Pfarrverband Aßling

kfd Aßling "Frauen für Frauen"

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Nähwerkstatt

Frauen für Frauen

integrative Nähwerkstatt der kfd Aßling
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Die Nähwerkstatt ist umgezogen

Die Gemeinde Aßling verwendet den Mehrzweckraum 2 ab sofort anderweitig.
Deshalb ist die integrative NÄHWERKSTATT ins ins Pfarrheim, Mitterweg 11 umgezogen. Die montäglichen Nähtreffs finden seit September 2016 im Pfarrsaal statt.

Presseartikel im April 2016

Aßlinger Nähwerkstatt – macht allen Beteiligten Spaß!


„Frauen für Frauen“
Beispiel für gelungene Integrationsarbeit mit Flüchtlingsfrauen:

Seit Januar 2016 gibt es in Aßling ein besonderes Projekt zur Integration von Flüchtlingen unter dem Motto: „Frauen für Frauen“. In der Verwaltungsgemeinschaft Aßling leben derzeit über 10 nigerianische Frauen und auch Babys, ziemlich abgeschieden. Wie kann man mit ihnen in Kontakt kommen und sie unterstützen? Das haben sich ganz am Anfang Petra Holezcek, Rosi Vogt und Luise Braun gefragt und sind an die kath. Frauengemeinschaft Aßling herangetreten. Die erste Vorsitzende der Aßlinger kfd, Theresia Eben, war gleich begeistert und hat mit ihrem Vorstandsteam die Unterstützung zugesagt. Mit erstem Bürgermeister Hans Fent wurde ein weiterer Förderer des Projekts gewonnen. Ein passender Raum im Zentrum von Aßling wird von der Verwaltungsgemeinschaft kostenlos zur Verfügung gestellt. Zuschüsse vom Erzbischöflichen Ordinariat München, Ressort Caritas und Beratung, Projekt „Fremde annehmen – Flüchtlinge in der Erzdiözese München und Freising begleiten und unterstützen“ können nur über die offizielle Trägerschaft durch die kfd Aßling beantragt werden. Zur Grundausstattung der Nähwerkstatt mussten anfangs außer Tischen, Stühlen und Regalen auch Gerätschaften wie Nähmaschinen, Bügelbrett u.a. angeschafft werden. Einiges wurde vom Bezirk Oberbayern günstig erworben. Aber auch zahlreiche Spenden, z.B. Stoffe, Nähgarn, Wolle, Koffernähmaschinen, Schranknähmaschinen zum Treten, Schnitthefte usw. vervollständigten die Ausstattung der Aßlinger Nähwerkstatt. Eine gemütliche Sitzecke mit Sofa und bestückt mit Spielzeug für Kinder rundet das Ganze ab. Herzlichen Dank an die Spenderinnen, besonders an Fa. ESCADA für eine großzügige Stoffspende.
Das Wichtigste aber ist der persönliche Einsatz von ca. 10 sehr engagierten Aßlinger Frauen unter der rührigen Leitung von Rosi Vogt, die nahezu immer dabei ist. Seit Januar trifft man sich wöchentlich – immer am Montagvormittag.  Außer den nigerianischen Frauen kommen auch regelmäßig Frauen aus Syrien und Afghanistan, die in Straußdorf und Aßling leben, manche haben ihre kleinen Kinder dabei. Ein herzliches Dankeschön den Frauen und Herrn Vogt, die regelmäßig den Fahrdienst übernehmen. Wenn auch die Verständigung nicht immer perfekt klappt, aber mit Händen und Füßen und ein wenig Englisch versteht man sich trotzdem.
Voller Tatendrang werden Stoffe ausgesucht, Modehefte durchgesehen und nach geeigneten Schnitten gesucht. Mit Unterstützung und Hilfe der deutschen Frauen geht es dann ans Nähen, in den Wintermonaten wurden auch fleißig Schals und Mützen gestrickt. Inzwischen sind schon viele schöne Kleidungsstücke entstanden und voller Stolz präsentieren sich die Flüchtlingsfrauen mit „ihren Werken“. Eine kleine Stärkung mit Tee, Kuchen und anderen „Spezialitäten“ ist ebenso ein wichtiger Bestandteil zum gegenseitigen Kennenlernen und Verstehen. Und es macht Spaß! – das bestätigen immer wieder die begeisterten deutschen Frauen und man sieht es ebenso in den strahlenden Gesichtern der Flüchtlingsfrauen, wenn sie wieder ein „Erfolgserlebnis“ hatten.

Hiltrud Braun,  kfd Aßling