Flucht, Asyl und Integration

Beratung


In vielen Landkreisen und in der Landeshauptstadt München übernimmt die Caritas die Sozialberatung für Asylsuchende und Flüchtlinge. Der Eigenmittelanteil wird aus Kirchensteuermitteln finanziert. Die Asylsozialberatung der Caritas ist unabhängig von staatlichen Institutionen und begleitet die Flüchtlinge während der Zeit des Asylverfahrens. Die Berater(innen) gewährleisten eine hohe Fachlichkeit. Sie beraten in Fragen von Asyl und Aufenthaltsstatus und unterstützen in der Organisation des täglichen Lebens und beim Ankommen in der fremden Umgebung. Die Asylsozialberatung ist in den Caritas-Zentren angesiedelt, die Mitarbeitenden sind in der Regel in den Unterkünften vor Ort tätig. Im Geschäftsbereich München ist der Caritas-ALVENI-Flüchtlingsdienst ein eigener Fachdienst. Zu den Aufgaben der Asylberatung gehören auch die Begleitung und Koordination von Ehrenamtlichen.

Hilfeleistung im Akutfall

Die Kirche ist dort präsent, wo Hilfe akut gebraucht wird, aber im Einzelfall häufig mangelt, etwa in großen Erstaufnahmeeinrichtungen wie der Bayernkaserne in München, wo mit einem Frauencafé eine Anlaufstelle für Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution eingerichtet wurde. Die Hilfesuchenden finden hier einen geschützten und angstfreien Raum, wo sie für ihre Probleme professionelle Hilfestellungen erhalten, sich aber auch mit Menschen in ähnlichen Situationen austauschen können.

Fördermittel
Neben den Mitteln, die im Bereich Soziales und Caritas für die Betreuung, Beratung und Begleitung von Flüchtlingen und für die entsprechenden Mitarbeiter ausgegeben werden, hatte die Erzdiözese München und Freising für 2015 ein Sonderbudget in Höhe von fünf Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Für das Jahr 2016 stehen wieder Fördermittel für die Flüchtlingsarbeit bereit. Damit werden Modellprojekte, psychologische und therapeutische Hilfen, Bildungs- und Qualifizierungsangebote für Flüchtlinge wie ehrenamtliche Unterstützer und konkrete Hilfen etwa für Schwangere sowie Sachmittel finanziert. Auch in den Beratungsstellen für Schwangere und junge Familien in München und Oberbayern werden zunehmend mehr Flüchtlingsfamilien betreut.


In der Abteilung Diakonische Aufgaben im Ressort Caritas und Beratung des Erzbischöflichen Ordinariats sind derzeit 4 Mitarbeiterinnen in Voll- und Teilzeit mit der Flüchtlingsthematik beschäftigt.

Berichte in den Medien und Pressemitteilungen:

- Ausgewählte Beratungsstellen
SkF - Sozialdienst katholischer Frauen
Unterstützung für gewaltbetroffene Mädchen und Frauen
Skf - Sozialdienst katholischer Frauen
Hilfe für Frauen in besonderen Belastungssituationen
Jadwiga - Projekt der ökumenischen gGmbH "STOP dem Frauenhandel"
Beratung, Krisenintervention und Erstversorgung
IN VIA Migrationsberatung
Familiäre und persönliche Schwierigkeiten, Krisen- und Notsituationen

- Informationsbroschüre
"Flüchtlinge und Asylbewerber begleiten und unterstützen" (PDF)
Informationen, Fakten und Hilfsmöglichkeiten für Pfarrgemeinden, Ehrenamtliche und Helferkreise

- Thema "Sozialberatung und Sozialarbeit"
"Asylsozialberatung der Caritas"
Artikel in den Münchner Kirchennachrichten vom 1. September 2015
"Sozialpädagoge hilft 150 Flüchtlingen"
Artikel in den Münchner Kirchennachrichten vom 3. August 2015
"Caritas fordert bessere Finanzierung der Asylberatung" (PDF)
Pressemitteilung des Caritasverbandes des Erzbistums vom 21. Juli 2015
"Sozialarbeit am Flughafen: Flüchtlings-Betreuung bis zur Gangway"
Artikel in den Münchner Kirchennachrichten vom 14. Mai 2015

Für Menschen, die Hilfe brauchen und keine Flüchtlinge sind unterhält die Erzdiözese ein breites Spektrum an Anlaufstellen für Hilfesuchende Menschen.
Die wichtigsten sind hier aufgelistet: www.erzbistum-muenchen.de/Hilfe