Diözesanrat der Katholiken

Demokratisch gewählte Vertretung des Kirchenvolkes.
Der Diözesanrat repräsentiert mehr als 125.000 ehrenamtlich in Katholikenräten, Verbänden und Initiativen aktive katholische Frauen und Männer.

Archiv Meldungen und Infos des Diözesanrats der Katholiken

Hier finden Sie alle Pressemitteilungen und Infos ab dem Jahr 2016 (alles, was auf der Startseite der Homepage des Diözesanrats stand). Bei der Suche handelt es sich um eine Volltextsuche. Pressemitteilungen des Diözesanrats ab dem Jahr 2001 finden Sie auch über das Archiv der Pressestelle.

Suche in den Meldungen des Diözesanrats (ab Mai 2016)

Neue Online-Plattform: www.gemeinsam-in-viefalt.com

Mit der Herbst-Vollversammlung hat der Diözesanrat eine neue Plattform zu den Themen Flucht und Asyl, Migration und Integration online gestellt. Dort sollen Hintergrundinformationen, Argumentationshilfen und praktische Anregungen veröffentlicht werden. Außerdem will der Diözesanrat auf diese Weise zu einer Versachlichung der Debatte beitragen und einen Überblick über verschiedene Perspektiven auf diese schwierigen Themen geben. Auf Anregungen und aktuelle Entwicklungen kann schnell reagiert werden. www.gemeinsam-in-vielfalt.com

Tremmel: Kontakt zu Wählern am rechten Rand suchen

München, 14. Oktober 2017. Hans Tremmel, Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, hat dazu aufgerufen, „Menschen am rechten Rand des Wählerspektrums bewusst aufzusuchen“. Gleichzeitig warnte er indessen davor, „selber fremdenfeindliche und rassistische Parolen zu plärren“. Die Kunst werde sein, „Wähler nicht einfach auszugrenzen, sich allerdings ganz klar von bestimmten Standpunkten abzusetzen“, sagte Tremmel bei der Vollversammlung des höchsten Laiengremiums der Erzdiözese am Samstag, 14. Oktober, im Salesianum in München-Haidhausen.

„Christen sollten die Spezialisten für Wandel sein“

München, 14. Oktober 2017. Der Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising, Peter Beer, hat eine neue „Spiritualität des Wandels“ in der Kirche gefordert. „Es geht darum, dass man aus dem Wandel Energie und Kraft zieht, den Schwung, etwas neu anzugehen. Wir als Christen sollten die Spezialisten für Wandel sein und nicht die, die vor ihm weglaufen!“, sagte Beer bei der Vollversammlung des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising am Samstag, 14. Oktober, im Salesianum in München-Haidhausen, die sich mit der Zukunft des Ehrenamts befasste.

Weitere Berichte von der Herbstvollversammlug

München, 14. Oktober 2017. Mit Blick auf den bevorstehenden bayerischen Landtagswahlkampf hat sich Kardinal Reinhard Marx besorgt über den Stil der politischen Auseinandersetzung gezeigt.[Weiter]

Diözesaner Nachhaltigkeitskongress: Save the date und Aufruf zur Beteiligung

Am 3. März 2018 findet der erste Diözesane Nachhaltigkeitskongress statt. Unter dem Titel "verantworten.verändern" sollen die vielen Akteure und kirchliche Initiativen in Pfarrgemeinden, Einrichtungen, Orden, Kitas und Schulen, die sich für mehr Nachhaltigkeit einsetzen, bestärkt werden. Darüber hinaus werden zivilgesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Player eingeladen, um ihre Perspektive zu Transformationsprozessen vorzustellen. Es besteht die Möglichkeit, sich mit einem Workshop oder einem Infostand am Kongress zu beteiligen.

Herbstvollversammlung: Diözesanrat will Ehrenamt weiterentwickeln

Mit der Zukunft des Ehrenamtes befasst sich die Herbstvollversammlung des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising am Samstag, 14. Oktober, im Salesianum in München-Haidhausen (St.-Wolfgangs-Platz 11). Die rund 180 Teilnehmer wollen insbesondere diskutieren, welche Rahmenbedingungen und Standards im Erzbistum notwendig sind, damit  Ehrenamtliche weiterhin gemeinsam mit Hauptamtlichen Kirche und Welt gestalten. Auf dem Programm stehen außerdem Arbeitsberichte des Diözesanratsvorsitzenden Hans Tremmel und des Erzbischofs von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx. Um 18 Uhr feiern die Teilnehmer gemeinsam mit Kardinal Marx Gottesdienst in der benachbarten Pfarrkirche St. Wolfgang.

