Diözesanrat der Katholiken

Demokratisch gewählte Vertretung des Kirchenvolkes.
Der Diözesanrat repräsentiert mehr als 125.000 ehrenamtlich in Katholikenräten, Verbänden und Initiativen aktive katholische Frauen und Männer.

Archiv Meldungen und Infos des Diözesanrats der Katholiken

Hier finden Sie alle Pressemitteilungen und Infos ab dem Jahr 2016 (alles, was auf der Startseite der Homepage des Diözesanrats stand). Bei der Suche handelt es sich um eine Volltextsuche. Pressemitteilungen des Diözesanrats ab dem Jahr 2001 finden Sie auch über das Archiv der Pressestelle.

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Tremmel gratuliert Benedikt XVI. zu seinem 90. Geburtstag

Wenn man einem Menschen, den man lange kennt, zum 90. gratuliert, erinnert man sich an die erste Begegnung und an gemeinsame Erlebnisse. Selbstredend ist meine Schilderung bei Joseph Ratzinger einseitig. Als Student habe ich ihn früh als Konzilstheologen entdeckt und schätzen gelernt. Über manche Themen hätte ich gerne mit ihm diskutiert. Meiner Jugend entsprechend hätte ich wohl sehr kritische Fragen gestellt. Wahrscheinlich hätte ihm diese wissenschaftliche Neugierde sogar gefallen. Ihn selber hat die Freude am Nachdenken ja nie verlassen. Meine erste „persönliche“ Begegnung war 2006. Mit der Pfarrei sind wir in den Sonnenaufgang geradelt, um mit Papst Benedikt Gottesdienst zu feiern. 2011 durfte ich ihn in Berlin und Freiburg erleben. Nicht nur für meine Töchter aber war sein bayerisches Geburtstagfest in Castel Gandolfo ein unvergessliches Erlebnis. Dort haben wir einen liebenswürdigen und humorvollen Papst erlebt. Niemand ahnte, dass er wenig später eine historische Entscheidung treffen würde. Die letzte Generalaudienz war für mich dann ein berührender Abschied von unserem bayerischen Papst. Ich gratuliere ihm sehr herzlich und wünsche ihm Gesundheit und dass er mit seinen Fragen unmittelbar an den lieben Gott noch a bissal warten muss.

"Diese Wirtschaft tötet!" Wege zu einem guten Leben für alle

Diese Wirtschaft tötet!“ So pointiert hat Papst Franziskus in Evangelii Gaudium einen rein auf kurzfristige Gewinne orientierten Kapitalismus kritisiert. Zentrale Zielrichtung der päpstlichen Kritik waren allerdings die realen „Ausschließungen“ und sozialen Ungleichheiten, die eine solche Wirtschaft produziert. „Wege zu einem guten Leben für alle“ – darum muss es daher gehen, „die Spielregeln des wirtschaftlich-sozialen Systems“ zu verändern. P. Dr. Andreas Gösele SJ von der Hochschule für Philosophie München wird das Anliegen des Papstes einordnen sowie Alternativen für eine gesellschaftliche Transformation vorstellen. Verschiedene Workshops vertiefen dies dann an zentralen Problemkonstellationen. 

Ausstellung "Ein Kind - und jetzt?"

Einblicke in die katholische Schwangerenberatung
mit FOTOGESCHICHTEN von Constanze Wild


Schwangerschaft, Geburt, ein Kind sind ein Abenteuer - oft unerwartet - manchmal lang ersehnt. Hoffnungen und Glück blitzen auf, aber auch Sorgen, Enttäuschungen und Zukunftsängste.

Die Künstlerin hat im Auftrag des SkF Augsburg Frauen fotografiert und so die Arbeit der Katholischen Beratungsstellen für Schwangerschaftsfragen sichtbar und erlebbar gemacht. Frauen und Paare werden in dieser Zeit professionell beraten,
begleitet und unterstützt.

