger sind als die Karriere, dass die Jugendlichen anfangen, sich ernsthaft mit dem Wort Gottes zu beschäftigen, dass ihr Ziel nicht nur Spaß am Sex, sondern eine ernsthafte christliche Ehe und Familie ist, dass das Bußsakrament und die Eucharistie als lebensnotwendige Elemente für das Hineinwachsen in eine christliche Gemeinschaft erkannt und praktiziert werden, dass eine Liebe zur Kirche - so wie sie ist - und zum Papst entsteht und das Lehramt als authentische Auslegung der Glaubenswahrheiten angenommen wird."
Meine Frau und ich und alle Brüder und Schwestern unserer 1. Gemeinschaft sind der Kirche und unseren Katechisten dankbar für diesen Weg der Rettung in unserer Pfarrei.

Hanns Schmidramsl