Diözesanrat der Katholiken

Demokratisch gewählte Vertretung des Kirchenvolkes.
Der Diözesanrat repräsentiert mehr als 125.000 ehrenamtlich in Katholikenräten, Verbänden und Initiativen aktive katholische Frauen und Männer.

PERSONALISIERTE WAHLBENACHTRICHTIGUNGSKARTEN

Wahlbenachrichtigungskarte

Auf die personalisierten Wahlbenachrichtigungskarten werden neben der persönlichen Anrede der Wahlberechtigten und der Adressierung auch Ort und Öffnungszeiten der Wahllokale gedruckt. Mit der Karte können auch die Briefwahl-Unterlagen angefordert werden.

[Pfarrgemeinden, die Wahlbenachrichtigungskarten bestellt haben]
In der Erzdiözese München und Freising wurden bei den Pfarrgemeinderatswahlen 2006 und 2010 gute Erfahrungen mit dem Einsatz von personalisierten Wahlbenachrichtigungskarten gemacht. Pfarrgemeinden, die diese einsetzten, konnten die Wahlbeteiligung deutlich steigern. Damit verknüpft sind folgende Aspekte:
  • Jede(r) Wahlberechtigte hat das Recht, über sein Stimmrecht informiert zu werden. Durch eine persönlich adressierte Wahlinfo wird dem einzelnen Katholiken signalisiert: „Du hast eine Stimme in der Kirche.“
  • Die Pfarrgemeinde nimmt Kontakt mit den Katholiken auf, die nicht zu den regelmäßigen Gottesdienstbesuchern zählen.
    Je höher die Wahlbeteiligung ist,
  • um so mehr wird deutlich, dass vielen Katholiken Mitverantwortung in der Kirche ein wichtiges Anliegen ist,
  • umso größer ist die Legitimation für das Handeln des Pfarrgemeinderats.

Kosten Wahlbenachrichtigungskarten

Ein großer Teil der Kosten für den Druck und die Adressierung von Wahlbenachrichtigungskarten werden von der Erzdiözese übernommen. Allerdings: Wenn eine Pfarrei die Wahlbenachrichtigungskarten per Post versenden lassen will, muss sie die Kosten selbst tragen. Damit soll ein Anreiz gesetzt werden, die Wahlbenachrichtigungskarten selbst auszutragen und dies evtl. mit dem Verteilen von weiteren Infos zu verbinden (z.B. Wahl-Pfarrbrief). Je 1.000 Wahlberechtigte kosten die Karten inkl. MwSt. € 10,- (Einzelpreis 1 Cent). Eine Pfarrgemeinde mit 4.000 wahlberechtigten Katholiken muss also € 40,- für die Wahlbenachrichtigungskarten zahlen.

Öffnungszeiten der Wahllokale und Bestellung

Wenn Wahlbenachrichtigungskarten eingesetzt werden, ist es notwendig, bis zum 29. Nov. 2013 festzulegen, wann und wo die Wahllokale am 16. Febr. 2014 geöffnet haben. Bei der Bestellung der Karten müssen Ort und Öffnungszeiten der Wahllokale gemeldet werden (Formular Nr. 2a). (Zu einem vorgezogenen Bestelltermin siehe folgenden Passus).

Wahlbenachrichtigungskarten bereits mit dem Weihnachtspfarrbrief verteilen?

Mehrere Pfarrgemeinden haben angefragt, ob die Wahlbenachrichtigungskarten nicht bereits Mitte November 2013 ausgeliefert werden können. Dann könnten die Karten mit dem Weihnachtspfarrbrief verteilt werden. Für Interessenten: Ja, es ist möglich. Die Wahlbenachrichtigungskarten (inkl. Öffnungszeiten Wahllokale) müssen dann allerdings bis spätestens Mo 14. Oktober bestellt werden. Dazu wurde im Internet das Bestellformular geändert [weiter]. Die Auslieferung der Karten an die Pfarrgemeinden erfolgt in diesem Fall bis spätestens 15. November. Anmerkung: Der Bestelltermin 29. November 2013 besteht weiterhin. Die Auslieferung erfolgt dann bis 24.Januar 2014.

Was ist bei einer Verteilung der Wahlbenachrichtigungskarten noch vor Weihnachten zu beachten?
An sich ist es ist bei Wahlen nicht üblich, eine Benachrichtigung zu versenden, wenn noch keine Kandidatenliste vorliegt. Mit der Wahlbenachrichtigung wird auch der Antrag auf Briefwahl zugestellt. Beantragt jemand Mitte Dezember Briefwahl, dann hört er einige Wochen nichts. Auf die Wahlbenachrichtigungskarten, die bereits Mitte November versandt werden, wird daher ein Passus gedruckt, dass Briefwahlunterlagen erst nach Erstellung der Kandidatenliste zugesandt werden können.

Zu beachten ist auch: Je früher die Adressdaten der Wahlberechtigten verwendet werden, um so mehr sind Zu- und Umzügler nicht erfasst.

Wer soll die Wahlbenachrichtigungskarten austragen?