Diözesanrat der Katholiken

Demokratisch gewählte Vertretung des Kirchenvolkes.
Der Diözesanrat repräsentiert mehr als 125.000 ehrenamtlich in Katholikenräten, Verbänden und Initiativen aktive katholische Frauen und Männer.

Archiv Meldungen und Infos des Diözesanrats der Katholiken

Hier finden Sie alle Pressemitteilungen und Infos ab dem Jahr 2016 (alles, was auf der Startseite der Homepage des Diözesanrats stand). Bei der Suche handelt es sich um eine Volltextsuche. Pressemitteilungen des Diözesanrats ab dem Jahr 2001 finden Sie auch über das Archiv der Pressestelle.

Suche in den Meldungen des Diözesanrats (ab Mai 2016)

Tremmel kritisiert Selbstzufriedenheit beim Thema Umweltschutz

Tremmel hat bei einer Ecuador-Reise die Selbstzufriedenheit der Deutschen beim Thema Umweltschutz kritisiert. Bei einer akademischen Diskussion in der Päpstlichen Katholischen Universität in Quito am Samstag, 2. September, sagte er: "Die Leute trennen Müll, manche verzichten gar aufs Autofahren und fühlen sich ganz großartig.“ Dabei verstünden viele nicht die weltweiten Zusammenhänge. „Wir müssen uns auch gegen die Ausbeutung der Natur in Ecuador oder Brasilien zur Wehr setzen, wenn wir die Welt retten wollen.“ Auch produzierten die Rüstungslieferungen aus Deutschland neue Flüchtlinge. „Ich bin den Freunden von CELCA außerordentlich dankbar, weil sie uns immer wieder die Augen öffnen für die ökologische und soziale Situation. Wir lernen von ihnen.“

PGR-Wahlen 2018: Unterlagen zur Kandidatenfindung

In diesen Tagen erhalten alle Pfarrgemeinderatsvorsitzenden die Plakate zur PGR-Wahl, eine Kandidatenvorschlagsbox und eine Arbeitshilfe zur Gewinnung von Kandidatinnen und Kandidaten. Die Arbeitshilfe will zeigen: Die Wahl der Pfarrgemeinderäte kann eine Chance sein, über die persönliche Berufung und Verantwortung, über die pastoralen Ziele und Schwerpunkte der Pfarrgemeinde und über Rahmenbedingungen für ein ehrenamtliches Engagement ins Gespräch zu kommen. Wenn diese Themen ernsthaft und transparent angegangen werden, fällt es auch leichter, Kandidatinnen und Kandidaten zu gewinnen.

www.deine-pfarrgemeinde.de

[Download Arbeitshilfe | PDF]

Kampagne zur Bundestagswahl

"Demokratie stimmt!“ ist das Motto einer Initiative zur Stärkung der Demokratie im Vorfeld der Bundestagswahl, die das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) initiiert hat. Auch der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising unterstützt die Aktion. In In loser Folge geben Mitglieder des Sachbereichsgremiums Kommunalpolitik des und Einzelpersönlichkeiten ihr Statement zur Demokratie ab. Dieses wird in der Münchner Kirchenzeitung und hier veröffentlicht.

[Wortlaut der Statements]

Gemeindeforum zur Kandidatensuche und weitere kreative Ideen

Eine Möglichkeit, um Personen zu gewinnen, ist die Durchführung eines „Gemeindeforums“. In der Arbeitshilfe des Diözesanrats finden sich aber noch viele weitere Tipps und kreative Ideen: Ressourcenraum, Foto-Aktion „Ich bin Christ – ich mach was draus“, PGR-Patenschaft, Gipfelgespräch mit Alois Glück, Weißwurstessen mit PGR-Kandidaten. Es lohnt sich immer mal wieder auf die Internetseite www.deine-pfarrgemeinde.de zu schauen. Schritt für Schritt werden wir auch dort Ideen veröffentlichen und regelmäßig auf Fortbildungsangebote hinweisen, zum Beispiel zum Thema „Kandidatengespräche führen“. Der Termine stehen fast alle fest, der Flyer ist gerade im Entstehen.