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Ecuador-Partnerschaftstreffen

Am 4. November 2017 findet das 22. Ecuador-Partnerschaftstreffen statt. Seien Sie dabei, wenn wir nicht nur über unsere Kulturen reden, sondern wenn die Kulturen erlebbar, riechbar, spürbar werden. Wir freuen uns auf ein Fest der Sinne, mit genügend Möglichkeiten zum Austausch. [Anmeldung]

Alle zwei Wochen: Gedanken zu Amoris Laetitia

Im April 2016 veröffentlichte Papst Franziskus das nachsynodale apostolische Schreiben Amoris Laetitia. Gerade die alltagsnahe und lebensbejahende Sprache, in der Papst Franziskus von Ehe, Partnerschaft, Sexualität, Elternschaft, Familie und vor allem von der Liebe spricht, macht Amoris Laetitia zu einer inspirierenden Quelle für das Leben von Ehe und Familie. Das Sachbereichsgremium „Familie und Lebensgestaltung“ des Diözesanrats wird mit einer neuen Veröffentlichungsreihe ab 12. Oktober 2017 zu Lektüre und Gespräch einladen. Alle zwei Wochen wird eine kurze Textstelle aus Amoris Laetitia vorgestellt. Verschiedene  Persönlichkeiten mit ganz unterschiedlichen Bezügen zum Thema Ehe und Familie wurden gebeten, eigene Gedanken zu einer kurzen Textstelle festzuhalten. Es folgt eine persönliche Erfahrung oder ein kurzer Impuls oder ein Gebet o.ä. Die Leser laden wir ein, über einzelne Textstellen ins Gespräch kommen, z.  B. mit Ihrer Partnerin, Ihrem Partner, im Pfarrgemeinderat, in einem Sachausschuss, in einer Elterngruppe.

Begegnung auf Augenhöhe

Die Erzdiözese München und Freising und die ecuadorianische Bischofskonferenz wollen ihre seit 55 Jahren bestehende Partnerschaft weiter vertiefen und ihren Austausch intensivieren. Dazu wurden konkrete Leitlinien und Strukturen in einer Vereinbarung festgelegt, die der Erzbischof von München und Freising, Reinhard Kardinal Marx, sowie der Vizepräsident der Ecuadorianischen Bischofskonferenz (CEE) und Erzbischof von Guayquil, Luis Cabrera, am Dienstag, 3. Oktober, in München unterzeichneten. Rund 20 ecuadorianische Bischöfe sowie Diözesanratsvorsitzender Hans Tremmel, die Münchner Weihbischöfe Bernhard Haßlberger und Rupert Graf zu Stolberg, Generalvikar Peter Beer sowie Mitglieder des Domkapitels und Jugendvertreter nahmen daran teil.
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Stellenangebot: Sachbearbeiter/in mit Sekretariatsaufgaben.

Wir suchen für die Geschäftsstelle des Diözesanrats der Katholiken zum 01.01.2018 einen/eine Sachbearbeiter/in mit Sekretariatsaufgaben.

[Stellenangebot | PDF]

Kommunalpolitische Studientagungen 2017: Die Macht der Sprache

Samstag, 4. November in Freising, Kardinal-Döpfner-Haus
Freitag/Samstag 17./18. November in Traunstein, Haus St. Rupert

Sprache prägt unser Denken und Handeln. Auf den diesjährigen kommunalpolitischen Studientagungen des Diözesanrats werden ausgehend von grundsätzlichen Überlegungen zur Wirkweise von Sprache die spezifische Verantwortung von Politikern und Christen, aber auch konkrete Handlungsmöglichkeiten vor Ort thematisiert.

[Flyer, Anmeldung, Programm]

Gemeindeforum zur Kandidatensuche und weitere kreative Ideen

Eine Möglichkeit, um Personen zu gewinnen, ist die Durchführung eines „Gemeindeforums“. In der Arbeitshilfe des Diözesanrats finden sich aber noch viele weitere Tipps und kreative Ideen: Ressourcenraum, Foto-Aktion „Ich bin Christ – ich mach was draus“, PGR-Patenschaft, Gipfelgespräch mit Alois Glück, Weißwurstessen mit PGR-Kandidaten. Es lohnt sich immer mal wieder auf die Internetseite www.deine-pfarrgemeinde.de zu schauen. Schritt für Schritt werden wir auch dort Ideen veröffentlichen und regelmäßig auf Fortbildungsangebote hinweisen, zum Beispiel zum Thema „Kandidatengespräche führen“. Der Termine stehen fast alle fest, der Flyer ist gerade im Entstehen.