Zur Ausstellung „Ein Kind und jetzt?“ laden im Rahmen der diesjährigen „Woche für das Leben“ der Diözesanrat der Katholiken und der SkF Landesverband Bayern ein.

Die Ausstellung ist vom 28. April bis 21. Mai 2017 in der Kirche
Heilig Geist, Prälat-Miller-Weg 3, 80331 München zu sehen. Öffnungszeiten: täglich 11.00 bis 18.00 Uhr

Ausstellungseröffnung am 27. April 2017 um 15.00 Uhr

Gemeinsam für eine zukunftsfähige Welt

Der Sachausschuss „Mission – Gerechtigkeit – Frieden“ des Landeskomitees der Katholiken in Bayern ermutigt Pfarreien und Verbände, sich direkt an Bundestagskandidaten zu wenden und mit ihnen über entwicklungspolitische Fragen ins Gespräch zu kommen.

In einem Flyer wird dieses Anliegen dargelegt. Dabei wird auch auf die Möglichkeit hingewiesen, sich mit den Sustainable Development Goals (SDGs) zu beschäftigen.

Tremmel ruft zu fairem Wahlkampf auf

Ebersberg, 18. März 2017. Hans Tremmel, Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, hat Christen dazu aufgerufen, sich für einen fairen und konstruktiven Bundestagswahlkampf einzusetzen. „Im Ringen um die politische Ausrichtung unseres Landes haben wir alle den Auftrag zu versöhnen, auszugleichen und zu differenzieren. Den Lautsprechern, Scharfmachern, Vereinfachern halten wir unsere Vorstellungen eines guten, friedlichen, sozialen und christlichen Miteinanders entgegen“, sagte Tremmel bei der Vollversammlung des höchsten Laiengremiums der Erzdiözese am Samstag, 18. März, in Ebersberg.

Weitere Berichte von der Frühjahrsvollversammlung

Kardinal Marx warnt Europa vor militärischer AufrüstungDie rund 180 Delegierten des Diözesanrats befassten sich bei der Vollversammlung unter dem Motto „Ach Europa! Bist du noch zu retten?“ mit der Krise der Europäischen Union. Kardinal Reinhard Marx hat vor einer neuen militärischen Aufrüstung in Europa gewarnt. „Alle werden sagen, wir brauchen mehr Waffen. Ich sage: Da müssen wir umsteuern“, sagte der Erzbischof von München und Freising in seiner Funktion als Präsident der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft (COMECE). Vor dem Hintergrund der Diskussion um eine Aufstockung der Rüstungsetats der Nato-Mitgliedstaaten forderte Marx eine andere Sichtweise: „Sicherheit bedeutet nicht mehr Militär. Stattdessen gehört Entwicklungspolitik zur Sicherheitspolitik dazu.“ [Weiter]Kardinal Marx: Kirche muss vor Ort sichtbar seinKardinal Reinhard Marx hat sich dagegen ausgesprochen, die Seelsorge in immer größeren Pfarrverbänden zu organisieren.

Tremmel gratuliert Unterländer zum Landeskomitee-Vorsitz

München/Eichstätt, 25. März 2017. Hans Tremmel, Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, gratuliert dem neugewählten Vorsitzenden des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Joachim Unterländer, und würdigt ihn als „bereits jetzt prägenden Vertreter des Laienapostolats“. Der aus München stammende Unterländer arbeitet seit 2000 im Diözesanrat mit, von 2002 bis 2006 und seit 2010 ist er auch im Vorstand des höchsten Laiengremiums der Erzdiözese als einer der Vertreter im Zentralkomitee der deutschen Katholiken tätig. Unterländer sei ein „hervorragendes Beispiel dafür, wie sich Christ-Sein und Politiker-Sein geradezu idealtypisch verbinden lassen“, betont Tremmel. Die katholische Soziallehre sei die zentrale Richtschnur für sein politisches Handeln, „aber nicht nur aufgrund seiner enormen Fachkompetenz, insbesondere in sozialen Fragen, schätze ich ihn sehr, sondern vor allem auch aufgrund seiner sympathischen, ehrlichen und verlässlichen Art.“