[Kandidatensuche konkret: Kreative Ideen für Aktionen und Veranstaltungen vor Ort]

Tremmel fordert Europäischen Kirchentag

München, 5. Juli 2017. Beim Jahresempfang der Erzdiözese München und Freising hat Hans Tremmel, Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken, einen Europäischen Kirchentag für das Jahr 2027 gefordert und München als Veranstaltungsort ins Spiel gebracht. Die Stadt „böte sich besonders gut an, ein Signal des Friedens, der Versöhnung und der Vernunft auszusenden. Unsere Klöster und Kirchen wären offen für die Gläubigen aller Konfessionen, außerdem für die Neugierigen und die Sinnsucher“, sagte Tremmel am Mittwoch, 5. Juli, in München. Auch andere Religionen sollten eingeladen werden, so wäre es denkbar, dass im Jüdischen Zentrum am Jakobsplatz „Veranstaltungen stattfinden, die zeigen, dass jüdisches Leben mitten in dieser Stadt, mitten in Deutschland und in der Mitte Europas wieder seinen ihm gebührenden Platz einnimmt“. Tremmel drückte außerdem seine Hoffnung aus auf ein „schönes muslimisches Gemeindezentrum, das einen Islam verkörpert, der nicht nur kompatibel ist mit unserem freiheitlich demokratischen Rechtsstaat, sondern diesen geradezu selbstverständlich in die muslimische Community trägt“.

Fachgespräch Integration: Verlässlicher Konsens notwendig

„Es braucht einen verlässlichen politischen Konsens als Grundlage verlässlicher Rahmenbedingungen!“ Diese Forderung wurde beim Fachgespräch „Integration als gesellschaftliche Aufgabe und die Rolle der Kirche“ am 27.06. im Korbiniansaal des Caritaszentrums München gleich mehrfach erhoben. Zu dieser Veranstaltung konnte Prof. Dr. Stefan Rappenglück, Vorsitzender des Sachbereichsgremiums Flucht und Asyl des Diözesanrats, die Besucher in dem voll besetzen Saal begrüßen.

Fachgespräch: Integration als gesellschaftliche Aufgabe und die Rolle der Kirche

Was bedeutet Integration? Wer verantwortet gelingende Integration? Und welche Rolle kommt dabei der Kirche zu? Diesen Fragen soll im Rahmen des Fachgesprächs „Integration als gesellschaftliche Aufgabe und die Rolle der Kirche“ am 27. Juni, 19:00 Uhr im Korbiniansaal der Caritas, Lämmerstraße 3 nachgegangen werden, zu dem der Sachbereich Flucht und Asyl des Diözesanrat herzlich einlädt. Integration ist ein Prozess, der nicht nur neu Dazukommenden „Anpassung“ abverlangt, sondern auch die aufnehmende Gesellschaft verändert. Die Verantwortung für einen gelingenden Integrationsprozess kann daher nicht beim Staat allein liegen. Ebenso wichtig ist die persönliche Begegnung im Arbeits-, Freizeit-, Bildungsbereich, … Hier entscheidet sich, ob ein fruchtbares Zusammenleben gelingt oder ob es zu einem Rückzug in abgeschottete gesellschaftliche Subkulturen kommt.Auch die katholische Kirche, mit ihren Gemeinden, Verbänden, Orden und Bildungsinstitutionen muss sich die Frage stellen, welche Rolle ihr hier als wichtiger gesellschaftlicher Akteur und Träger prägender Werte und Traditionen zukommt.

PGR-Wahlen 2018: Erste Informationen und Materialien

Am 25.02.2018 finden im Erzbistum die Pfarrgemeinderatswahlen und am 18.11.2018 die Kirchenverwaltungswahlen statt. Da beide Wahlen u. a. eine besondere Aufmerksamkeit bei der Kandidatenfindung erfordern, haben sich die Verantwortlichen in Ordinariat und Diözesanrat für eine gemeinsame Dachkampagne entschieden. Unter dem Motto „Du bist Christ. Mach was draus“ werden Pfarreien künftig alle notwendigen Informationen, Wahl- und Werbeunterlagen für beide Gremien erhalten. Die gemeinsame Website www.deine-pfarrgemeinde.de bietet bereits jetzt erste Informationen und Ansprechpartner zu den Wahlen. Gleichzeitig ist allen Pfarreien ein erstes Informationspaket zugestellt worden.

