Diözesanrat der Katholiken

Demokratisch gewählte Vertretung des Kirchenvolkes.
Der Diözesanrat repräsentiert mehr als 125.000 ehrenamtlich in Katholikenräten, Verbänden und Initiativen aktive katholische Frauen und Männer.
Neu 2018:

ALLGEMEINE BRIEFWAHL ALS REGELFALL

Allgemeine Briefwahl
Auf der Frühjahrsvollversammlung des Diözesanrates  wurde beschlossen, dass künftig die Allgemeine Briefwahl der Regelfall ist. Bei der Allgemeinen Briefwahl erhält jede(r) Wahlberechtigte(r)  Briefwahl-Unterlagen, die von der Pfarrei verteilt werden. Ausnahmen müssen und können beim  Diözesanrat der Katholiken beantragt werden. Keine  Pfarrei wird also zur Allgemeinen Briefwahl gezwungen. Wer dies nicht will, muss allerdings eine  Entscheidung dagegen treffen und dies beim Diözesanrat beantragen.

[FAQs - häufig gestelle Fragen zu Allgemeiner Briefwahl]

[Anzahl Wahlberechtigte, sortiert nach Pfarreien (Stand PGR-Wahl 2014)]

Warum Allgemeine Briefwahl?

Bei den PGR-Wahlen 2014 haben bereits 218 Pfarrgemeinden die Wahl in Form einer Allgemeinen Briefwahl durchgeführt. Diese erreichten eine durchschnittliche Wahlbeteiligung von 29,4%. In Pfarreien,  die nicht auf diese Möglichkeit setzten, machten nur  7,7% der Wahlberechtigten von ihrem Wahlrecht  Gebrauch. Vor allem Pfarreien aus dem ländlichen Raum unterstützen die Allgemeine Briefwahl. Dies hat sicher auch damit zu tun, dass infolge größerer Seelsorgeeinheiten in vielen Pfarrgemeinden am Wahltag weniger Gottesdienste als früher stattfinden. In einzelnen Pfarrgemeinden entfällt dieses Angebot vollends. Erfahrungsgemäß wirkt sich dies auf den Besuch des Wahllokals negativ aus. Zudem ermöglicht die Allgemeine Briefwahl eine „barrierefreie Wahl“ für die zunehmende Zahl an Wahlberechtigten, die wegen Alter und Behinderung weniger mobil sind. [Weiter: Chancen für die Pfarrgemeinde]

Jedem/r Wahlberechtigten die Unterlagen zustellen

Die Durchführung der PGR-Wahl in Form einer Allgemeinen Briefwahl muss sorgfältig vorbereitet werden. Es muss sichergestellt sein, dass jeder/m Wahlberechtigen die Briefwahl-Unterlagen zugestellt werden. Möglich ist dies, weil auf den Wahlscheinen jeweils der Name und die Adresse der im Meldewesen erfassten Katholiken gedruckt ist, die am Wahltag 14 Jahre alt sind. Die personalisierten Wahlscheine sind in einem C5-Fensterkuvert (siehe Frage 1 FAQs). Da hierzu der Datenbestand von November 2017 genutzt wird, kann es allerdings sein, dass für einige Wahlberechtigte keine adressierten Wahlscheine gedruckt werden (z. B. für Neuzugezogene). Jede Pfarrgemeinde, die die Unterlagen bestellt, erhält daher zusätzlich 50 unadressierte Wahlscheine und die dazugehörigen Briefwahl-Unterlagen. Diese können an Wahlberechtigte ausgegeben werden, für die keine adressierten Wahlscheine gedruckt wurden bzw. die diesen nicht mehr auffinden (siehe Frage 6 FAQs). Diejenigen Personen müssen allerdings in einem Formular erfasst werden.

Eine Wahl ohne Wahllokal?

Wenn die PGR-Wahl in Allgemeiner Briefwahl durchgeführt wird, muss am Wahltag (25. Febr. 2018) kein Wahllokal geöffnet haben – es kann aber eines geöffnet haben. Auf alle Fälle muss klar sein, wo die Briefwahl-Kuverts inkl. Stimmzettel und Briefwahl-Erklärung (Wahlschein) abgegeben bzw. an welche Adresse sie gesandt werden sollen (z. B. Pfarrbüro). Auch am Wahltag muss dies noch möglich sein. Sinnvoll ist es, am 25. Febr. 2018 im Rahmen eines Kirchencafes zum persönlichen Abgeben der Briefwahl-Unterlagen einzuladen.
Welche Rahmenbedingungen vor Ort für die Allgemeine Briefwahl gelten, muss öffentlich bekannt gegeben werden.

Service des Diözesanrates

Die Material-Bestandteile, die bei einer Allgemeinen Briefwahl jede(r) Wahlberechtigte(r) erhält, sind:
1. Zustell-Kuvert (C5-Fensterkuvert)
2. Personalisierter Wahlschein (inkl. Briefwahl-Erklärung)
3. Wahlbrief-Umschlag (mit Adresse Pfarramt)
4. Stimmzettelumschlag
5. Stimmzettel

Die gesamten personalisierten und adressierten Wahlunterlagen (Materialien 1 bis 5) werden für jede Pfarrgemeinde von einem diözesanen Dienstleister gedruckt, kuvertiert und angeliefert. Die Kosten dafür werden vollkommen von der
Erzdiözese übernommen. Dies trifft auch für die Stimmzettel zu. Der Aufwand, diese vor Ort ein zu kurvertieren und die Zustell-Kuverts zu verkleben, entfällt damit.

Eigenleistung der Pfarrgemeinde

Die Zustellung der Briefwahlunterlagen ist Aufgabe der Pfarrgemeinden. Falls eine Pfarrgemeinde per Post die Unterlagen an die Wahlberechtigten versenden lässt, muss sie die Kosten hierfür selbst tragen.

Online-System für Allgemeine Briefwahl und Stimmzettel

Alle für die Allgemeine Briefwahl notwendigen Angaben  (Adresse Wahlbrief-Umschlag, Lieferadresse, Namen der Kandidaten für den Stimmzettel) müssen seitens der Pfarrgemeinde in ein Online-System eingegeben werden. Die jeweilige Zugangs Kennung erhält der/die Pfarrgemeinderats-Vorsitzende Anfang Oktober (je Pfarrgemeinde eine Kennung).

Auslieferung der Unterlagen für Allgemeine Briefwahl

Die Materialien werden adressiert und nach Straßen sortiert an die von Ihnen angegebene Lieferadresse gesandt - und zwar ab 28. Januar 2018.