Pfarrverband Bergkirchen-Schwabhausen

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- PV Bergkirchen-Schwabhausen - Kirchen im Pfarrverband
- St. Peter und Paul, Oberroth
 

St. Peter und Paul, Oberroth

Pfarrkirche
Patrozinium: 29. Juni
 
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Der Ort wurde 1190 erstmals als "ad hrotam" (an der Roth) mit einer Kirche erwähnt. Von dieser Kirche ist noch der halbrunde, doppelgeschossige Altarraum mit seinen beiden Fensterchen erhalten und bildet den architektonisch wertvollsten Teil des Gotteshauses.
Die heutige Kirche St. Peter und Paul stammt im Wesentlichen aus dem Jahr 1686, als sie -unter Belassung des gotisch-romanischen Chores und des Turmzwischengeschosses- barockisiert und teilweise neu erbaut wurde. 13 Jahre später fügte man die dem Hl. Ignatius geweihte Seitenkapelle hinzu. Baumeister war Hans Maurer aus Hirtlbach.
Der 29 m hohe Turm über dem romanischen Chor mit seiner neuen Zwiebel überragt das 22 m lange und 10,60 m breite Kirchenschiff.
Ein großes Problem der Kirche ist ihre Reparaturanfälligkeit. Starke Wasseradern unter dem Fundament beeinträchtigen ihre Standfestigkeit. Deshalb war der Bau in den letzten 50 Jahren dreimal eingerüstet. Die letzte Renovierung fand in den Jahren 1999 bis 2003 statt. Während dieser Zeit wurden die Gottesdienste in einer Notkirche, einem umgebauten ehemaligen Kuhstall, abgehalten.
In der Innenausstattung der Kirche überwiegt die zeitgenössische Kunst. Ein Großteil der Einrichtung stammt von heute noch lebenden Künstlern. Lediglich die neuromanische Kanzel, die neugotischen Kreuzwegbilder an der Emporenbrüstung sowie einige Figuren (z.B. Muttergottes-17. Jh; Stephanus, Laurentius, Geißelheiland -18. Jh) sind erheblich älter als 100 Jahre.

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Der Altarbereich wird geprägt durch ein auf den Chorbogen gemaltes Pantokratorfresko von Georg Eibl sowie durch ein großes Kruzifix von Max Faller. Das Kruzifix hängt am Chorbogen über dem Altartisch. Vom Künstler Max Faller aus Augs-burg stammen auch der Tabernakel, Ambo, ein Bronzerelief an der Kirchentür und die Jakobussäule am Aufgang. In 2004 kam eine als Schriftrolle gestaltete Säule mit den Werken der Barmherzigkeit von Josef Michael Neustifter dazu. Der Dachauer Künstler Georg Mayerhanser gestaltete eine Bodenplatte aus einer Messinglegierung mit Paulusworten für den Taufstein und schuf einen goldglänzenden Fisch als Auferstehungssymbol. Der Bildhauer Herbert Sepp aus Ludenhausen schnitzte um 1990 mehrere Heiligenfiguren für die Kirche.
Die Seitenkapelle wurde mit lebensgroßen Figuren der Heiligen Franz von Assisi, Elisabeth von Thüringen und Nikolaus von Myra ausgestattet.

Weiteres siehe kirchenundkapellen.de
 
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