Gästebrief Liebe Gäste in unserer Erzdiözese!

Kardinal Marx
"Es gibt den Brauch, neue Nachbarn mit einem Laib Brot und einer Prise Salz willkommen zu heißen.

Manchmal wird auf diese Weise auch zu einer Hochzeit eingeladen oder ein neugeborenes Kind begrüßt. Die kleine Geste will sagen: Schön, dass Sie hier sind! Herzlich willkommen!

Das Salz erfährt neben dem täglichen Brot also eine besondere Bedeutung. Über Jahrhunderte hat es weite Teile unseres Erzbistums geprägt: Von der schweren Arbeit des Salzabbaus in Berchtesgaden bis zu den aufstrebenden Handelsplätzen in Freising und ab dem 13. Jahrhundert in München, drehte sich viel um diesen wertvollen Rohstoff. Auch manche Darstellungen in den Kirchen und Klöstern der Region sind ein Spiegelbild dieser bewegten Epoche.

Salz wurde für viele Menschen zum Zeichen für Gemeinschaft, Wohlergehen und einer festen Bleibe. Salz wurde zu einem Segenszeichen.

Für die Zeit Ihres Urlaubs wünsche ich Ihnen, dass Sie das Leben schmecken, das tägliche Brot genießen und diese freien Tage Ihren Alltag wie ein Salzkorn bereichern mögen.

Ich grüße Sie herzlich und wünsche Ihnen eine erholsame Zeit."

Ihr Reinhard Kardinal Marx
Erzbischof von München und Freising
Gästebrief 2017_Titel
Mit dem Gästebrief heißt Erzbischof Reinhard Marx die Touristen aus aller Welt in der Erzdiözese München und Freising willkommen. Der Gästebrief informiert über Berggottesdienste und die Gottesdienste in den Pfarreien des Erzbistums.

Der Gästebrief ist kostenlos erhältlich und zu bestellen per E-Mail: seelsorge@eomuc.de