[Kandidatensuche konkret: Kreative Ideen für Aktionen und Veranstaltungen vor Ort]

PGR-Wahlen 2018: Unterlagen zur Kandidatenfindung

In diesen Tagen erhalten alle Pfarrgemeinderatsvorsitzenden die Plakate zur PGR-Wahl, eine Kandidatenvorschlagsbox und eine Arbeitshilfe zur Gewinnung von Kandidatinnen und Kandidaten. Die Arbeitshilfe will zeigen: Die Wahl der Pfarrgemeinderäte kann eine Chance sein, über die persönliche Berufung und Verantwortung, über die pastoralen Ziele und Schwerpunkte der Pfarrgemeinde und über Rahmenbedingungen für ein ehrenamtliches Engagement ins Gespräch zu kommen. Wenn diese Themen ernsthaft und transparent angegangen werden, fällt es auch leichter, Kandidatinnen und Kandidaten zu gewinnen.

www.deine-pfarrgemeinde.de

[Download Arbeitshilfe | PDF]

Kampagne zur Bundestagswahl

"Demokratie stimmt!“ ist das Motto einer Initiative zur Stärkung der Demokratie im Vorfeld der Bundestagswahl, die das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) initiiert hat. Auch der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising unterstützt die Aktion. In In loser Folge geben Mitglieder des Sachbereichsgremiums Kommunalpolitik des und Einzelpersönlichkeiten ihr Statement zur Demokratie ab. Dieses wird in der Münchner Kirchenzeitung und hier veröffentlicht.

[Wortlaut der Statements]

Tremmel fordert Europäischen Kirchentag

München, 5. Juli 2017. Beim Jahresempfang der Erzdiözese München und Freising hat Hans Tremmel, Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken, einen Europäischen Kirchentag für das Jahr 2027 gefordert und München als Veranstaltungsort ins Spiel gebracht. Die Stadt „böte sich besonders gut an, ein Signal des Friedens, der Versöhnung und der Vernunft auszusenden. Unsere Klöster und Kirchen wären offen für die Gläubigen aller Konfessionen, außerdem für die Neugierigen und die Sinnsucher“, sagte Tremmel am Mittwoch, 5. Juli, in München. Auch andere Religionen sollten eingeladen werden, so wäre es denkbar, dass im Jüdischen Zentrum am Jakobsplatz „Veranstaltungen stattfinden, die zeigen, dass jüdisches Leben mitten in dieser Stadt, mitten in Deutschland und in der Mitte Europas wieder seinen ihm gebührenden Platz einnimmt“. Tremmel drückte außerdem seine Hoffnung aus auf ein „schönes muslimisches Gemeindezentrum, das einen Islam verkörpert, der nicht nur kompatibel ist mit unserem freiheitlich demokratischen Rechtsstaat, sondern diesen geradezu selbstverständlich in die muslimische Community trägt“.

Tremmel kritisiert Selbstzufriedenheit beim Thema Umweltschutz

Tremmel hat bei einer Ecuador-Reise die Selbstzufriedenheit der Deutschen beim Thema Umweltschutz kritisiert. Bei einer akademischen Diskussion in der Päpstlichen Katholischen Universität in Quito am Samstag, 2. September, sagte er: "Die Leute trennen Müll, manche verzichten gar aufs Autofahren und fühlen sich ganz großartig.“ Dabei verstünden viele nicht die weltweiten Zusammenhänge. „Wir müssen uns auch gegen die Ausbeutung der Natur in Ecuador oder Brasilien zur Wehr setzen, wenn wir die Welt retten wollen.“ Auch produzierten die Rüstungslieferungen aus Deutschland neue Flüchtlinge. „Ich bin den Freunden von CELCA außerordentlich dankbar, weil sie uns immer wieder die Augen öffnen für die ökologische und soziale Situation. Wir lernen von ihnen.“

Fachgespräch Integration: Verlässlicher Konsens notwendig

„Es braucht einen verlässlichen politischen Konsens als Grundlage verlässlicher Rahmenbedingungen!“ Diese Forderung wurde beim Fachgespräch „Integration als gesellschaftliche Aufgabe und die Rolle der Kirche“ am 27.06. im Korbiniansaal des Caritaszentrums München gleich mehrfach erhoben. Zu dieser Veranstaltung konnte Prof. Dr. Stefan Rappenglück, Vorsitzender des Sachbereichsgremiums Flucht und Asyl des Diözesanrats, die Besucher in dem voll besetzen Saal begrüßen.

