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Nebenkirche Hl. Blut in Elbach

Orgel in Elbach Hl. Blut
Restaurierung der historischen Orgel durch OBM Alois Linder, Nußdorf/Inn
6 Register auf einem Manual und Pedal

Das Werk hat folgende Disposition:
 
 
 
Manual: C,D,E,F,G,A -
Copel 
Fletten
Principal
Quint 
Mixtur  2fach
   
Pedal: C,D,E,F,G,A -
Baß

c´´´
8´       Holz gedeckt
4´       Holz offen
2´       vollständig im Prospekt
1 1/2´       rekonstruiert

   
a°             repetiert auf  c°
8´       Holz offen
Das Manual ist fest ans Pedal angehängt
 
Die Orgel der Hl. Blut-Kirche in Elbach ist eines der wenigen Instrumente, die in Bayern aus der Zeit um 1700 erhalten sind. Das relativ kleine Instrument füllte mit seinem Klang über 80 Jahre lang die große Pfarrkirche St. Andreas und steht seit 1787 in der Hl. Blut-Kirche.
 
Der Einbau eines eigenständigen Pedalregisters erfolgte durch Christian und Jakob Müller aus Tuntenhausen im Jahre 1853. Weitere Reparaturen und Umbauten folgten, dem Instrument wurde dadurch meist mehr Schaden zugefügt als originale Substanz erhalten.
 
Bei den jetzigen Restaurierungsarbeiten wurde das Instrument wieder weitgehend in den Zustand von 1853 zurückversetzt. Die ursprüngliche Balganlage mit zwei Keilbälgen, die von Hand „gemolken“ werden können, wurde im Unterkasten der Orgel rekonstruiert. Auch die ursprünglich vorhandenen Flügeltüren wurden wieder ergänzt.
 
Die Orgel vermittelt mit ihrem frischen Klang einen Eindruck, wie die Orgeln im bayerischen Alpenraum vor 300 Jahren geklungen haben könnten. (A. Linder)

Segnung der Orgel: 2.07.2011, Organist: Friedemann Winklhofer
Orgelsachverständiger: Prof. Friedemann Winklhofer