Pfarrverband Erdweg

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Traditioneller Hungermarsch durch den Pfarrverband zum Misereorsonntag

HuMa
Von Erdweg aus gingen wir zur ersten Station in die Kirche nach Eisenhofen, wo uns in einer Einführung von Anneliese und Alfred Bayer und Maria Huber das diesjährige Motto näher gebracht wurde: „Geh und handle genauso“, ein Wort aus dem Lukas-Evangelium.

Stellvertretend dafür steht das Leben der seligen Mutter Teresa, deren 100. Geburtstag in diesem Jahr von der Kirche gefeiert wird. Aufgrund ihres unermüdlichen Einsatzes zugunsten der Armen wird sie weltweit hoch verehrt.

Der diesjährige Weltmissions-Sonntag knüpft an dieses Lebenszeugnis an und stellt das vielfältige pastorale Engagement indischer Ordensfrauen in den Mittelpunkt.
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Nach einer Stärkung im Pfarrheim Eisenhofen, wo wir gleich unter zwei verschiedenen, köstlich schmeckenden Suppen wählen konnten, marschierten wir zur zweiten Station, zum Petersberg.
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Ein Team aus Kleinberghofen hatte eine Andacht mit Liedern und Gebeten vorbereitet.

In den Fürbitten wurden der unzähligen Menschen gedacht, die in Indien Opfer von Unrecht und Gewalt werden. Besonders Frauen und Mädchen werden dort nach wie vor benachteiligt. Eine männerdominierte Tradition sorgt dafür, dass sie als Menschen zweiter Klasse betrachtet werden.
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Über Guggenberg zogen wir ratschend und guter Dinge weiter nach Unterweikertshofen. Auch das Wetter hatte sich zwischenzeitlich gebessert. Mit Glockengeläut wurden wir dort einladend begrüsst.

Mit gefalteten Händen, dem indischen Friedensgruss „Namaste - das Göttliche in mir grüsst das Göttliche in dir“ wurden wir von Brigitte Reindl und Birgitt Winter-Altenweger willkommen geheissen.

Zu einem Kreis aus aufgereihten Blättern (statt Blüten) durften wir verschiedene Rufe zur Jesus-Verehrung aussprechen, die uns die Fülle, die von Gott kommt, aufzeigen.

Ausserdem wurden blau-weisse Bändchen verteilt, das sind die Farben des Saris von Mutter Theresa und ihrer Schwestern und wir bekamen nach alter indischer Tradition eine Bindi-Bemalung, also einen roten Punkt, auf die Stirn.
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Mit guten Gedanken gingen wir zurück nach Erdweg, wo der Hungermarsch von Gemeindeassistentin Sieglinde Seidl mit einem kurzen Segensgebet und von Elfriede Schwarzbach mit einigen Dankesworten an die Teilnehmer und den Organisatoren beendet wurde.


Edeltraud Keller