[PGR-Wahl Info Nr. 1 | PDF]

[Nachbestellung Bierdeckel, die die PGR-Wahl ankündigen]

Gemeindeforum zur Kandidatensuche

Die Suche nach Kandidatinnen und Kandidaten stellt im Vorfeld der Pfarrgemeinderatswahlen eine große Herausforderung dar. Eine Möglichkeit, um Personen zu gewinnen, ist die Durchführung eines „Gemeindeforums“. Der Sachbereich Zweites Vatikanisches Konzil und Würzburger Synode des Diözesanrats hat hierfür ein Konzept entwickelt. Ziel eines Gemeindeforums ist, dass möglichst viele ihre Vorstellungen und Ideen für die Arbeit einer Pfarrei einbringen können. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen spüren, dass ihre Anliegen gehört und ernst genommen werden. Sie werden aber auch zur Kandidatur oder zur späteren Mitarbeit in einem Sachausschuss oder Projekt ermutigt werden.

www.dioezesanrat-muenchen.de/gemeindeforum

Auf dich kommt es an!

Rechtzeitig zur Pfarrfest-Saison hat der Diözesanrat Bierdeckel drucken lassen - mit einer einfachen Botschaft: Du. Auf der anderen Seite dann die Aufklärung: "Du bist Christ. Mach was draus." Die Bierdeckel gehen weg wie warme Semmeln. Gibt es kostenlos bei uns, solange der Vorrat reicht.

[Nachbestellung Bierdeckel, die die PGR-Wahl ankündigen]

Neues Gesicht an der Geschäftsstelle des Diözesanrates

An der Geschäftsstelle des Diözesanrates der Katholiken gibt es ein neues Gesicht: Die Gemeindereferentin Regina Spiegler wird die neue Geschäftsführerin für die Region München. Sie ist bereits seit dem 01.06.2017 in Teilzeit bei uns tätig. Ab 1. September wird sie dann offiziell in Vollzeit die neue Geschäftsführerin für die Region München sein. Hier eine kurze Vorstellung:   Meine Kinder- und Jugendzeit verbrachte ich in Weiden in der Oberpfalz, ehe ich 2004 nach Eichstätt ging, um an der Katholischen Universität Religionspädagogik und Kirchliche Bildungsarbeit (FH) zu studieren. Meine erste Stelle als Gemeindereferentin trat ich in der Pfarrei St. Emmeram in Geisenfeld (Diözese Regensburg) an, wo ich sieben Jahre lang tätig war und mit den verschiedensten Gruppen und Gremien, aber auch mit Menschen aller Altersspannen zu tun hatte.   Im August 2015 wechselte ich in die Erzdiözese München und Freising, die letzten zwei Jahre war ich wiederum als Gemeindereferentin im Pfarrverband Buchbach eingesetzt.   Nach fast zehn Jahren im pastoralen Dienst verspürte ich den Wunsch, mich beruflich neu zu orientieren: ich freue mich, ab dem 01.

