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Nebenkirche St. Leonhard in Nußdorf/Inn

Orgelprospekt Nebenkirche St. Leonhard in Nußdorf/Inn
Restaurierung der historischen Orgel durch OBM Alois Linder, Nußdorf/Inn
7 Register auf einem Manual und Pedal
 
Das Werk hat folgende Disposition:
 
 
 
 
Manual:   C,D,E,F,G,A - c´´´
Copel
Principal 
Fletten
Octave
Quint
Mixtur  3fach
  
Pedal:      C,D,E,F,G,A - a°
Octavbaß






1 1/2´

  




Holz, gedeckt
C-F Holz, G-d'' Prospekt
Holz, gedeckt; ab c'' offen


3. Chor rekonstruiert
  

Holz, offen
Das Manual ist fest ans Pedal angehängt.
Das Pedal repetiert auf c° nach unten.
 
Vermutlich um das Jahr 1800 wurde die Orgel der Filialkirche St. Leonhard in ihrem jetzigen Zustand vom Wessobrunner Orgelmacher Jakob Kölbl eingebaut.
Die Windlade und die Blasbälge, vermutlich auch das Pfeifenwerk wurden jedoch viel früher gebaut und wurden beim Einbau in die Orgel verändert. 1848 erfolgte der Einbau einer Pedallade, eines eigenständigen Pedalregisters (offenes 8´-Register aus Holz) und wahrscheinlich auch eines Magazinbalges mit Schöpfer durch den Orgelbauer Christian Müller aus Tuntenhausen.
Bei der Restaurierung des Instrumentes wurde die ursprüngliche Balganlage mit zwei Keilbälgen hinter der Orgel rekonstruiert.
Vor allem wegen seines noch weitgehend unveränderten Klanges stellt die Orgel der Filialkirche St. Leonhard ein bedeutendes Beispiel des süddeutschen Orgelbaues an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert dar. (A. Linder)
 
Gottesdienst und Konzert zur Orgelsegnung:
26.09.2010, Organist: Friedemann Winklhofer
Orgelsachverständiger: Prof. Friedemann Winklhofer