Pfarrverband Erdweg

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Mit sieben Kleinberghofener-Minis auf Romwallfahrt

Erwartungsvoll ging es nach dem Gottesdienst in Dachau per Nachtbus in Richtung Rom.
Dort trafen wir gegen 11.00 Uhr im Hotel ein. Doch leider waren die Zimmer noch nicht fertig und auf das Mittagessen mussten wir auch noch 2 Std. warten. Am Nachmittag gingen wir dann auf eine kurze Erkundungstour in Richtung Petersplatz und Engelsburg.

Ministranten
Am nächsten Tag, (nach einer unruhigen Nacht, verursacht durch andere Romwallfahrer), ging es per U-Bahn zur Laterankirche, der Ursprungskirche von Rom. Dort hielt Bischof Wolfgang Bischof einen Begrüßungsgottesdienst, begleitet von der Band „Jubilate Deo" und einem Gebärdenchor. Da wir eine der ersten Ankömmlinge von 4000 München-Freisingern waren, hatten wir einen Platz in der ersten Reihe und es war ein tolles Erlebnis, alles hautnah mitzuerleben. Danach besichtigten wir das Kolosseum.

Kuppel der Sixtinischen Kapelle
Kuppel der Sixtinischen Kapelle
Am nächsten Morgen fuhren wir zum Forum Romanum. Dort trafen wir auf viele andere Ministranten aus ganz Deutschland, mit denen wir schnell ins Gespräch kamen und unsere Pilgertücher tauschten. Weiter ging es zum Pantheon und dann war noch Zeit für ein italienisches Eis, bevor es noch zum Vier-Ströme-Brunnen und zur Spanischen Treppe ging. 
Petersdom
Nachmittags hieß es dann: auf zu „Franziskus".

Wirklich beeindruckend, wenn 48.000 Minis mit Begleitern sich auf den Weg zum Petersplatz machen. Mit Sprechgesängen und lautem Gelächter ging es langsam, Schritt für Schritt, durch Scanner wie am Flughafen, auf den Petersplatz. Als jeder sein Plätzchen gefunden hatte, ging es mit Animation und „viel" Gesang los.

Nach ca. 2 Std., wurden die Franziskusrufe lauter, denn der Papst fuhr durch die Reihen des Petersplatzes. Die Menge jubelte, als Papst Franziskus während der Messe auch auf Deutsch zu uns sprach. Diese einmaligen Eindrücke beflügelten uns auf dem Heimweg zum Hotel mit unserer selbstgebastelten Fahne, immer wieder zu singen und mit anderen Wallfahrern zu sprechen und ihnen den Weg zu weisen.

Am Mittwoch war Erholung, ein Teil von uns besichtigte den Petersdom mit Kuppel, die anderen gingen auf Shoppingtour. Nachmittags fuhren wir gemeinsam zum Meer.

Dann war er da, der letzte Tag. Wir hatten uns kurzfristig entschlossen, noch die Sixtinische Kapelle zu besuchen, was leider eine Wartezeit von 2,5 Stunden bedeutete. Aber die Deckengemälde, waren abgesehen von den Menschenmassen, wirklich sehenswert.

Spätnachmittags war dann Abschlussgottesdienst in St. Paul vor den Mauern. Dort sind die Reliquien des Apostels Paulus beherbergt. Die Kirche war wunderschön beleuchtet und in der Mitte eine Bühne mit Leinwänden aufgebaut. Es spielten wieder die Band „Jubilate Deo" und der Gebärdenchor.

St. Paul vor den Mauern
Front der Basilika St. Paul vor den Mauern
Den Gottesdienst hielten Kardinal Marx und Bischof W. Bischof. Es war ein Gottesdienst für die Jugend. Musik und Animation zum Mittmachen. Sogar der Kardinal und die anderen Ordensträger machten mit. Viel zu schnell ging die Zeit vorbei. Denn sofort nach der Messe hieß es: auf in die Busse. Nach nächtlicher Busfahrt kamen wir alle wieder gesund, aber müde in Kleinberghofen an.

Fazit: Rom ist immer eine Reise wert! Leider war es viel zu kurz. Vielen Dank an die, die diese Wallfahrt organisiert und ermöglicht haben.
Text und Bilder: Belinda Loibl