Diözesanrat der Katholiken

Demokratisch gewählte Vertretung des Kirchenvolkes.
Der Diözesanrat repräsentiert mehr als 125.000 ehrenamtlich in Katholikenräten, Verbänden und Initiativen aktive katholische Frauen und Männer.
Mariä Himmelfahrt Prien am Chiemsee

1) Ehrenamtlicher Deutschunterricht mit Alphabetisierung

Projektbeschreibung:
Von der Marktgemeinde Prien wird die ehrenamtliche Betreuung von 7 Asylbewerbern organisiert und koordiniert.
Es wurde der Deutschunterricht durch Ehrenamtliche in einer dezentralen Unterkunft eingerichtet.
Die Flüchtlinge werden einmal in der Woche unterrichtet und sind sehr eifrig. Hilfreich für sie ist nicht nur das Unterrichtsmaterial sondern auch ihre Smartphones, die sie für Vokabeln nutzen. Die ehrenamtliche Helferin, die diese Aufgabe übernommen hat bekommt eine Aufwandsentschädigung.
Zudem kümmert sich eine Helferin kümmert sich um einen Flüchtling, der Analphabet ist. Er kann nicht in der Gruppe mit den anderen Asylbewerbern lernen, sondern erhält Einzelunterricht. Bereits die Hälfte der Buchstaben beherrscht er nun nach 3 Monaten schon. Trotz dieses Erfolges ist es Ziel, ihn in eine Alphabetisierungsgruppe zu bringen, in der die Lehrenden eine besondere Qualifikation für „Deutsch als Fremdsprache mit Alphabetisierung“ haben.

Kontakt: Frau Seipel, Caritas-Zentrum Prien, Tel. 08051 1323

2) Informationsveranstaltung für die Nachbarschaft

Projektbeschreibung:
Der katholische Pfarrgemeinderat und der evangelische Kirchenvorstand organisieren in Kooperation mit dem Caritas-Zentrum Prien (Gemeindecaritas) und der Diakonie Rosenheim (Asylbewerberberatung im Auftrag des Landratsamtes) einen Informationsabend für die Nachbarschaft bzw. einen Ortsteil von Prien, in dem eine dezentrale Unterkunft für 8 Asylbewerber eingerichtet wurde. Die Veranstaltung findet beim Dorfwirt statt.

Neben den Informationen zum Thema Asyl wie z. B. über das Asylbewerberleistungsgesetz soll Einblick in die Lebenssituation von Flüchtlingen gegeben werden, in Beweggründe zur Flucht, die Fluchtwege und die Hoffnungen, die sie mitbringen.

Kontakt: Friedrich Seipel, Tel. 08051 61864