Diözesanrat der Katholiken

Demokratisch gewählte Vertretung des Kirchenvolkes.
Der Diözesanrat repräsentiert mehr als 125.000 ehrenamtlich in Katholikenräten, Verbänden und Initiativen aktive katholische Frauen und Männer.

Neues Direktorium von CELCA Ecuador 2014-2107

CELCA Ecudaor
Auf dem Bild von links nach rechts:
Eduardo Jácome, Presidente Comisión Familia, Manuela Ulloa, Secretaria, Marisol Zambrano, Presidente Comisión Educación, Nagib Cortez, Protesorero, Eduardo Pérez, Presidente, Xavier Veliz, Presidente Comisión Logística, Carlos Garcés, Vicepresidente, Pedro Trejo, Presidente Comisión Integración y Eduardo Villacís, Presidente Comisión Formación.

Schriftverkehr seit der Neuwahl

Brief von Eduardo Jácome:
Im Frühjahr 2014 fand in der Generalversammlung von Celca die Wahl des neuen Direktoriums 2014 - 2017 statt. Es wurde Luis Eduardo Perez als Präsident und Carlos Garces Velasquez als Vizepräsident gewählt. Die Wahl wurde von Mons. German Pavon, Bischof von Ambato und Präsident der Kommission der Laien der ecuador. Bischofskonferenz bestätigt.
Wir sind uns bewußt, dass Celca einen "neuen Moment" benötigt. Wir haben Jesus Christus versprochen zu arbeiten mit dem Ziel Celca dahingehend zu verändern, als ein leistungsfähiges Medium der Koordination der Laien und dem Raum der Formation, um
die Laien zu fördern, damit sie das Licht des Evangeliums in die Bereiche der Familien tragen,  in sozialer, politischer, wirtschaftlicher, erzieherischer Hinsicht usw.
In brüderlichem Geist halten wir an unserem Interesse fest fortzufahren,  die Verbindung der Freundschaft mit dem Diözesanrat der Erzdiözöse München Freising weiter zu stärken, in dem wir den aktuellen Freundschaftsvertrag beleben und die Kommunikation  optimieren, denn uns verbindet ein gemeinsames Ziel, das Reich Gottes in der Welt zu errichten.
Antwort von Hans Tremmel an Eduardo:
Sehr geehrter Herr Luis Eduardo Perez, sehr geehrter Herr Carlos Garces Velasques,
zur Ihrer Wahl zum Präsidenten und Vizepräsidenten von CELCA gratuliere ich Ihnen sehr herzlich. Beim Lesen Ihres Briefes erinnerte ich mich mit Freude an die vielen persönlichen Begegnungen in Ecuador und bei uns. Es ist etwas Schönes, Teil einer “weltkirchlichen Lerngemeinschaft” zu sein.
Vor kurzem konnte ich beim 99. Deutschen Katholikentag mitwirken. Über 50.000 Menschen nahmen teil, um gemeisam zu beten und über gesellschaftliche Herausforderungen ins Gespräch zu kommen. Mich erfüllen Katholikentage immer wieder mit Freude. Wie erfrischend bunt katholische Kirche doch ist! Es steckt viel Kraft in uns, wenn wir Vielfalt als Chance ansehen. Sie ist eine Chance, weil wir so auf vielfältige Weise und an vielfältigen Orten Zeugnis von der befreienden Botschaft Jesu Christi abgeben können. Dabei dürfen wir aber nicht vergessen, uns zu vernetzen und gemeinsam in der Öffentlichkeit Zeichen zu setzen. Dies zu leisten, sehe ich als eine zentrale Aufgabe des Diözesanrats an. Die CELCA steht vor einer ähnlichen Herausforderung. Das in Ihrem Schreiben genannte Ziel, die CELCA “zu einem leistungsfähigen Medium der Koordination der Laien zu machen, um das Licht des Evangeliums in die unterschiedlichen sozialen Bereiche zu tragen”, kann ich nur unterstützen. Es ist schön zu sehen, dass wir auch deswegen Partner sind, weil wir vor ähnlichen Aufgaben stehen.
An unserer Partnerschaft zeigt sich, dass das Motto der Jahresaktion der deutschen Caritas gerade für die Weltkirche eine sehr treffende Beschreibung ist. Es lautet: “Weit weg ist näher als du denkst.” Sie können sicher sein: Uns liegt sehr daran, dass wir uns immer näher kommen. Dies gilt, auch wenn wir uns nur selten von Angesicht zu Angesicht sehen. Und doch hoffe ich, dass wir uns über kurz oder lang leibhaftig begegnen können. In unserer Freundschaftsvereinbarung wird dies ja auch als zentrales Ziel hervorgehoben.
Die Partnerschaft mit den Laien in Ecuador ist mehr sehr ans Herz gewachsen. Ich hoffe, dass wir immer mehr ein wahres Netzwerk des geschwisterlichen Miteinanders knüpfen können. Dies ist für mich ein mutmachendes Zukunftsbild für unsere Partnerschaft.
In diesem Sinne grüße ich Sie herzlich und freue mich auf eine freundschaftliche Zusammenarbeit
Ihr
Hans Tremmel