Diözesanrat der Katholiken

Demokratisch gewählte Vertretung des Kirchenvolkes.
Der Diözesanrat repräsentiert mehr als 125.000 ehrenamtlich in Katholikenräten, Verbänden und Initiativen aktive katholische Frauen und Männer.
Neu 2014:

ALLGEMEINE BRIEFWAHL

Allgemeine Briefwahl
Die PGR-Wahlen 2014 können in der Erzdiözese München und Freising zum ersten Mal in Form einer Allgemeinen Briefwahl durchgeführt werden – falls die einzelne Pfarrgemeinde dies wünscht.

Allgemeine Briefwahl heißt: Jede(r) Wahlberechtigte(r) erhält automatisch die Briefwahl-Unterlagen (werden von der Pfarrei verteilt).

[Liste Pfarreien Bestellung Unterlagen Allgemeine Briefwahl]
[Liste Pfarreien Bestellung Wahlbenachrichtigungskarten]

[FAQs - häufig gestelle Fragen zu Allgemeiner Briefwahl]

[Inhalt und Form der Briefwahl-Unterlagen]

[Anzahl Wahlberechtigte, sortiert nach Pfarreien]

Warum Allgemeine Briefwahl?

Für die Allgemeine Briefwahl sprechen die positiven Ergebnisse in den Diözesen Würzburg und Eichstätt: Während die Wahlbeteiligung bei den letzten PGR-Wahlen in Bayern durchschnittlich 15,6 % betrug, lag die Wahlbeteiligung in der Diözese Würzburg bei 33,4 %. Dort waren alle Wahlberechtigten eingeladen, per Allgemeiner Briefwahl abzustimmen. In der Diözese Eichstätt konnten die Pfarrgemeinden „wählen“, ob sie auf die Allgemeine Briefwahl zurückgreifen. Die Wahlbeteiligung war dort in den Pfarrgemeinden, die dies nutzten, signifikant höher. Bsp.: In der Stadt Neumarkt (Einw. 40.000) gibt es zwei große Stadtpfarrgemeinden mit jeweils ca. 5.000 Katholiken. Eine Pfarrei machte Allgemeine Briefwahl, die andere nicht. Ergebnis: Die Pfarrgemeinde mit Allgemeiner Briefwahl erreichte eine Wahlbeteiligung von 35 %, die andere eine von 12 %.

„Barrierefrei Wahl“

Infolge größerer Seelsorgseinheiten finden in vielen Pfarrgemeinden am Wahltag weniger Gottesdienste als früher bzw. zu „unfreundlichen“ Zeiten statt. In einzelnen Pfarrgemeinden entfällt dieses Angebot vollends. Erfahrungsgemäß wirkt sich dies auf den Besuch des Wahllokals negativ aus. Schon aus diesem Grund ist es empfehlenswert, die Möglichkeit der Briefwahl zu bewerben bzw. die Wahl als Allgemeine Briefwahl durchzuführen. Auch die zunehmende Zahl an Wahlberechtigten, die wegen Alter und Behinderung weniger mobil sind, legt dies nahe. Die Briefwahl ermöglicht eine „barrierefreie Wahl“.

Jedem/r Wahlberechtigten die Unterlagen zustellen

Die Durchführung der PGR-Wahl in Form einer Allgemeinen Briefwahl muss sorgfältig vorbereitet werden. Es muss sichergestellt sein, dass jeder/m Wahlberechtigen die Briefwahl-Unterlagen zugestellt werden. Möglich ist dies, weil auf den Wahlscheinen jeweils der Name und die Adresse der im Meldewesen erfassten Katholiken gedruckt ist, die am Wahltag 14 Jahre alt sind. Die personalisierten Wahlscheine sind in einem C4-Fensterkuvert (siehe Frage 1 FAQs). Da hierzu der Datenbestand von Anfang Dezember 2013 genutzt wird, kann es allerdings sein, dass für einige Wahlberechtigte keine adressierten Wahlscheine gedruckt werden (z. B. für Neuzugezogene). Jede Pfarrgemeinde, die die Unterlagen bestellt, erhält daher zusätzlich 50 unadressierte Wahlscheine und die dazugehörigen Briefwahl-Unterlagen. Diese können an Wahlberechtigte ausgegeben werden, für die keine adressierten Wahlscheine gedruckt wurden bzw. die diesen nicht mehr auffinden (siehe Frage 6 FAQs). Diejenigen Personen müssen allerdings in einem Formular erfasst werden (siehe Formular Nr. 02c).