Joachim Unterländer an Spitze des Landeskomitees gewählt

Eichstätt, 25. März 2017. Joachim Unterländer, CSU-Landtagsabgeordneter und sozialpolitischer Sprecher seiner Fraktion, ist der neue Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken in Bayern. Die Mitgliederversammlung wählte Unterländer am Samstag, 25. März, in Eichstätt mit 32 von 63 abgegebenen Stimmen an die Spitze der katholischen Laien im Freistaat. Renate Oxenknecht-Witzsch, 64, Professorin für Recht an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, erhielt 31 Stimmen.

Katholikenrat: Vorstandsmitglied Maloszewski gestorben

München, 24. März 2017. Der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising und der Katholikenrat der Region München trauern um Piotr Maloszewski, stellvertretender Vorsitzender des Katholikenrates, der am Dienstag, 21. März, im Alter von 66 Jahren in München gestorben ist. Diözesanratsvorsitzender Hans Tremmel und Katholikenratsvorsitzende Johanna Rumschöttel würdigen Maloszewski, der sich vor allem für die muttersprachigen katholischen Gemeinden engagierte, als „treuen Wegbegleiter und Unterstützer“. Maloszewskis Engagement zur Völkerverständigung und Integration auf der Basis des gemeinsamen katholischen Glaubens habe viele Früchte getragen, die muttersprachigen Gemeinden nähmen heute, ihre kulturellen Werte und Bräuche beibehaltend, selbstverständlich am kirchlichen Leben in München teil. „In Dankbarkeit, in Trauer und im Gebet sind wir mit seiner Frau und seinen beiden Kindern verbunden“, so Tremmel und Rumschöttel.

Position gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit

„Die sogenannte gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ist kein theoretisches Hirngespinst aus dem akademischen Elfenbeinturm, sondern allzu oft traurige, leidvoll erfahrene Realität – erfahren auch von vielen Menschen, für die sich die Caritas engagiert“, erklärte Dr. Thomas Steinforth, Vorstandsreferent im Caritasverband der Erzdiözese München und Freising. Steinforth äußerte sich am Donnerstag, 2. März, im Kardinal-Döpfner-Haus in Freising bei einer Diskussion zur Studie „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in Bayern“, die das Institut für Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt hat. Die unter anderem vom Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising unterstützte Studie ergab, dass Vorurteile, Abwertungen und Feindseligkeiten insbesondere gegenüber Muslimen, Langzeitarbeitslosen, Geflüchteten sowie Sinti und Roma ein weit verbreitetes Phänomen sind.

100 Jahre Patrona Bavariae am 13. Mai 2017

In einem gemeinsamen Schreiben haben Reinhard Kardinal Marx und Prof. Dr. Hans Tremmel zur Mitfeier des 100-jährigen Jubiläums der Erhebung Mariens zur "Patrona Bavariae" eingeladen. Die Wallfahrt und das vielfältige Rahmenprogramm finden am Samstag, 13. Mai 2017, statt. Die Wallfahrtsreihe durch die bayerischen Diözesen, die 2011 begann, findet damit an der Münchner Mariensäule ihr feierliches Finale. Die Erzdiözese München und Freising erwartet zu diesem Fest zahlreiche Gläubige aus ganz Bayern zu Veranstaltungen in der Münchner Innenstadt.Pilgern Sie mit und feiern Sie mit! Viele Pfarreien gestalten eine eigene Wallfahrt oder nutzen z.B. die Shuttlebusse. Am Wallfahrtstag beteiligen sich viele kirchliche Vereine und Verbände am vielfältigen Rahmenprogramm. Den Höhepunkt des Wallfahrtstages bildet die Eucharistiefeier und Marienweihe an der Mariensäule. Die Jugend startet bereits ab Freitagabend (12.5.) mit einem eigenen Jugendprogramm. Weitere Infos: www.

