Pfarrverband Attenkirchen

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St. Petrus - Wolfersdorf

Wolfersdorf besaß einst ein Schloss und eine Schlosskirche. Da diese baufällig war, wurde 1867-1871 die Pfarrkirche neu erbaut. Am 17. September 1874 wurde sie durch Erzbischof Gregorius von Scherr dem „Apostelfürsten Petrus“ geweiht. (Fest am 29. Juni).
Die reiche Ausstattung im Stile der Neugotik (Altäre, Kanzel, bunte Fenster) entstand im Jahre 1873 und den folgenden Jahren.
Den Mittelpunkt der Pfarrkirche stellt der im neugotischen Stil als Flügelaltar gestaltete Hochaltar dar. Er ist dem Kirchenpatron, dem heiligen Apostel Petrus geweiht.
Rechts und links zieren zwei Reliefs mit zwei Szenen aus dem Leben von Petrus (reicher Fischfang und Übertragung des Hirtenamts) den Altar, außen die Gemälde „Petrusim Gefängnis (links), „Petrus am Kreuz“ (rechts).
Die beiden Seitenaltäre entstanden 1874. Der linke Altar ist der Muttergottes geweiht, die sich in der Mitte befindet, links und rechts die Statuen vom hl. Josef und dem hl. Antonius. Im Mittelpunkt des rechten Altars steht der hl. Sebastian, der Patron der St. Sebastian-Bruderschaft seit 1775, daneben die Figuren des hl. Leonhard und des hl. Florian.
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Heiliges Grab

Peter Keilhacker, Maler und Vergolder, aus Taufkirchen an der Vils hat im Jahre 1912 das Heilige Grab für die Pfarrkirche angefertigt. Es stand im Mittelpunkt der Feiern in der Karwoche und den Ostertagen bis 1950. Seit 1984 wird es jährlich über die Kar- & Ostertage wieder aufgestellt.
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