Pfarrverband Bergkirchen-Schwabhausen

Johann-Michael-Fischer-Str. 4, 85232 Bergkirchen, Telefon: 08131-36170, E-Mail: PV-Bergkirchen@ebmuc.de
- PV Bergkirchen-Schwabhausen - Kirchen im Pfarrverband
- St. Michael, Schwabhausen
 

St. Michael, Schwabhausen

Pfarrkirche 
Patrozinium: 29. September
KiPV
Die Pfarrkirche St. Michael ist in einigen Teilen sehr alt, in anderen Teilen aber noch sehr jung. Aus romanischer Zeit um 1300 stammt noch das Untergeschoss des mächtigen Sattelturms mit dem darin enthaltenen Chorraum (Chorraum - Kirche). Das große Langhaus mit drei südlichen und zwei nördlichen Rundbogenfenstern ist dagegen ein Neubau von 1934.
Der Turm besitzt drei Geschosse, die durch Rechteckblenden und ein Rundbogenfries mit Deutschem Band gegliedert sind. Hinter den doppelten rundbogigen Schallfenstern hängen drei Glocken aus den Jahren 1878 und 1920.
Die südlich an den Turm angebaute doppelgeschossige Sakristei wurde wahrscheinlich 1884 erbaut. An ihrer Stirnseite befindet sich eine schöne Sonnenuhr.
Der Altarraum besitzt die Ausmaße des Turmgrundrisses und ist deshalb naturgemäß stark eingezogen. Die Decke besteht aus einem Kreuzgewölbe.
Am Choraltar steht die Skulptur des Hl. Michael mit Flammenschwert im Kampf gegen den Teufel in Drachenform. Assistenzfiguren sind Johannes der Täufer (links, mit Lamm) und der Hl. Rochus (in Pilgerkleidung). Seit November 2009 besitzt die Pfarrkirche einen neuen Zelebrationsaltar und ein neues Taufbecken. 
Das Deckengemälde im Kirchenschiff (Maler Wilhelm Rudolf Grau, 1945) zeigt den Papstbesuch in Schwabhausen im Jahr 1782.
 
KiPV
Seitenaltäre:
Das Altarblatt am rechten Seitenaltar aus dem Jahr 1849 zeigt die Muttergottes mit Jesuskind - siehe Bild - und den Hl. Johannes Nepomuk im Aufsatz. 
Das Altarblatt am linken Seitenaltar zeigt eine Darstellung der Steinigung des Hl. Stefanus (19. Jahrhundert). Im Auszug findet man das Bild des Asienmissionars Franz Xaver.




Über dem Chorbogen sind die bischöflichen Wappen von Kardinal Faulhaber und Kardinal Reinhard Marx zu sehen.
Die Übersetzungen der Inschriften lauten:
Die Stimme der Zeit ist die Stimme Gottes (links Kardinal Faulhaber).
Wo der Geist des Herrn wirkt, dort ist Freiheit (rechts Kardinal Marx).


KiPV
Gründungspfarrbrief/KB