Frühjahrsvollversammlung: Ach Europa! Bist du noch zu retten?

Ist Europa noch zu retten? Diese Fragestellung steht über der Frühjahrsvollversammlung des Diözesanrats, die am 18. März in Ebersberg stattfindet. Impulse und Texte finden Sie unter www.dioezesanrat-muenchen.de/europa

Diskussionsabend: Wie gefährlich sind unsere Ängste?

München, 24. Februar 2017. Mit der Abwertung von Gruppen wie Langzeitarbeitslosen oder Flüchtlingen und den ihr zugrundeliegenden Ängsten befasst sich ein Diskussionsabend unter dem Titel „Wie gefährlich sind unsere Ängste?“ am Donnerstag, 2. März, um 18.30 Uhr im Kardinal-Döpfner-Haus auf dem Freisinger Domberg. Ausgangspunkt der Veranstaltung ist die im Oktober 2016 veröffentlichte Studie „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in Bayern“ des Instituts für Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, die ergab, dass Abwertung und Ausgrenzung insbesondere von Muslimen, Langzeitarbeitslosen, Sinti und Roma sowie Flüchtlingen ein verbreitetes Phänomen sind und sich in unterschiedlicher Intensität in allen gesellschaftlichen Schichten zeigen.

Stellenangebot: Geschäftsführer/in Region München

Wir suchen für die Geschäftsstelle des Diözesanrats der Katholiken zum nächstmöglichen Termin einen/eine Geschäftsführer/in für die Region München.

[Stellenangebot PDF]

Kolumne: Hauptsache gesund

An Neujahr wünschen wir uns "vor allem Gesundheit, denn die ist ja das Wichtigste!“Werdende Eltern antworten auf die Frage nach dem Geschlecht ihres Kindes: "egal, Hauptsache gesund". Gesundheit ist ein wichtiges Gut. Dass dabei nicht außer Acht gelassen werden darf, dass Krankheiten durchaus einen positiven Aspekt haben, weil sie helfen, unsere Maßstäbe wieder neu zu justieren - um diese Frage kreist die aktuelle Kolumne von Hans Tremmel in der Münchner Kirchenzeitung.[Wortlaut]

Gottes Wort an alle

Besonders Christen müssen sich nach Überzeugung von Hans Tremmel für die Überwindung nationaler und religiöser Grenzen einzusetzen: „Auch wenn es manchem in diesen emotional aufgeladenen Zeiten nicht gefallen mag – Gott ist nicht Jude oder Katholik, nicht Europäer oder Afrikaner, nicht Protestant oder Muslim geworden, sondern Mensch“, so der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising in einem Beitrag für die Weihnachtsausgabe der Münchner Kirchenzeitung.

Wortlaut der Kolumne von Prof. Dr. Hans Tremmel für die Münchner Kirchenzeitung

Auf dem Foto sind Fair Trade-Kerzen abgebildet, die es bei GEPA gibt. Weiter

Hans Tremmel: „Christen müssen Grenzen überwinden“

München, 21. Dezember 2016. Besonders Christen müssen sich nach Überzeugung von Hans Tremmel für die Überwindung nationaler und religiöser Grenzen einzusetzen: „Auch wenn es manchem in diesen emotional aufgeladenen Zeiten nicht gefallen mag – Gott ist nicht Jude oder Katholik, nicht Europäer oder Afrikaner, nicht Protestant oder Muslim geworden, sondern Mensch“, so der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising in einem Beitrag für die Weihnachtsausgabe der Münchner Kirchenzeitung.

Seminar: Schwierige Gespräche meistern

Der Diözesanrat veranstaltet am Freitag, 3. Februar, in Freising und am Samstag, 4. März, in Rosenheim ein Seminar, in dem die Fähigkeit, schwierige Gespräche anzugehen und zu meistern, trainiert wird.

