Kardinal Marx: Anderen Zukunft und Hoffnung geben Immer wieder neu und jung - zum 75. Mal Jugendkorbinianswallfahrt

Jugendliche und junge Erwachsene pilgerten am Samstag, 18. November 2017, bei der 75. Jugendkorbinianswallfahrt singend und betend zum Freisinger Domberg. Neben 150 Wallfahrergruppen, die aus allen Teilen der Erzdiözese zu Fuß nach Freising pilgerten, waren 15 Wallfahrer sogar über Nacht von „Dom zu Dom“ 40 Kilometer von München nach Freising gegangen.
Die 75. Jugendwallfahrt der Erzdiözese München und Freising stand unter dem Motto „Zukunftsmensch“. Beim Festgottesdienst am Samstagabend forderte Erzbischof Reinhard Kardinal Marx die jungen Christen auf nach vorne zu schauen und die Zukunft mitzugestalten. „Mit welchem Herzen und welchem Blick wir auf die Zukunft schauen, darauf kommt es an. Christus kommt aus der Zukunft auf uns zu, nicht aus der Vergangenheit!“

Er lieh sich ein Smartphone von einem der Jugendlichen und verdeutlichte, dass die kühnsten Vorstellungen über den technischen Fortschritt inzwischen von der Realität überholt worden seien. „Science Fiction ist nicht nur Träumerei, diese Entwicklungen lassen Ängste entstehen - vor der Zukunft, vor Klimawandel und Globalisierung“. Christen sollten dagegen mit Hoffnung in die Zukunft gehen und dürften sich auch nicht ins Private zurückziehen. Marx rief die Jugendlichen dazu auf, aus ihrer Lebenszeit etwas zu machen, ihr Leben zu gestalten. Es gehe darum, die Chancen der Zukunft für alle Menschen nutzbar zu machen. „Wir wollen Zeugen der Hoffnung sein und damit auch anderen Zukunft und Hoffnung geben.“
 
Im Anschluss an den Gottesdienst ging es erstmals mit Musik und einem Jugendkorbinian-Banner vorneweg in einem langen Zug durch das abendliche Freising zum Festival auf dem Festplatz in der Luitpoldanlage. Die Jugendlichen erwartete in verschiedenen Zelten, in denen es an diesem kalten Tag angenehm warm war, ein abwechslungsreiches Programm rund um das Motto „Zukunftsmensch“. Besonders gefragt waren Mitmach-Angebote von der Kletterscheibe über eine bunte Malaktion im Zukunftsmensch-Labyrinth der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) bis zum Silent-Kino. Zum Mittanzen luden auf den Bühnen im großen Event-Zelt und dem kleineren Kultur-Zelt mit – wie es sich für ein Festival gehört - dröhnenden Bässen deutliche hörbare Showacts ein. Unter anderem begeisterten DJ Börnhead,  die Band JackFish, das Chilonyah Duo und die als Überraschung am späteren Abend stark aufspielende Band Impala Ray die Jugendlichen.

„Das neue Format der diesjährigen Jugendkorbinianswallfahrt ist gut angekommen und wir freuen uns, dass sich wieder viele Jugendliche aus allen Teilen des Erzbistums auf den Weg nach Freising gemacht haben. An einem Samstag, bei kaltem Novemberwetter zu Fuß nach Freising zu gehen und dort Gottesdienst zu feiern ist keine Selbstverständlichkeit. Junge Christen wollen damit ihrem Glauben Ausdruck geben und bei dieser traditionellen Jugendwallfahrt Gemeinschaft spüren“, erklärte Diözesanjugendpfarrer Richard Greul.

Die 75. Jugendkorbinianswallfahrt endete um Mitternacht nach dem Nachtimpuls und die positive Resonanz vieler Besucher bestätigte, dass auch für dieses Mal gilt: Nach Korbi ist vor Korbi, denn im November 2018 wird es das nächste Jugendkorbinian unter dem Motto: „Wofür es sich lohnt“ geben.
 
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PM / Claudia Hoffmann

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