Fachgespräch: Integration als gesellschaftliche Aufgabe und die Rolle der Kirche

Was bedeutet Integration? Wer verantwortet gelingende Integration? Und welche Rolle kommt dabei der Kirche zu? Diesen Fragen soll im Rahmen des Fachgesprächs „Integration als gesellschaftliche Aufgabe und die Rolle der Kirche“ am 27. Juni, 19:00 Uhr im Korbiniansaal der Caritas, Lämmerstraße 3 nachgegangen werden, zu dem der Sachbereich Flucht und Asyl des Diözesanrat herzlich einlädt. Integration ist ein Prozess, der nicht nur neu Dazukommenden „Anpassung“ abverlangt, sondern auch die aufnehmende Gesellschaft verändert. Die Verantwortung für einen gelingenden Integrationsprozess kann daher nicht beim Staat allein liegen. Ebenso wichtig ist die persönliche Begegnung im Arbeits-, Freizeit-, Bildungsbereich, … Hier entscheidet sich, ob ein fruchtbares Zusammenleben gelingt oder ob es zu einem Rückzug in abgeschottete gesellschaftliche Subkulturen kommt.Auch die katholische Kirche, mit ihren Gemeinden, Verbänden, Orden und Bildungsinstitutionen muss sich die Frage stellen, welche Rolle ihr hier als wichtiger gesellschaftlicher Akteur und Träger prägender Werte und Traditionen zukommt.

PGR-Wahlen 2018: Erste Informationen und Materialien

Am 25.02.2018 finden im Erzbistum die Pfarrgemeinderatswahlen und am 18.11.2018 die Kirchenverwaltungswahlen statt. Da beide Wahlen u. a. eine besondere Aufmerksamkeit bei der Kandidatenfindung erfordern, haben sich die Verantwortlichen in Ordinariat und Diözesanrat für eine gemeinsame Dachkampagne entschieden. Unter dem Motto „Du bist Christ. Mach was draus“ werden Pfarreien künftig alle notwendigen Informationen, Wahl- und Werbeunterlagen für beide Gremien erhalten. Die gemeinsame Website www.deine-pfarrgemeinde.de bietet bereits jetzt erste Informationen und Ansprechpartner zu den Wahlen. Gleichzeitig ist allen Pfarreien ein erstes Informationspaket zugestellt worden.

[PGR-Wahl Info Nr. 1 | PDF]

[Nachbestellung Bierdeckel, die die PGR-Wahl ankündigen]

Gemeindeforum zur Kandidatensuche

Die Suche nach Kandidatinnen und Kandidaten stellt im Vorfeld der Pfarrgemeinderatswahlen eine große Herausforderung dar. Eine Möglichkeit, um Personen zu gewinnen, ist die Durchführung eines „Gemeindeforums“. Der Sachbereich Zweites Vatikanisches Konzil und Würzburger Synode des Diözesanrats hat hierfür ein Konzept entwickelt. Ziel eines Gemeindeforums ist, dass möglichst viele ihre Vorstellungen und Ideen für die Arbeit einer Pfarrei einbringen können. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen spüren, dass ihre Anliegen gehört und ernst genommen werden. Sie werden aber auch zur Kandidatur oder zur späteren Mitarbeit in einem Sachausschuss oder Projekt ermutigt werden.

www.dioezesanrat-muenchen.de/gemeindeforum

Auf dich kommt es an!

Rechtzeitig zur Pfarrfest-Saison hat der Diözesanrat Bierdeckel drucken lassen - mit einer einfachen Botschaft: Du. Auf der anderen Seite dann die Aufklärung: "Du bist Christ. Mach was draus." Die Bierdeckel gehen weg wie warme Semmeln. Gibt es kostenlos bei uns, solange der Vorrat reicht.

