Pfarrverband Bergkirchen-Schwabhausen

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- PV Bergkirchen-Schwabhausen - Kirchen im Pfarrverband
- Hl. Kreuz, Kreuzholzhausen
 

Hl. Kreuz, Kreuzholzhausen

Pfarrkirche
Patrozinium: 14. Dezember
 
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Möglicherweise stand hier in Kreuzholzhausen schon vor über 1240 Jahren eine Kirche. Mit Schenkungsurkunde vom 28. April 770 wird die Kirche St. Michael in Holzhusir (Holzhausen) dem Bistum Freising übergeben.
 
1723, als die Wallfahrt in ihrer Hochblüte stand, musste sie wegen des starken Andrangs erweitert werden. Dabei wurde sie auch barock umgestaltet.

Die Kirche ist dem Heiligen Kreuz geweiht. Die besondere Beziehung zum Kreuz ist auch dem Ortsnamen zu entnehmen. Sie zählt zu den schönsten Barockkirchen im Dachauer Land.

Bis in die ersten Jahre des 30-jährigen Krieges hinein verehrte man in Kreuzholzhausen wertvolle Partikel des Kreuzes von Golgota, das St. Helena im 4. Jh. aufgefunden haben soll. Leider ging diese Reliquie beim ersten Schwedeneinfall 1632 verloren.
 
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Die mehrstöckige Sakristei mit dem Schweifgiebel ist auf der Südseite angebaut. Im Giebel des Sakristeianbaus befindet sich eine Darstellung der Heiligen Familie.
Zusammen mit der Bruderschaftskapelle auf der Nordseite bildet auch der Grundriss der Kirche die Form eines Kreuzes.

Kreuzholzhausen war über zwei Jahrhunderte Ziel einer bedeutenden Wallfahrt und dadurch weit über das Dachauer Land hinaus im ganzen Süddeutschen Raum bekannt. 
 
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Besonders prächtig ist auch die an der Nordwand angebrachte Rokokokanzel.
An die Nordseite des Kirchenschiffs ist eine Bruderschaftskapelle (1663) angebaut. Dort stand früher der Altar der berühmten und im 17. Jahrhundert bedeutenden Kreuzbruderschaft. Heute ist der barocke Taufstein mit einer schönen Täufergruppe der Blickfang.

Weiteres siehe kirchenundkapellen.de
Gründungspfarrbrief/KB