Fairhandelstreffen 2017 im Brucker Fenster

„Dieses Wirtschaft tötet“ – dieses berühmt gewordene Zitat von Papst Franziskus griff das diesjährige Fairhandelstreffen in Fürstenfeldbruck auf. Rund 50 Engagierte aus der ganzen Diözese waren ins Brucker Fenster, einem 2015 eröffneten Weltladen und integrativ arbeitenden Cafe gekommen, um sich über die Hintergründe des Papstzitats auszutauschen und sich über neueste Entwicklungen im Bereich des Fairen Handels zu informieren. Als thematischer Impulsgeber machte P. Dr. Andreas Gösele von der Hochschule für Philosophie München deutlich, dass es dem Papst bei seiner Wirtschaftskritik um Ausschließungen und Ungerechtigkeiten ging, die ein entfesselter Kapitalismus produziert. Denn eine auf Wachstum ausgerichtete Wirtschaft kann zwar durchaus zur Bekämpfung von Armut und Ungerechtigkeiten beitragen, in gleicher Weise aber auch gegenteilige Effekte erzeugen. Deshalb betonte P. Gösele mit Verweis auf die Enzyklika Laudato si‘ dürfe es nicht zu einer Ideologisierung des Marktes und einem blinden Vertrauen in dessen „unsichtbare Hand“ (Adam Smith) kommen. Vielmehr brauche es die sichtbare Hand ethisch denkender Menschen.

"Lachen ist großartig - Auslachen ist menschenverachtend"

Zum Lachen ist Gemeinschaft nötig - diese These stellt Hans Tremmel in seiner aktuellen Kolumne in der Münchner Kirchenzeitung auf: "Lachorgien habe ich noch nie allein erlebt." Meist sei eine gemeinsame Erinnerung oder ein geteiltes Erlebnis der Auslöser für dieses "Lachen, gegen das Sie sich nicht wehren konnten und eigentlich auch gar nicht wollten, weil es solche Freude machte". Wenn über jemand anderen gelacht werde, sei aber immer Vorsicht angebracht: "Lachen ist großartig - Auslachen ist menschenverachtend."

[Wortlaut der Kolumne]

Ausstellung "Ein Kind - und jetzt?"

Einblicke in die katholische Schwangerenberatungmit FOTOGESCHICHTEN von Constanze WildSchwangerschaft, Geburt, ein Kind sind ein Abenteuer - oft unerwartet - manchmal lang ersehnt. Hoffnungen und Glück blitzen auf, aber auch Sorgen, Enttäuschungen und Zukunftsängste.Die Künstlerin hat im Auftrag des SkF Augsburg Frauen fotografiert und so die Arbeit der Katholischen Beratungsstellen für Schwangerschaftsfragen sichtbar und erlebbar gemacht. Frauen und Paare werden in dieser Zeit professionell beraten,begleitet und unterstützt.Zur Ausstellung „Ein Kind und jetzt?“ laden im Rahmen der diesjährigen „Woche für das Leben“ der Diözesanrat der Katholiken und der SkF Landesverband Bayern ein.Die Ausstellung ist vom 28. April bis 21. Mai 2017 in der KircheHeilig Geist, Prälat-Miller-Weg 3, 80331 München zu sehen. Öffnungszeiten: täglich 11.00 bis 18.00 UhrAusstellungseröffnung am 27. April 2017 um 15.00 Uhr.

Münchner Christen wollen stärker zusammenarbeiten

München, 29. April 2017. Katholische und evangelische Christen in der Region München wollen sich noch stärker gemeinsam in zentralen Handlungsfeldern wie Integration, Unterstützung von sozial Schwachen und Bewahrung der Schöpfung engagieren. Der Katholikenrat der Region München und die Evangelisch-Lutherische Dekanatssynode München beschlossen am Freitagabend, 28. April, ein entsprechendes Memorandum unter dem Titel „Wir brauchen einander – Gemeinsam Neues beginnen“. Erstmals tagten die jeweils höchsten Gremien der katholischen und evangelischen Christen in der Region München im 500. Jahr nach der Reformation gemeinsam im Münchner Exerzitienhaus Schloss Fürstenried.

"Diese Wirtschaft tötet!" Wege zu einem guten Leben für alle

Diese Wirtschaft tötet!“ So pointiert hat Papst Franziskus in Evangelii Gaudium einen rein auf kurzfristige Gewinne orientierten Kapitalismus kritisiert. Zentrale Zielrichtung der päpstlichen Kritik waren allerdings die realen „Ausschließungen“ und sozialen Ungleichheiten, die eine solche Wirtschaft produziert. „Wege zu einem guten Leben für alle“ – darum muss es daher gehen, „die Spielregeln des wirtschaftlich-sozialen Systems“ zu verändern. P. Dr. Andreas Gösele SJ von der Hochschule für Philosophie München wird das Anliegen des Papstes einordnen sowie Alternativen für eine gesellschaftliche Transformation vorstellen. Verschiedene Workshops vertiefen dies dann an zentralen Problemkonstellationen. 