[Nachbestellung Bierdeckel, die die PGR-Wahl ankündigen]

Neues Gesicht an der Geschäftsstelle des Diözesanrates

An der Geschäftsstelle des Diözesanrates der Katholiken gibt es ein neues Gesicht: Die Gemeindereferentin Regina Spiegler wird die neue Geschäftsführerin für die Region München. Sie ist bereits seit dem 01.06.2017 in Teilzeit bei uns tätig. Ab 1. September wird sie dann offiziell in Vollzeit die neue Geschäftsführerin für die Region München sein. Hier eine kurze Vorstellung:   Meine Kinder- und Jugendzeit verbrachte ich in Weiden in der Oberpfalz, ehe ich 2004 nach Eichstätt ging, um an der Katholischen Universität Religionspädagogik und Kirchliche Bildungsarbeit (FH) zu studieren. Meine erste Stelle als Gemeindereferentin trat ich in der Pfarrei St. Emmeram in Geisenfeld (Diözese Regensburg) an, wo ich sieben Jahre lang tätig war und mit den verschiedensten Gruppen und Gremien, aber auch mit Menschen aller Altersspannen zu tun hatte.   Im August 2015 wechselte ich in die Erzdiözese München und Freising, die letzten zwei Jahre war ich wiederum als Gemeindereferentin im Pfarrverband Buchbach eingesetzt.   Nach fast zehn Jahren im pastoralen Dienst verspürte ich den Wunsch, mich beruflich neu zu orientieren: ich freue mich, ab dem 01.

Fairhandelstreffen 2017 im Brucker Fenster

„Dieses Wirtschaft tötet“ – dieses berühmt gewordene Zitat von Papst Franziskus griff das diesjährige Fairhandelstreffen in Fürstenfeldbruck auf. Rund 50 Engagierte aus der ganzen Diözese waren ins Brucker Fenster, einem 2015 eröffneten Weltladen und integrativ arbeitenden Cafe gekommen, um sich über die Hintergründe des Papstzitats auszutauschen und sich über neueste Entwicklungen im Bereich des Fairen Handels zu informieren. Als thematischer Impulsgeber machte P. Dr. Andreas Gösele von der Hochschule für Philosophie München deutlich, dass es dem Papst bei seiner Wirtschaftskritik um Ausschließungen und Ungerechtigkeiten ging, die ein entfesselter Kapitalismus produziert. Denn eine auf Wachstum ausgerichtete Wirtschaft kann zwar durchaus zur Bekämpfung von Armut und Ungerechtigkeiten beitragen, in gleicher Weise aber auch gegenteilige Effekte erzeugen. Deshalb betonte P. Gösele mit Verweis auf die Enzyklika Laudato si‘ dürfe es nicht zu einer Ideologisierung des Marktes und einem blinden Vertrauen in dessen „unsichtbare Hand“ (Adam Smith) kommen. Vielmehr brauche es die sichtbare Hand ethisch denkender Menschen.

"Lachen ist großartig - Auslachen ist menschenverachtend"

Zum Lachen ist Gemeinschaft nötig - diese These stellt Hans Tremmel in seiner aktuellen Kolumne in der Münchner Kirchenzeitung auf: "Lachorgien habe ich noch nie allein erlebt." Meist sei eine gemeinsame Erinnerung oder ein geteiltes Erlebnis der Auslöser für dieses "Lachen, gegen das Sie sich nicht wehren konnten und eigentlich auch gar nicht wollten, weil es solche Freude machte". Wenn über jemand anderen gelacht werde, sei aber immer Vorsicht angebracht: "Lachen ist großartig - Auslachen ist menschenverachtend."

[Wortlaut der Kolumne]

Ausstellung "Ein Kind - und jetzt?"

Einblicke in die katholische Schwangerenberatungmit FOTOGESCHICHTEN von Constanze WildSchwangerschaft, Geburt, ein Kind sind ein Abenteuer - oft unerwartet - manchmal lang ersehnt. Hoffnungen und Glück blitzen auf, aber auch Sorgen, Enttäuschungen und Zukunftsängste.Die Künstlerin hat im Auftrag des SkF Augsburg Frauen fotografiert und so die Arbeit der Katholischen Beratungsstellen für Schwangerschaftsfragen sichtbar und erlebbar gemacht. Frauen und Paare werden in dieser Zeit professionell beraten,begleitet und unterstützt.Zur Ausstellung „Ein Kind und jetzt?“ laden im Rahmen der diesjährigen „Woche für das Leben“ der Diözesanrat der Katholiken und der SkF Landesverband Bayern ein.Die Ausstellung ist vom 28. April bis 21. Mai 2017 in der KircheHeilig Geist, Prälat-Miller-Weg 3, 80331 München zu sehen. Öffnungszeiten: täglich 11.00 bis 18.00 UhrAusstellungseröffnung am 27. April 2017 um 15.00 Uhr.

