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Filialkirche St. Maria Magdalena in Baierbach, Pfarrei Stephanskirchen-Haidholzen Maria Königin des Friedens

Restaurierung der historischen Orgel durch Orgelbau Linder, Nussdorf/Inn
Orgel der Filialkirche St. Maria Magdalena in Baierbach, Pfarrei Stephanskirchen-Haidholzen Maria Königin des Friedens
Das Werk hat folgende Disposition:
 
 
 
 
Manual:
Gedeckt
Flöte
Viola
Principal
Flöte
Octave
Mixtur  2-4fach
 
Pedal:
Subbaß
Violon
C,D,E,F,G,A - c´´´
  8´
  8´
  8´
  4'
  4'
  2'
  1 1/3'
 
C,D,E,F,G,A - a°, s°
16'
  8'
 
Fichte gedeckt
Fichte  C-H gedeckt, ab c° offen
C-H mit Flöte 8', ab c° Zinn
C-ds° Prospekt, neu, ab e° innen original
C-h° Fichte offen, ab c' Zinn
Zinn
Zinn
 
13 Töne, repetiert ab c
Fichte gedeckt
Fichte offen
Das Pedal  ist über eigene Ventile fest an die Manuallade gekoppelt.   
   
Die Orgel der Filialkirche St. Magdalena in Baierbach  wurde wohl Anfang bis Mitte des 18. Jahrhunderts zunächst mit einem relativ einfach gestalteten Oberkasten erbaut. Leider sind weder der Erbauer noch der ursprüngliche Aufstellungsort bekannt. Die erste urkundliche Erwähnung ergibt sich, als 1789 die Orgel von Michael Kreittmayr nach Hörgertshausen bei Moosburg (Landkreis Freising) verkauft wird. Vermutlich wurde dabei das Gehäuse zu der heutigen geschwungenen Form umgestaltet. 
Im 19.Jahrhundert erfolgten Dispositionsänderungen: Grundregister wurden eingebaut und ein achtes Register auf der Manuallade, welches zweifach besetzt war, wurde vermutlich aus Platzgründen aufgegeben. Die kurze Oktave wurde jedoch beibehalten.
Als Ende der 1960 Jahre die Pfarrei Hörgertshausen beschloss, eine neue, größere Orgel anzuschaffen, organisierte und finanzierte der Münchner Unternehmer und GDO-Gründungsmitglied Karl Bormann die Translozierung  nach Baierbach. 1971 wurde das renovierte Instrument dort eingeweiht.
Störanfälligkeit und ständige Verstimmungen waren der Grund für die jetzt erfolgte grundlegende Restaurierung…. (A. Linder)

Abnahme am 1.08.2014
Orgelsachverständiger: Prof. Friedemann Winklhofer