Diözesanrat der Katholiken

Demokratisch gewählte Vertretung des Kirchenvolkes.
Der Diözesanrat repräsentiert mehr als 125.000 ehrenamtlich in Katholikenräten, Verbänden und Initiativen aktive katholische Frauen und Männer.

Gemeinsam in Vielfalt Eine Online-Plattform zu Flucht, Asyl und Integration



Orte der Hoffnung
Kaum ein anderes Thema hat die deutsche Öffentlichkeit und Politik seit Monaten so sehr bewegt, wie die hohe Zahl an Migranten aus anderen Kulturkreisen. Geflüchtete aus Syrien, aber auch aus den Ländern des Mittleren Ostens und Afrikas machen sich auf die Suche nach Sicherheit, nach einer Perspektive für ihr Leben und eine Zukunft für ihre Familien.

Auch wenn aktuell die Zahl der Ankommenden gesunken ist, so werden die gesellschaftlichen Aufgaben in der langfristigen Integration und im Umgang mit aller Wahrscheinlichkeit nach auch in Zukunft hoch bleibenden Migrationsbewegungen nach Europa nicht weniger, vielleicht sogar komplizierter.

Der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising will auf diesen Seiten deshalb
  • Anregungen und unterstützende Materialien für Pfarrgemeinden, Ortsgruppen und Helferkreise zusammentragen
  • Hintergrundinformationen für die ehrenamtliche Arbeit vor Ort bieten
  • sowie Argumentationshilfen für den politischen und zivilgesellschaftlichen Diskurs bereitstellen.
Sie werden also sowohl Arbeitshilfen und Engagementideen für ihren ehrenamtlichen Einsatz als auch Grundsätzliches zu Migration und Integration, zu Werten, Einstellungen und Ängsten, aber auch zu Liturgischen Bausteinen, mit denen diese Themen in gottesdienstlichen Feiern aufgegriffen werden können, finden. Nicht zuletzt haben wir Beschlüsse und Stellungnahmen des Diözesanrats, aber auch anderer kirchlicher Akteure zum Themenfeld Flucht, Migration und Integration übersichtlich zusammengestellt.

Weil uns Christen in jedem der "fremd und obdachlos" ist, Christus gegenübersteht, verlangt dies von uns eine Kultur des Willkommens und des Miteinanders. Die Sorge um eine wertschätzende Integration gehört mithin auch zur gesellschaftspolitischen Aufgabe von Pfarrgemeinderäten und christlichen Verbänden (siehe auch Fremde und Flüchtlinge - ein christlicher Blick) - sei es durch konkrete Angebote oder durch die Beteiligung an der politischen und gesellschaftlichen Diskussion
  
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Sebastian Zink, theologischer Grundsatzreferent
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