Münchner Christen wollen stärker zusammenarbeiten

München, 29. April 2017. Katholische und evangelische Christen in der Region München wollen sich noch stärker gemeinsam in zentralen Handlungsfeldern wie Integration, Unterstützung von sozial Schwachen und Bewahrung der Schöpfung engagieren. Der Katholikenrat der Region München und die Evangelisch-Lutherische Dekanatssynode München beschlossen am Freitagabend, 28. April, ein entsprechendes Memorandum unter dem Titel „Wir brauchen einander – Gemeinsam Neues beginnen“. Erstmals tagten die jeweils höchsten Gremien der katholischen und evangelischen Christen in der Region München im 500. Jahr nach der Reformation gemeinsam im Münchner Exerzitienhaus Schloss Fürstenried.

"Diese Wirtschaft tötet!" Wege zu einem guten Leben für alle

Diese Wirtschaft tötet!“ So pointiert hat Papst Franziskus in Evangelii Gaudium einen rein auf kurzfristige Gewinne orientierten Kapitalismus kritisiert. Zentrale Zielrichtung der päpstlichen Kritik waren allerdings die realen „Ausschließungen“ und sozialen Ungleichheiten, die eine solche Wirtschaft produziert. „Wege zu einem guten Leben für alle“ – darum muss es daher gehen, „die Spielregeln des wirtschaftlich-sozialen Systems“ zu verändern. P. Dr. Andreas Gösele SJ von der Hochschule für Philosophie München wird das Anliegen des Papstes einordnen sowie Alternativen für eine gesellschaftliche Transformation vorstellen. Verschiedene Workshops vertiefen dies dann an zentralen Problemkonstellationen. 

Tremmel gratuliert Benedikt XVI. zu seinem 90. Geburtstag

Wenn man einem Menschen, den man lange kennt, zum 90. gratuliert, erinnert man sich an die erste Begegnung und an gemeinsame Erlebnisse. Selbstredend ist meine Schilderung bei Joseph Ratzinger einseitig. Als Student habe ich ihn früh als Konzilstheologen entdeckt und schätzen gelernt. Über manche Themen hätte ich gerne mit ihm diskutiert. Meiner Jugend entsprechend hätte ich wohl sehr kritische Fragen gestellt. Wahrscheinlich hätte ihm diese wissenschaftliche Neugierde sogar gefallen. Ihn selber hat die Freude am Nachdenken ja nie verlassen. Meine erste „persönliche“ Begegnung war 2006. Mit der Pfarrei sind wir in den Sonnenaufgang geradelt, um mit Papst Benedikt Gottesdienst zu feiern. 2011 durfte ich ihn in Berlin und Freiburg erleben. Nicht nur für meine Töchter aber war sein bayerisches Geburtstagfest in Castel Gandolfo ein unvergessliches Erlebnis. Dort haben wir einen liebenswürdigen und humorvollen Papst erlebt. Niemand ahnte, dass er wenig später eine historische Entscheidung treffen würde. Die letzte Generalaudienz war für mich dann ein berührender Abschied von unserem bayerischen Papst. Ich gratuliere ihm sehr herzlich und wünsche ihm Gesundheit und dass er mit seinen Fragen unmittelbar an den lieben Gott noch a bissal warten muss.

Gemeinsam für eine zukunftsfähige Welt

Der Sachausschuss „Mission – Gerechtigkeit – Frieden“ des Landeskomitees der Katholiken in Bayern ermutigt Pfarreien und Verbände, sich direkt an Bundestagskandidaten zu wenden und mit ihnen über entwicklungspolitische Fragen ins Gespräch zu kommen.

In einem Flyer wird dieses Anliegen dargelegt. Dabei wird auch auf die Möglichkeit hingewiesen, sich mit den Sustainable Development Goals (SDGs) zu beschäftigen.

Tremmel ruft zu fairem Wahlkampf auf

Ebersberg, 18. März 2017. Hans Tremmel, Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, hat Christen dazu aufgerufen, sich für einen fairen und konstruktiven Bundestagswahlkampf einzusetzen. „Im Ringen um die politische Ausrichtung unseres Landes haben wir alle den Auftrag zu versöhnen, auszugleichen und zu differenzieren. Den Lautsprechern, Scharfmachern, Vereinfachern halten wir unsere Vorstellungen eines guten, friedlichen, sozialen und christlichen Miteinanders entgegen“, sagte Tremmel bei der Vollversammlung des höchsten Laiengremiums der Erzdiözese am Samstag, 18. März, in Ebersberg.