Tremmel gratuliert Benedikt XVI. zu seinem 90. Geburtstag

Wenn man einem Menschen, den man lange kennt, zum 90. gratuliert, erinnert man sich an die erste Begegnung und an gemeinsame Erlebnisse. Selbstredend ist meine Schilderung bei Joseph Ratzinger einseitig. Als Student habe ich ihn früh als Konzilstheologen entdeckt und schätzen gelernt. Über manche Themen hätte ich gerne mit ihm diskutiert. Meiner Jugend entsprechend hätte ich wohl sehr kritische Fragen gestellt. Wahrscheinlich hätte ihm diese wissenschaftliche Neugierde sogar gefallen. Ihn selber hat die Freude am Nachdenken ja nie verlassen. Meine erste „persönliche“ Begegnung war 2006. Mit der Pfarrei sind wir in den Sonnenaufgang geradelt, um mit Papst Benedikt Gottesdienst zu feiern. 2011 durfte ich ihn in Berlin und Freiburg erleben. Nicht nur für meine Töchter aber war sein bayerisches Geburtstagfest in Castel Gandolfo ein unvergessliches Erlebnis. Dort haben wir einen liebenswürdigen und humorvollen Papst erlebt. Niemand ahnte, dass er wenig später eine historische Entscheidung treffen würde. Die letzte Generalaudienz war für mich dann ein berührender Abschied von unserem bayerischen Papst. Ich gratuliere ihm sehr herzlich und wünsche ihm Gesundheit und dass er mit seinen Fragen unmittelbar an den lieben Gott noch a bissal warten muss.

Gemeinsam für eine zukunftsfähige Welt

Der Sachausschuss „Mission – Gerechtigkeit – Frieden“ des Landeskomitees der Katholiken in Bayern ermutigt Pfarreien und Verbände, sich direkt an Bundestagskandidaten zu wenden und mit ihnen über entwicklungspolitische Fragen ins Gespräch zu kommen.

In einem Flyer wird dieses Anliegen dargelegt. Dabei wird auch auf die Möglichkeit hingewiesen, sich mit den Sustainable Development Goals (SDGs) zu beschäftigen.

Tremmel ruft zu fairem Wahlkampf auf

Ebersberg, 18. März 2017. Hans Tremmel, Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, hat Christen dazu aufgerufen, sich für einen fairen und konstruktiven Bundestagswahlkampf einzusetzen. „Im Ringen um die politische Ausrichtung unseres Landes haben wir alle den Auftrag zu versöhnen, auszugleichen und zu differenzieren. Den Lautsprechern, Scharfmachern, Vereinfachern halten wir unsere Vorstellungen eines guten, friedlichen, sozialen und christlichen Miteinanders entgegen“, sagte Tremmel bei der Vollversammlung des höchsten Laiengremiums der Erzdiözese am Samstag, 18. März, in Ebersberg.

Weitere Berichte von der Frühjahrsvollversammlung

Kardinal Marx warnt Europa vor militärischer AufrüstungDie rund 180 Delegierten des Diözesanrats befassten sich bei der Vollversammlung unter dem Motto „Ach Europa! Bist du noch zu retten?“ mit der Krise der Europäischen Union. Kardinal Reinhard Marx hat vor einer neuen militärischen Aufrüstung in Europa gewarnt. „Alle werden sagen, wir brauchen mehr Waffen. Ich sage: Da müssen wir umsteuern“, sagte der Erzbischof von München und Freising in seiner Funktion als Präsident der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft (COMECE). Vor dem Hintergrund der Diskussion um eine Aufstockung der Rüstungsetats der Nato-Mitgliedstaaten forderte Marx eine andere Sichtweise: „Sicherheit bedeutet nicht mehr Militär. Stattdessen gehört Entwicklungspolitik zur Sicherheitspolitik dazu.“ [Weiter]Kardinal Marx: Kirche muss vor Ort sichtbar seinKardinal Reinhard Marx hat sich dagegen ausgesprochen, die Seelsorge in immer größeren Pfarrverbänden zu organisieren.

