St. Andreas

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Nebenkirche "Zu Unserer Lieben Frau"

Bild Frauenkirche Südseite
Der schlichte spätgotische Saalbau aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts dürfte seine Existenz der Stiftung eines Benefiziums durch die Gebrüder Schertl im Jahr 1486 verdacnken.

Zentrales Ausstattungstück war der Hochaltar zu Ehren der Gottesmutter Maria, dessen Hauptfigur, ein stattliches Werk Landshuter Provenienz, bis heute als Gnadenbild überdauert hat.

Während der Baukörper in späterer Zeit nur geringe Veränderungen erfuhr, erhielt die Kirche in den 60er Jahren des 18. Jahrhunderts eine beeindruckende Ausstattung im Stil des reifen Rokoko. Beherrschendes Element ist der prunkvolle Hochaltar, für den mit Christian Johan d. Ä. (1727 - 1804) und Franz Xaver Zellner (1738 - 1788) zwei Meister des altbayerischen Rokoko, verantwortlich zeichnen.

Die Besonderheit stellt die Marmorierung der Altäre dar. Die Änderungen und Zeichnungen des Marmors nehmen kleine skizzenhafte Darstellungen von Figuren, Szenen und Landschaftenauf, die sich erst der nahen Betrachtung erschließen. Von besonderem Interesse dabei ist, dass sich auf dieser Fassung der originale Lackaufbau der Zeit erhalten hat.
Frauenkirche Altar