Diözesanrat der Katholiken

Demokratisch gewählte Vertretung des Kirchenvolkes.
Der Diözesanrat repräsentiert mehr als 125.000 ehrenamtlich in Katholikenräten, Verbänden und Initiativen aktive katholische Frauen und Männer.

Berufsausbildung und Arbeit

Für Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, ist es von entscheidender Bedeutung, so schnell als möglich in das Ausbildungssystem bzw. in die Arbeitswelt integriert zu werden. Damit dies gelingt, sind entsprechende deutsche Sprachkenntnisse unabdingbar.

 

Arbeit

Wer als Asylbewerber Aussicht hat, in Deutschland zu bleiben, darf nach drei Monaten arbeiten. Die Arbeitsagentur prüft jedoch in den ersten 15 Monaten, ob ein inländischer Bewerber zur Verfügung steht. Dieser hätte Vorrang. Als Zeitarbeiter können Fachkräfte nach drei Monaten, gering Qualifizierte nach 15 Monaten arbeiten.

Für die Vermittlung von Arbeitsplätzen sind die regionalen Agenturen für Arbeit zuständig: www.arbeitsagentur.de (hier findet man die Adressen aller Agenturen für Arbeit)
 
Bundesweite (gebührenfreie) Telefonnummer für Arbeitnehmer: 0800 4555500

 

Ausbildung

Eine Berufsausbildung muss vor Vollendung des 21. Lebensjahres beginnen. Bei Geduldeten muss die Ausländerbehörde zustimmen. Die Genehmigung gilt zunächst für ein Jahr. Arbeitgeber können von der Arbeitsagentur finanzielle Unterstützung erhalten. Die Agenturen für Arbeit sind auch für die Vermittlung von Ausbildungsplätzen zuständig. 

Da in der Wirtschaft dringend Auszubildende gesucht werden, können hier auch die zuständigen Kammern bei der Suche nach Praktikums- und  Ausbildungsplätzen weiterhelfen.

Im Bereich der Erzdiözese München und Freising sind dies insbesondere:
Für Probleme während der Ausbildung stehen die Ausbildungsberater der Kammern zur Verfügung.

Sowohl die Kammern (s.o.) als auch die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft  (vbw, Tel. 089 551780) haben Projekte zu Integration von Flüchtlingen in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt geschaffen.

Die Berufsschulen führen Integrationsklassen für Flüchtlinge, um sie auf die Ausbildung vorzubereiten. Informationen hierzu gibt es an den einzelnen Berufsschulen in den Stadt- und Landkreisen.
   
Für eine notwendige Begleitung von Auszubildenden während der Berufsausbildung gibt es ehrenamtliche örtliche/regionale Organisationen.

Bundesweit unterstützt der Senior Experten Service mit dem Projekt VerA Auszubildende mit Schwierigkeiten in der Ausbildung ehrenamtlich durch aus dem Berufsleben ausgeschiedene, hierfür geschulte  Senioren - auch bis zum Ausbildungsabschluss.