Dabei wird gelernt, die eigene Position ruhig zu vertreten, die richtigen Worte zu finden, sicher aufzutreten und dem Gesprächspartner zuzuhören - mit dem Ziel eine gute gemeinsame Lösung zu finden.

Das Seminar ist sehr praxisorientiert mit Übungen und persönlichem Feedback.

Referentin Margerita Spiegler, Trainerin für Rhetorik und Kommunikation, Persönlichkeits- und Bewerbungstraining.

Werner Fiutak verstorben

Werner Fiutak war von 2010 – 2014 Mitglied im Vorstand des Diözesanrats der Katholiken und zuvor Mitglied im Dekantsrat Perlach bzw. PGR-Vorsitzender von Christus Erlöser.
Requiem am Montag, 19. Dezember um 12.45 Uhr in der katholischen Pfarrkirche St. Philipp Neri, Kafkastraße 17, 81737 München
Beerdigung am Montag, 19. Dezember um 14.15 Uhr im Neuen Südfriedhof, Hochaeckerstr. 90.

Überarbeitetes Verbändeheft erschienen

Katholische Verbände und Organisationen engagieren sich auf der Grundlage des christlichen Glaubens in unterschiedlichen Bereichen von Staat, Kultur und Gesellschaft, oft als Experten für konkrete Problemstellungen. So sehr sich ihre Strukturen und Zielgruppen auch unterscheiden - sie repräsentieren eine große Vielfalt christlichen Engagements. Im "Verbändeheft" des Diözesanrats, das nun bereits in vierter Auflage erscheint und völlig überarbeitet und ergänzt wurde, finden Sie alle notwendigen Informationen über die katholischen Verbände und Organisationen.

Begegnung und Austausch mit Gästen aus Ecuador

Anlässlich der Eröffnung der bundesweiten Weihnachtsaktion des Hilfswerks Adveniat in München besuchen uns unsere Partner aus Ecuador. Auf dem Begegnungsprogramm des Diözesanrats  und der nationalen Laienorganisation Ecuadors, CELCA, steht unter anderem ein Besinnungstag zu „Barmherzigkeit“ am Sonntag, 20.11., und ein Studientag zur Enzyklika „Laudato si`“ am Dienstag, 22.11. Auch die Abendveranstaltung zu "Ökologie und Spiritualität: Von den Indigenen lernen" am Montag, 21.11. ist interessant.  Alle Ecuador-Interessierten sind am Samstag, 26.11. zum Partnerschaftstreffen eingeladen. Eine „Reise in den Amazonasraum“ steht  auf dem Programm mit einem Fest der Begegnung und Kulturen.
Die Eröffnung der Adveniat-Weihnachtsaktion wird mit einem Gottesdienst am Sonntag, 27.11. im Münchner Liebfrauendom gefeiert, Beginn 10 Uhr.

Weitere Informationen

Papst Franziskus und das Vergaberecht

Gemeinden nutzen. Der Diözesanrat lädt dazu am Samstag, 05.11.2016, ins Kardinal-Döpfner-Haus nach Freising und am Freitag, 25. Nov. 2016, 18.00 Uhr, bis Samstag, 26. Nov 2016, 14.00 Uhr ins Bildungs- und Exerzitienhaus St. Rupert nach Traunstein ein. Referenten sind u.a. Geseko v. Lüpke und Christian Felber.Ziel ist es, gemeinsam mit Experten aus Wissenschaft und Praxis auszuloten, was die von Franziskus eingeforderte „notwendige öko-soziale Umkehr“ für die Kommunalpolitik bedeute, so Hans Tremmel, Vorsitzender des Diözesanrats, in der Einladung zu der Tagung.Mit der Diagnose, dass Fortschritt neu definiert werden müsse, schließe sich Franziskus Forschungsüberlegungen an, die eine Gleichsetzung von Fortschritt und Wachstum in Frage stellten, so Tremmel weiter: „Längst ist vielen auch hierzulande klar, dass ein Umdenken erforderlich ist, wenn wir in Solidarität mit den künftigen Generationen heute die richtigen Weichen stellen wollen.“ Dazu brauche es Veränderungen auf allen Ebenen, „im Bereich des persönlichen Lebensstils und auf struktureller Ebene, in der Politik und im Selbstverständnis der Wirtschaft“, betont der Vorsitzende.

