Pfarrverband Flossing

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Volkstrauertag 16.11.2008

Nach dem Gottesdienst in der Pfarrkirche stellte sich die versammelte Gemeinde und die Vereine zum Gang zum Kriegerdenkmal auf. Im Hintergrund Pfarrer Armin Thaller und der Vorsitzende der Krieger- und Soldatenkameradschaft-Reservistenkameradschaft Flossing-Grünbach Gerhard Kammhuber.
und schloss den kirchlichen Teil des Gedenkens mit einem Tagesgebet ab.
Die Gemeinde hörte aufmerksam der ansprechenden Rede des Bürgermeisters zu, der auch über das Schicksal seines Vaters im zweiten Weltkrieg berichtete.
Gerhard Kammhuber, Vorstand der KSK-RK Flossing-Grünbach, betonte, dass die Toten der beiden Weltkriege und der Gewaltherrschaft des 3. Reiches zu „unserer Geschichte gehören. Wenn wir ihr Schicksal nicht als Mahnung zur Friedfertigkeit begreifen, werden wir mit unserer Geschichte nicht ins Reine kommen.“

Die Gemeinde zog, angeführt von der Alztaler Blaskapelle und den Feuerwehren Flossing und Grünbch, zum Flossinger Kriegerdenkmal.
Pfarrer Thaller gedachte den gefallenen Soldaten und den Opfern der Gewalt der beiden Weltkriege.

Anschließend erinnerte 1. Bürgermeister Hans Schmidbauer an die 55 Millionen Todesopfer des zweiten Weltkrieges und an die Opfer der Kriege, wie z.B. die erst kürzlich in Afghanistan getöteten Bundeswehrsoldaten. Kriege bedeuten nicht nur Tote, sondern auch Schmerz und Traumatisierung der Angehörigen und Überlebenden. Der Krieg hat auf schmerzliche Weise den Lebensplan vieler Menschen durchkreuzt oder dauerhaft beeinträchtigt.


Im Namen der politischen Gemeinde Polling ließ Bürgermeister Schmidbauer einen Kranz niederlegen.
Thomas Jobst und Johann Mangstl jun. legten im Namen der KSK-RK einen Kranz nieder. Anschließend bedankte sich Gerhard Kammhuber bei Pfarrer Thaller für die feierliche Gestaltung des Totengedenkens, bei Bürgermeister Schmidbauer, den Vereinen mit ihren Fahnenabordnungen und bei allen, die mitgeholfen haben.