Tremmel gratuliert Unterländer zum Landeskomitee-Vorsitz

München/Eichstätt, 25. März 2017. Hans Tremmel, Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, gratuliert dem neugewählten Vorsitzenden des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Joachim Unterländer, und würdigt ihn als „bereits jetzt prägenden Vertreter des Laienapostolats“. Der aus München stammende Unterländer arbeitet seit 2000 im Diözesanrat mit, von 2002 bis 2006 und seit 2010 ist er auch im Vorstand des höchsten Laiengremiums der Erzdiözese als einer der Vertreter im Zentralkomitee der deutschen Katholiken tätig. Unterländer sei ein „hervorragendes Beispiel dafür, wie sich Christ-Sein und Politiker-Sein geradezu idealtypisch verbinden lassen“, betont Tremmel. Die katholische Soziallehre sei die zentrale Richtschnur für sein politisches Handeln, „aber nicht nur aufgrund seiner enormen Fachkompetenz, insbesondere in sozialen Fragen, schätze ich ihn sehr, sondern vor allem auch aufgrund seiner sympathischen, ehrlichen und verlässlichen Art.“

Joachim Unterländer an Spitze des Landeskomitees gewählt

Eichstätt, 25. März 2017. Joachim Unterländer, CSU-Landtagsabgeordneter und sozialpolitischer Sprecher seiner Fraktion, ist der neue Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken in Bayern. Die Mitgliederversammlung wählte Unterländer am Samstag, 25. März, in Eichstätt mit 32 von 63 abgegebenen Stimmen an die Spitze der katholischen Laien im Freistaat. Renate Oxenknecht-Witzsch, 64, Professorin für Recht an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, erhielt 31 Stimmen.

Katholikenrat: Vorstandsmitglied Maloszewski gestorben

München, 24. März 2017. Der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising und der Katholikenrat der Region München trauern um Piotr Maloszewski, stellvertretender Vorsitzender des Katholikenrates, der am Dienstag, 21. März, im Alter von 66 Jahren in München gestorben ist. Diözesanratsvorsitzender Hans Tremmel und Katholikenratsvorsitzende Johanna Rumschöttel würdigen Maloszewski, der sich vor allem für die muttersprachigen katholischen Gemeinden engagierte, als „treuen Wegbegleiter und Unterstützer“. Maloszewskis Engagement zur Völkerverständigung und Integration auf der Basis des gemeinsamen katholischen Glaubens habe viele Früchte getragen, die muttersprachigen Gemeinden nähmen heute, ihre kulturellen Werte und Bräuche beibehaltend, selbstverständlich am kirchlichen Leben in München teil. „In Dankbarkeit, in Trauer und im Gebet sind wir mit seiner Frau und seinen beiden Kindern verbunden“, so Tremmel und Rumschöttel.

Position gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit

„Die sogenannte gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ist kein theoretisches Hirngespinst aus dem akademischen Elfenbeinturm, sondern allzu oft traurige, leidvoll erfahrene Realität – erfahren auch von vielen Menschen, für die sich die Caritas engagiert“, erklärte Dr. Thomas Steinforth, Vorstandsreferent im Caritasverband der Erzdiözese München und Freising. Steinforth äußerte sich am Donnerstag, 2. März, im Kardinal-Döpfner-Haus in Freising bei einer Diskussion zur Studie „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in Bayern“, die das Institut für Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt hat. Die unter anderem vom Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising unterstützte Studie ergab, dass Vorurteile, Abwertungen und Feindseligkeiten insbesondere gegenüber Muslimen, Langzeitarbeitslosen, Geflüchteten sowie Sinti und Roma ein weit verbreitetes Phänomen sind.