Diözesanrat wählt Vertreter aus Gesellschaft und Politik

München, 14. Oktober 2016. Der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising hat am Freitag, 14. Oktober, bei seiner Herbstvollversammlung in Freising 19 Einzelpersönlichkeiten in seine Vollversammlung gewählt. Unter ihnen sind zahlreiche bekannte Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft. Die bayerische Umwelt- und Verbraucherministerin Ulrike Scharf (CSU) zählt ebenso zu ihnen wie der Vizepräsident des Deutschen Bundestages, Johannes Singhammer (CSU), und der Generaldirektor der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns, Gerhard Haszprunar. Der Vorsitzende des Diözesanrats, Hans Tremmel, dankte den Gewählten für ihre Bereitschaft zum Engagement und würdigte die Einzelpersönlichkeiten, die aus der Vollversammlung ausschieden: „Ihnen allen wollen wir ein herzliches Vergelt’s Gott sagen für ihr jahrelanges, manchmal sogar jahrzehntelanges Engagement für uns und mit uns und vor allem für die Menschen und die Kirche.“

Diözesanrat dankt ausscheidenden Mitgliedern

Mit der Wahl der Einzelpersönlichkeiten schieden einige Personen aus dem Diözesanrat aus, die sich jahrelang, manchmal sogar jahrzehntelang für die Menschen und die Kirche engagiert haben. Folgenden Personen gilt unser herzliches Vergelt's Gott: Josef Bierschneider, Dr. Gertraud Burkert, Prof. Dr. Egon Endres, Dr. Walter Flemmer,  Babara Maria Gradl, Georg Rieß, Johanna Rumschöttel, Theresa Schopper, Dieter Thalhammer, Rosa Westermair.

Diözesanrat tagt zur „Einheit in Christus“ in Freising

München, 10. Oktober 2016. Mit der „Einheit in Christus“ befasst sich die Herbstvollversammlung des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising am Freitag und Samstag, 14. und 15. Oktober, im Kardinal-Döpfner-Haus in Freising. Die rund 180 Teilnehmer wollen angesichts des bevorstehenden Reformationsgedenkens besonders das die Konfessionen Verbindende in den Blick nehmen. Der Fokus soll auf dem „gemeinsamen Engagement in gesellschaftlichen Fragen, auf der lebendigen Inspiration durch die gemeinsame biblische Quelle und auf dem spezifischen Erfahrungsschatz angesichts der pastoralen Herausforderungen der Gegenwart“ liegen, wie es in der Einladung heißt. Auf dem Programm stehen außerdem Arbeitsberichte des Diözesanratsvorsitzenden Hans Tremmel und des Erzbischofs von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx. Am Freitag um 18 Uhr feiern die Teilnehmer gemeinsam mit Kardinal Marx Gottesdienst.

Der Schutz der Menschenwürde kennt keine Grenzen

In einem Beitrag für ein Themenheft der Landesarbeitsgemeinschaft der Jugendsozialarbeit in Niedersachsen beschreibt Dr. Martin Schneider, theologischer Grundsatzreferent des Diözesanrats, die Herausforderung des individuellen Rechts auf Asyl und des Flüchtlingsschutzes. Er sieht darin einen Prüfstein für die Werte und ethischen Grundlagen unseres Zusammenlebens.

