Diözesanrat der Katholiken

Demokratisch gewählte Vertretung des Kirchenvolkes.
Der Diözesanrat repräsentiert mehr als 125.000 ehrenamtlich in Katholikenräten, Verbänden und Initiativen aktive katholische Frauen und Männer.

DR. WALTER BAYERLEIN

Dr. Walter Bayerlein
Dr. Walter Bayerlein ist einer der maßgeblichen Gestalter des demokratisch legitimierten Laienapostolates in Deutschland. Bayerlein wirkte seit den 1960er Jahren entscheidend an der Neuordnung des Laienapostolats in Deutschland mit. Maßgeblich geprägt wurde er von der im Zweiten Vatikanischen Konzil neu formulierten Stellung der Laien in Kirche und Gesellschaft. Als Mitglied der Würzburger Synode, die zwischen 1971 und 1975 über die Umsetzung des Zweiten Vatikanischen Konzils in Deutschland beriet, trug er entscheidend zur Entwicklung der heutigen Gestalt von Pfarrgemeinde- und Katholikenräten bei. Bayerlein gehörte von 1968 bis 2002 dem Vorstand des Diözesanrates der Katholiken der Erzdiözese München und Freising an. Von 1972 bis 2005 arbeitete er im Zentralkomitee der deutschen Katholiken mit und war lange Jahre dessen Vizepräsident. Bayerlein war sowohl Gründungsmitglied auf Bundesebene als auch Gründungsinitiator von Donum Vitae in Bayern und unterstützt den Verein bis heute mit hoher persönlicher Einsatzbereitschaft. 2008 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen.
Der frühere Vorsitzende Richter am Oberlandesgericht in München ist immer noch für den Diözesanrat der Katholiken aktiv und Mitglied des Sachausschusses Zweites Vatikanisches Konzil und Würzburger Synode.

Pressemitteilung und Würdigung
Maßgeblicher Gestalter des Laienapostolats / Kardinal Marx: „Kritischer und motivierender Wegbegleiter“ (PM vom 14. Dezember 2015 zu seinem 80. Geburtstag)

Zeitzeugen Vatikanum
Walter Bayerlein und seine Erinnerungen an Konzil und Synode
Walter Bayerlein ist immer noch für den Diözesanrat der Katholiken aktiv und Mitglied des Sachausschusses Zweites Vatikanisches Konzil und Würzburger Synode. So setzte er sich in den vergangenen Jahren, fünf Jahrzehnte nach dem Konzil und vier Jahrzehnte nach der Synode, dafür ein, die Impulse des Konzils und der Synode neu aufzugreifen, und wirkte an vielen Veranstaltungen in Pfarreien und Bildungseinrichtungen mit. In seinen Erinnerungen hebt er hervor, wie wichtig es war, der „Glaubens- und Lebenserfahrung von nicht geweihten Frauen und Männern in der Lehre der Kirche endlich das Gewicht zu geben, das ihrer Würde als mündiger Christen entspricht“.

["Ich begann, auf meine Kirche richtig stolz zu sein", aus:  Erinnerungen an das Zweite Vatikanische Konzil. Zeitzeugen aus dem Erzbistum München und Freising berichten, hrsg. v. Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, München 2012.]

[Referat vom 12. Juni 2013 in Schloss Fürstenried, Themen: Zweites Vatikanisches Konzil, Würzburger Synode, Julius Kardinal Döpfner | PDF]

[Zusammenstellung und Interpretation von Grundlagentexten für die Rätearbeit (aus Handbuch für Pfarrgemeinderäte) | PDF]