100 Jahre Patrona Bavariae am 13. Mai 2017

In einem gemeinsamen Schreiben haben Reinhard Kardinal Marx und Prof. Dr. Hans Tremmel zur Mitfeier des 100-jährigen Jubiläums der Erhebung Mariens zur "Patrona Bavariae" eingeladen. Die Wallfahrt und das vielfältige Rahmenprogramm finden am Samstag, 13. Mai 2017, statt. Die Wallfahrtsreihe durch die bayerischen Diözesen, die 2011 begann, findet damit an der Münchner Mariensäule ihr feierliches Finale. Die Erzdiözese München und Freising erwartet zu diesem Fest zahlreiche Gläubige aus ganz Bayern zu Veranstaltungen in der Münchner Innenstadt.Pilgern Sie mit und feiern Sie mit! Viele Pfarreien gestalten eine eigene Wallfahrt oder nutzen z.B. die Shuttlebusse. Am Wallfahrtstag beteiligen sich viele kirchliche Vereine und Verbände am vielfältigen Rahmenprogramm. Den Höhepunkt des Wallfahrtstages bildet die Eucharistiefeier und Marienweihe an der Mariensäule. Die Jugend startet bereits ab Freitagabend (12.5.) mit einem eigenen Jugendprogramm. Weitere Infos: www.

Frühjahrsvollversammlung: Ach Europa! Bist du noch zu retten?

Ist Europa noch zu retten? Diese Fragestellung steht über der Frühjahrsvollversammlung des Diözesanrats, die am 18. März in Ebersberg stattfindet. Impulse und Texte finden Sie unter www.dioezesanrat-muenchen.de/europa

Diskussionsabend: Wie gefährlich sind unsere Ängste?

München, 24. Februar 2017. Mit der Abwertung von Gruppen wie Langzeitarbeitslosen oder Flüchtlingen und den ihr zugrundeliegenden Ängsten befasst sich ein Diskussionsabend unter dem Titel „Wie gefährlich sind unsere Ängste?“ am Donnerstag, 2. März, um 18.30 Uhr im Kardinal-Döpfner-Haus auf dem Freisinger Domberg. Ausgangspunkt der Veranstaltung ist die im Oktober 2016 veröffentlichte Studie „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in Bayern“ des Instituts für Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, die ergab, dass Abwertung und Ausgrenzung insbesondere von Muslimen, Langzeitarbeitslosen, Sinti und Roma sowie Flüchtlingen ein verbreitetes Phänomen sind und sich in unterschiedlicher Intensität in allen gesellschaftlichen Schichten zeigen.

Stellenangebot: Geschäftsführer/in Region München

Wir suchen für die Geschäftsstelle des Diözesanrats der Katholiken zum nächstmöglichen Termin einen/eine Geschäftsführer/in für die Region München.

[Stellenangebot PDF]

Kolumne: Hauptsache gesund

An Neujahr wünschen wir uns "vor allem Gesundheit, denn die ist ja das Wichtigste!“Werdende Eltern antworten auf die Frage nach dem Geschlecht ihres Kindes: "egal, Hauptsache gesund". Gesundheit ist ein wichtiges Gut. Dass dabei nicht außer Acht gelassen werden darf, dass Krankheiten durchaus einen positiven Aspekt haben, weil sie helfen, unsere Maßstäbe wieder neu zu justieren - um diese Frage kreist die aktuelle Kolumne von Hans Tremmel in der Münchner Kirchenzeitung.[Wortlaut]

Gottes Wort an alle

Besonders Christen müssen sich nach Überzeugung von Hans Tremmel für die Überwindung nationaler und religiöser Grenzen einzusetzen: „Auch wenn es manchem in diesen emotional aufgeladenen Zeiten nicht gefallen mag – Gott ist nicht Jude oder Katholik, nicht Europäer oder Afrikaner, nicht Protestant oder Muslim geworden, sondern Mensch“, so der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising in einem Beitrag für die Weihnachtsausgabe der Münchner Kirchenzeitung.

Wortlaut der Kolumne von Prof. Dr. Hans Tremmel für die Münchner Kirchenzeitung

Auf dem Foto sind Fair Trade-Kerzen abgebildet, die es bei GEPA gibt. Weiter