Diözesanrat der Katholiken

Demokratisch gewählte Vertretung des Kirchenvolkes.
Der Diözesanrat repräsentiert mehr als 125.000 ehrenamtlich in Katholikenräten, Verbänden und Initiativen aktive katholische Frauen und Männer.

Rechtliche Rahmenbedingungen

Neuerungen bei den PGR-Wahlen 2014

Auf der Frühjahrsvollversammlung des Diözesanrats am 2. März 2013 wurden die Satzungen und Wahlordnungen der Pfarrgemeinderäte, der Gemeinderäte der Muttersprachigen Gemeinden und der Dekanatsräte geändert. Kardinal Marx hat am 1. Juli 2013 die Beschlüsse in Kraft gesetzt werden. Bei den PGR-Wahlen 2014 wird es unter anderem folgende Neuerungen geben:
  • Die Zahl der zu wählenden Mitglieder soll um mindestens 1 höher sein als die Zahl des Pfarrers und der für die Seelsorge angewiesenen pastoralen Mitarbeiter(innen).
  • Die PGR-Wahl kann in den Pfarrgemeinden, die dies wünschen, als Allgemeine Briefwahl durchgeführt werden.
  • Der Pfarrer kann sich im Wahlausschuss von einem/r für die Seelsorge in der Pfarrei und ggf. für den Pfarrverband angewiesenen pastoralen Mitarbeiter(in) vertreten lassen.
  • Die Zahl der Mitglieder des bisherigen PGR im Wahlausschuss hat sich auf 2 bis 4 verringert. Wenn kein PGR besteht, muss der Pfarrer 2 bis 4 wahlberechtigte Pfarreimitglieder in den Wahlausschuss berufen.
  • Der Wahlausschuss kann weitere Personen als Wahlhelfer bestellen.

Rechtsgrundlagen


Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Im Laufe der Vorbereitung auf die PGR-Wahlen werden an die Geschäftstelle des Diözesanrates viele rechtliche und organisatorische Fragen herangetragen. Wir beantworten diese gerne und stehen mit Rat und Tat zur Seite. Zehn häufig gestellte rechtliche Fragen sind hier aufgeführt und beispielhaft beantwortet.
[zu den Fragen (FAQs)]

Terminplan

Ein genauer Terminplan dient einer guten Vorbereitung und Durchführung der Pfarrgemeinderatswahl. Er soll eine Hilfe sein, damit nicht Wichtiges vergessen und alles Wesentliche rechtzeitig vorbereitet bzw. getan wird.

Wahlausschuss gründen

Gemäß Wahlordnung muss bis spätestens 29. Dezember 2013 ein Wahlausschuss gegründet werden. Es ist aber sinnvoll, dies bereits im September 2013 zu tun.
Dafür sprechen folgende Gründe:
  • Für eine erfolgreiche Kandidatensuche und Durchführung der Wahl sind besondere Aktionen und Veranstaltungen notwendig.
  • Diese erfordern eine langfristige Planung.
  • Ab Oktober 2013 finden in den Dekanaten und Regionen die Informationsabende zur Vorbereitung der Pfarrgemeinderatswahlen statt.
  • Anfang Oktober ist der Termin für die Bestellung von Werbematerial
    (Pfarrbriefmäntel, Plakate etc.).

Aktives und passives Wahlrecht

  • Wahlberechtigt sind alle (deutschen und fremdsprachigen) Katholiken, die am 16. Februar 2014 das 14. Lebensjahr vollendet haben.
  • Wählbar ist jede/r (deutsche und fremdsprachige) Katholiken, der/die am 16. Februar 2014 das 16. Lebensjahr vollendet haben.

Ausübung des aktiven Wahlrechts in einer anderen Pfarrgemeinde

Wenn ein/e Katholik/in in einer Pfarrgemeinde aktiv am Gemeindeleben teilnimmt, in der er/sie nicht seine/ihre Hauptwohnung hat, und deshalb in der betreffenden Gemeinde den Pfarrgemeinderat mitwählen will, kann er/sie gemäß der Ausnahmeregelung in § 3 Abs. 3 und 4 der Wahlordnung das aktive Wahlrecht in seiner/ihrer „Wahlpfarrei“ erhalten. Dies ist grundsätzlich und unanfechtbar vom Wahlausschuss der „Wahlpfarrei“ festzustellen.
Button Rechtsgrundlagen

Download Texte

[www.erzbistum-muenchen.de/diozesanrat-rechtsgrundlagen]

Arbeitshilfe

Eläuterungen zu den rechtlichen Rahmenbedingungen der PGR-Wahl finden Sie in der Arbeitshilfe auf den Seiten 14-23 [weiter]