Download des Themenheftes "Junge Flüchtlinge in der Jugendberufshilfe" (Beitrag von Dr. Martin Schneider, S. 10-19)

"Aus Angst um die eigene Identität andere abzuwerten, ist nicht christlich"

Das soziwalwissenschaftliche Konzept Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit wird in bundesweiten Untersuchungen angewendet, um die Einstellungen gegenüber bestimmten Bevölkerungsgruppen zu erfassen. Am Montag, 24. Oktober 2016, wurden die zentralen Ergebnisse der ersten bayernweiten Erhebung im Rahmen einer Pressekonferenz in München präsentiert.   Laut Dr. Christian Ganser vom Institut für Soziologie der LMU, ist die Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ein verbreitetes Phänomen, insbesondere die Abwertung von Muslimen, Langzeitarbeitslosen, Sinti und Roma sowie Flüchtlingen. Eine feindliche Einstellung gegenüber Ausländern allgemein sowie klassischer Rassismus finden jedoch kaum Zustimmung. Frauen neigen in einem geringeren Maße zu Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit als Männer. Eine starke Identifikation mit Deutschland und ein geringes Vertrauen in politische Institutionen gehen mit höherer Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit einher. Zudem zeigen sich deutliche bildungsspezifische Effekte.   Die Studie wurde von verschiedenen Organisationen und Institutionen in Bayern gefördert, u.

Tremmel ruft zum Engagement gegen Ressentiments und Ängste auf

München, 14. Juli 2016. Hans Tremmel, Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, hat Christen zum Engagement gegen fremdenfeindliche Ressentiments und mit Migration verbundene Ängste aufgerufen. „Ängste aufgreifen kann man auf unterschiedliche Art und Weise“, sagte Tremmel beim Jahresempfang der Erzdiözese am Donnerstag, 14. Juli, in München. „Wenn jemand im dunklen Wald Angst hat, dann kann man seine Ängste aus politischem Kalkül noch verstärken, indem man ihm Gruselgeschichten erzählt. Oder man kann eine Lampe anzünden, um deutlich zu machen, dass die Angst vor manchem Schatten unbegründet ist.“ Christen seien dabei „nicht so sehr prädestiniert für die Gruselgeschichten“, ihr Auftrag sei vielmehr „die Verkündigung der Frohen Botschaft und das Anzünden des Lichts“. Dabei leuchteten sie aber „nicht irgendwie diffus in den Wald hinein“, sondern „gezielt auf den konkreten Menschen“, betonte der Vorsitzende.

Tremmel beklagt „Unkultur der Niveaulosigkeit“

München, 14. Oktober 2016. Der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, Hans Tremmel, hat bei der Herbstvollversammlung der Laienvertretung eine Versachlichung gesellschaftlicher und politischer Debatten gefordert. „Manche Briefe und Mails, die Bürgermeister, Landräte, Abgeordnete, Journalisten, Pfarrer, Bischöfe, ehrenamtliche Kirchenvertreter und auch ich bekommen, sind ehrverletzend, beleidigend und manchmal sogar bedrohlich“, sagte Tremmel am Freitag, 14. Oktober, in Freising. „Es macht sich eine Unkultur der Niveaulosigkeit breit.“

Diözesanrat fordert Integration von Flüchtlingen in Arbeitsmarkt

München, 20. Juni 2016. Der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising setzt sich für eine bessere Integration von Flüchtlingen in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt ein. In einem Positionspapier fordert das oberste Laiengremium der Erzdiözese die Verantwortlichen in der Politik unter anderem auf, klare rechtliche Regeln zu verabschieden, damit geduldete Flüchtlinge während der Ausbildung vor Abschiebung sicher sind. „Es ist nicht zumutbar, dass die jungen Menschen von einer unverbindlichen ‚allgemeinen Übereinkunft‘ abhängig sind, ob sie ihre Ausbildung abschließen können“, heißt es in dem Papier, das vom Vorstand des Diözesanrats verabschiedet wurde. Ebenso müsse den Ausbildungsbetrieben die Sicherheit gegeben werden, dass die ausgebildeten Flüchtlinge nach dem Ende der Ausbildungszeit noch mindestens zwei Jahre als Arbeitnehmer tätig sein dürfen.