Eine Wahl ohne Wahllokal?

Wenn die PGR-Wahl in Allgemeiner Briefwahl durchgeführt wird, muss am Wahltag (16. Febr. 2014) kein Wahllokal geöffnet haben – es kann aber eines geöffnet haben. Auf alle Fälle muss klar sein, wo die Briefwahl-Kuverts inkl. Stimmzettel und Briefwahl-Erklärung (Wahlschein) abgegeben bzw. an welche Adresse sie gesandt werden sollen (z. B. Pfarrbüro). Auch am Wahltag muss dies noch möglich sein. Sinnvoll ist es, am 16. Febr. 2014 im Rahmen eines Kirchencafes zum persönlichen Abgeben der Briefwahl-Unterlagen einzuladen.
Welche Rahmenbedingungen vor Ort für die Allgemeine Briefwahl gelten, muss öffentlich bekannt gegeben werden.

Kosten für Allgemeine Briefwahl

Die Material-Bestandteile, die bei einer Allgemeinen Briefwahl jede(r) Wahlberechtigte(r) erhält, sind:
1. Zustell-Kuvert (C4-Fensterkuvert)
2. Personalisierter Wahlschein (inkl. Briefwahl-Erklärung)
3. Wahlbrief-Umschlag (mit Adresse Pfarramt)
4. Stimmzettelumschlag
5. Stimmzettel

Die Bestandteile 1 bis 4 werden nach Bestellung vom Diözesanrat zugestellt. Bestandteil Nr. 5 (Stimmzettel) muss vor Ort in der Pfarrei erstellt und kopiert werden. Ein großer Teil der Kosten für Druck und Adressierung der Bestanteile 1 bis 4 wird von der Erzdiözese übernommen. Je 1.000 Wahlberechtigte kosten diese inkl. MwSt. € 20,- (Einzelpreis 2 Cent). Eine Pfarrgemeinde mit 4.000 wahlberechtigten Katholiken muss also € 80,- zahlen.
[Weitere Infos zu Inhalt und Form]

In welcher Form erhalten Sie die Unterlagen?

Eine Pfarrei, die die Unterlagen für Allgemeine Briefwahl bestellt, erhält für jeden Wahlberechtigten ein C4-Kuvert (Fenster-Kuvert), in dem der personalisierte Wahlschein, der Briefwahl-Umschlag, der Wahlumschlag (kleines Kuvert für den Stimmzettel) und ein DIN 4-Blatt mit Erläuterungen zur Briefwahl enthalten sind. Vor Ort muss in das C4-Kuvert dann noch der Stimmzettel gelegt werden. Ein C4-Kuvert wurde gewählt, weil man sich damit die Falzarbeiten spart (auch für den Stimmzettel). Die große Mehrheit der Pfarrgemeinden wird dieses Kuvert mit den Unterlagen für Allgemeine Briefwahl dann selbst austragen.

Bestellung: Wahlbenachrichtigungskarten oder Allgemeine Briefwahl

In der Erzdiözese München und Freising ist den Pfarreien freigestellt, ob sie Wahlbenachrichtigungskarten einsetzen oder die Wahl in Form einer Allgemeinen Briefwahl durchführen – oder ob sie keine der beiden Möglichkeiten nutzen.
Bis zum 29. November 2013 können mit den Online-Formularen bzw. mit den der Wahlmappe beiliegenden Formularen entweder die Wahlbenachrichtigungskarten (Nr. 02a) oder die Unterlagen für Allgemeine Briefwahl (Nr. 02b) bestellt werden. Die Materialien werden adressiert und nach Straßen sortiert an die von Ihnen angegebene Lieferadresse gesandt bzw. - falls gewünscht - per Post direkt an die Wahlberechtigten (bei Wahlbenachrichtigungskarten).

Die Pfarrgemeinden erhalten die Unterlagen für die Allgemeine Briefwahl bis spätestens 24. Januar 2014.
[FAQs - häufig gestelle Fragen zu Allgemeiner Briefwahl]